Tagebuch

Abenteuer Oranienburg

Am 16.12 gegen 2.30 Uhr ging es, vollgepackt mit Auto und Anhänger, ab in Richtung Oranienburg. In Holzhausen waren die Straßen spiegelglatt. Die Autobahnen waren ziemlich frei. So fuhren wir, Vater war mit an Board, gemütlich mit 100 km/h die A7, später die A2 nach Brandenburg. Bei Magdeburg hätte die Reise fast ein jähes Ende gefunden. Ich war gemütlich einen LKW überholen, also auf der mittleren Spur als links neben mir ein Auto in die Leitplanken krachte, sich querstellte und langsam auf meine Spur zu bewegte. Ich bremste und zog etwas nach rechts, da ich Gott sei Dank den Lkw noch nicht am überholen war. So passierte mir nichts und mit einen Blick in den Außenspiegel sah es so aus, das dem Verunfaller wohl außer Blechschaden nichts weiter passiert war, da die Autobahn zu diesem Zeitpunkt relativ leer war und sich die Autos an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h hielten. Ansonsten verlief die Fahrt ruhig und so waren wir gegen 9.00 auf dem Grundstück. Ein kleines Frühstück im Auto und dann ging es ans Werk. Der Platz, wo die Container hin sollten, musste von Bewuchs und Dreck beseitigt werden. Zwischendurch kam noch der Architekt, mit dem "fertigen Bauantrag", der unterschrieben werden musste und dann anschließend von Architekten zum Bauamt gebracht wurde. Fast 60 qm waren bei der Anlieferung der Wohn- und Materialcontainer um 15.00 Uhr sauber. Pünktlich um 16.30 kam das beheizbare Dixi. Noch schnell ein Stromgenerator besorgen, da auf dem Grundstück noch nichts liegt. Die Witterung macht einen Strich durch die Rechnung. Nachdem um 17.15 Strom die Lampen zum leuchten brachte, konnte mit dem Einräumen des Containers begonnen werden. Es musste ja schließlich 2 Schlafgelegenheiten und Lagermöglichkeiten für die Nacht geschaffen werden. Um 20.00 Uhr war alles soweit geschafft und wir fielen in die Betten.

Am 17.12. war dann Ämtertag geplant. Ich wollte ja so schnell wie möglich Oranienburger werden. Doch das sollte sich als etwas schwierig darstellen. Beim ersten Versuch brauchte ich einen Mietvertrag oder Eigentumsnachweiß. Hatte ich natürlich nicht dabei. Nach kurzen Besorgungen fuhr ich bei mir "zu Hause" vorbei und schnappte mir die Sachen die ich brauchte. Da es Mittagszeit war, entschloss ich mich erst nach Gransee zu fahren und die fehlenden Unterlagen beim Architekten abzuholen und bei Frau Meinke reinzugucken und mir da ein Stromaggregat zu leihen. Das mit dem Architekten gestaltete sich mal wieder etwas aufwändiger, ich bin auch nicht eher weggefahren, als das ich alle Unterlagen beisammen hatte. Das Stromaggregat verschwand auch noch im Kofferraum, so dass ich zufrieden wieder Richtung "Heimat" entschwand. In Oranienburg angekommen, versuchte ich mein Glück noch mal beim Einwohnermeldeamt. Nach ca. 45 min Wartezeit saß ich dann wieder bei der Sachbearbeiterin, legte meine Eigentumsnachweiß vor und dachte nun – jetzt wirrste O-burger – oder auch ein WOSSI, doch weitgefehlt. Bernauer Straße 147 existierte nicht im Einwohnerregister. –"Ich möchte doch bitte mit eine Bestätigung über die Hausnummer 147 bei der Frau Metscher ,Tiefbauamt holen". Na gut dachte ich, gehen wir zur Frau Metscher. Doch die hatte schon ihren Mantel angeschmissen als ich das Büro betrat. Aufgrund der vielen Flurstücke war es Ihr aber nicht möglich, die Hausnummer sofort zu bestätigen. Sie versprach mir sich am kommenden Tag darum zu kümmern. Okay sagte ich und zog von dannen. Anschließend schaute ich noch bei Herrn Kielcynzki rein, Leiter der Stadtbauamtes. Wollte mich ja eigentlich als O-burger vorstellen, was ja aus obengenannten Gründen noch nicht möglich war. Ich stellte Ihm dann meine Planungen und Vorstellungen vor und er gab mit ein paar Hilfestellungen.

Zurück nach Hause. Vater saß bei Kerzenschein und schrieb sein Tagebuch. Sprit war alle. Hatte ich aber dabei. Abends besuchten Vater und ich noch das Turm-Erlebniszentrum um mal eine Dusche zu nehmen. Erst mal gönnten wir uns ein warmes Essen. Ich sprang dann anschließen mal für ein knappes Stündchen in die Fluten. Auch sorgten wir damit für die Auffrischung unseres Wasservorrates. So neigte sich dann der zweite Tag dem Ende. Mittwoch der 18. begann dann damit, das wir den Bauzaun aufgestellt haben. Anschließend brachte dann die Firma Ernst – der Firmeninhaber lebte lange Zeit auf dem Nachbargrundstück, uns Container, wo wir dann den Gartenabfall und den Restmüll entsorgen können. Der Tag war auch von diversen Besorgungen begleitet und auch die Frau Metscher unterrichtete mich darüber, dass ich mich nun auf dem Grundstück Bernauer Straße 147 anmelden könnte. Nachmittags fing ich dann noch mit dem Bau einer Hundehütte an. Abends fuhr ich noch nach Berlin zu Petra und habe dort mal im Internet geguckt und ein bisschen Aufwasch mitgenommen und auch ein bisschen Wasservorrat angelegt.

Donnerstag morgen gegen 5.00 Uhr rappelte der Wecker, Vater musste wieder zurück nach Hessen. Um 5.45 ging die Reise ab O-Burg Bahnhof Richtung Heimat. Das erste Hindernis an diesem Morgen war, dass der Generator nicht so wollte, wie er sollte. Er sprang einfach nicht an. Nachdem ich die Zündkerze rausgeschraubt hatte und diese keinen Zündfunken hatte, war mir klar – Kerze kaputt. Mit der Zündkerze dann zu ATU. Hatten die Zündkerze aber nicht im Programm. Also dann erst mal auf zum dritten Besuch auf dem Einwohnermeldeamt. Und wie heißt es so schön, aller Guten Dinge sind drei: seit Donnerstag den 18.12.2002 bin ich Oranienburger. Mit diesem freudigen Ereignis bin ich dann zur WFO gefahren und habe dieses dort auch kundgetan. Einen Besuch auf der Sparkasse war dies auch noch wert. Nach einem kurzen Gespräch mit Frau Seegers bin ich dann zurück aufs Grundstück, ohne natürlich nicht noch eine Zündkerze zu organisieren und mit einem Zwischenstopp beim Friseur in der Korbacher Straße. Zwischenzeitlich hab ich noch die Tierpension Stürz besucht und mich nach einem Hund erkundigt. Aber keinen geeigneten da. Zuhause hab ich mich dann erst mal an den Generator gemacht, wie sich herausstellte war die besorgte Zündkerze falsch und auch kein Zündfunke vorhanden. Irgendwie hab ich es dann aber doch hinbekommen, das Generator mit alter Zündkerze seitdem wieder läuft. Abends bin ich dann nach Petershagen zu Birgit gefahren und habe den Computer vorbeigebracht, den Ihre Tochter Weihnachten bekommen soll. Dann stand die erste Nacht alleine auf dem Grundstück an. Keine Zwischenfälle in der Nacht. Freitag war im Zeichen des Hundes, und von Besorgungen für die endgültige Einrichtung im Container. Nachdem ich mit der Tierpension in der Nähe von Velten telefoniert hatte, die mir nur einen Rotti anbieten konnten, fragte ich bei meiner Tante Anne nach, ob Sie mir die Telefonnummer des Tierheims in Berlin besorgen könnte, damit ich mich mal mit denen in Verbindung setzen könnte. Sie gab mir sogar die Adresse und so setze ich mich Richtung Hohenschönhausen in Bewegung. Ein riesiges Tierheim empfang mich dort. Baustil fast wie der Mauerbau zu DDR Zeiten, aber sauber gegliedert. Nachdem ich dann die verschiedensten Zwingerabteilungen durchwanderte, ging ich zu den Tierbetreuern und trug meine Wünsche vor. Zwei Hunde kamen in die nähere Auswahl. Ein brauner Schäferhundmix namens Willi und ein Schäferhund namens Ronny. Ronny gefiel mir nicht so von der Art und Weise und so entschloss ich mich für Willi. Ein Probegassi und ein näheres Kennenlernen waren die nächsten Stationen. 2 Std. später lag Willi im Kofferraum und fuhr Richtung sein neues Zuhause. Nun musste schnell die Hundhütte fertiggemacht werden, da mir aber noch eine Platte fehlte, schloss ich Willi im Haus ein. Nachdem ich die Besorgungen (Hundefutter und Napf fehlten auch noch) gemacht hatte und wieder auf dem Grundstück eintraf, war erst mal Willi im Haus suchen angesagt. Im ersten Stock kam er mich dann ein bisschen verängstigt entgegen. Aber nach ein paar Leckerlies und Streicheleinheiten war wieder alles in Ordnung. Hütte fertiggebaut und dann konnte Willi sein Häuschen einweihen, was er auch gerne machte. Zum TT-Training ging es diesen Abend auch noch. Mit Willi, da ich Ihn nicht noch mal alleine lassen wollte. Er verhielt sich ruhig und anständig. Nach ein bisschen Schweiß und einer schönen Dusche ging es Richtung Heimat. Und so verbrachte Willi seine erste Nacht in seiner Hütte in Oranienburg.

Samstagmorgen startete ich das erste gewagte Experiment. Brötchen holen mit Willi und Fahrrad. Fürs erste mal hat das mit uns eigentlich ganz prima geklappt. Er hat zwar manchmal seine fünf Minuten, aber das kriegen wir auch noch in Griff. Ein gemütliches Frühstück war die Grundlage für den geplanten Tag. Es sollte ein Container mit den Gartenabfällen gefüllt werden. Nachdem ich den Container schon ca. ¼ gefüllt hatte und die Seite zum reinschippen wechselte, bemerkte ich das der Container schon zweckentfremdet wurde. Als Schrottablagecontainer. Das was ich an Schrott noch herausziehen konnte, holte ich heraus, der Rest wird bei abkippen zu Tage treten. So betätigte ich mich den lieben langen Tag auf dem Grundstück, schippte den Container voll, verbrannte altes Holz und kämpfte mit Willi. Abend ging es dann auf Nachbarschaftsbesuch. Familie Bagusche hat auch einen Hund, nen Goldie und zwei Katzen. Vielleicht ist der Goldie ja ein Spielkamerad für Willi. Ich glaube habe hier ganz nette Nachbarn erwischt. Sind sogar im THW augagiert, was natürlich einige Möglichkeiten für Silvester bietet. Ein kurzer Besuch bei Willi und dann ging’s zum fast direkten Nachbarn gegenüber. Haben sich mächtig gefreut und mir auch angeboten, mal bei Ihnen zu duschen. Auch sehr liebe und nette Nachbarn. Willi war sehr erfreut mich wieder in seinem Territorium zu haben. Es ging den Abend aber noch aus. Und zwar hatte ich mich mit Petra verabredet um noch mal über den Berliner Weihnachtsmarkt am Alex zu gehen. Natürlich kam Willi mit. Ein bisschen Muffe hatte ich schon, weil ich ja nicht wusste wie er sich unter vielen Leute benimmt und auch in Bezug auf Kinder. Aber ich war sehr stolz auf Ihn. Hatte sich super verhalten.

Sonntag war Sonntag. Nach einem gemütlichen Frühstück waren Willi und Ich fast 2 Stunden Gassi. Dann war Ordnung machen im Container angesagt. Staubsaugen, Feucht wischen. Büroarbeit stand auch noch auf dem Programm. Abends ging’s mit Willi noch mal ums Eck. Wir kehrten im Rendezvous ein. Jeder bekam sein Getränk, Willi Wasser und ich meinen Longdrink. Auch hier hat sich Willi Prima benommen.

Montag, die zweite Woche begann. Mülltonne in Velten besorgt und Papiertonne bestellt. Styropor für Silvester und Willis Hundehütte besorgt. Nachmittags auf dem Grundstück Wildwuchs entfernt und verbrannt. Abends bei Bagusche mit Willi vorgestellt und die beiden Hunde Witterung aufnehmen lassen. Bei Szernies, mit deren Freunden noch ein bisschen zusammengesessen und zwischenzeitlich ein warmes Duschbad genommen. Willi hat sich in der Nacht noch ein bisschen intensiv mit Nachbarshunden unterhalten.

Dienstag, Heilig Abend, Willis Hütte weiter Isoliert, Shahinians haben dann noch einen kurzen Besuch gemacht und noch ein paar Weihnachtsleckereien dagelassen. Anschließend ging es dann zu Birgit, ohne vorher nicht noch Futter für Willi und Gas für die Wärme zu besorgen. Pünktlich um viertel vor 12 stand ich bei Birgit vor der Haustür und machte mich gleich daran, das Weihnachtsgeschenk für Phine - einen neuen PC – aufzubauen. Zwischenzeitlich gab es ein leckeres Mittagsmenü. Nachdem der PC fertig aufgestellt war, durfte Phine Ihr Weihnachtsgeschenk in Empfang nehmen. Sie war richtig Happy. Noch eine kurze Einweisung und dann hab ich Sie dem PC überlassen. Gegen 15.00 Uhr bin ich dann dort weg und habe mit Willi noch am Strausberger See eine kleine Gassi- runde gedreht. Die vorherige Zeit hat sich Willi tadellos im Auto verhalten. Auf dem Nachhauseweg hab ich meinen Bekannten in Hessen noch ein paar Weihnachts- SMS geschickt. Den Abend habe ich dann ganz ruhig in meinem Container mit lesen verbracht.

Der 1. Weihnachtstag begann mit frischen Brötchen von Aral. Dann machten Willi und Ich einen ausgiebigen Spaziergang östlich des Lehnitzsee´s. Zuhause angekommen hab ich Willis Hütte fertig isoliert. Jetzt fehlt nur noch die Dachpappe und dann hat er eine richtige luxuriöse Hütte. Ein bisschen Strauchwerk haben wir dann auch noch beseitigt. Dann sind gegen 15.00 Uhr die Eltern eingetroffen- Willi war sichtlich aufgeregt, musste Ihn erst mal an die Leine nehmen - und haben mir den Container wieder vollgestellt. Da auch die Dachpappe mitgekommen ist, ist diese gleich auf die Hundehütte gekommen, mit Isolierung versteht sich.

Eltern haben dann erst mal Ihr Quartier in O-Burg bezogen. Später sind wir dann noch zu Chinesen und haben es uns dort munden lassen. Willi und Ich haben dann die Eltern noch bis zum Zimmer begleitet und sind dann wieder zurück zum Auto. Abends hab ich dann noch ein Regal an die Wand geschraubt, den Drucker und andere Kleinigkeiten darauf verstaut. Und dann ging es ans einrichten der TV-Programme. Die Ausbeute der Programme ist nicht berauschend, aber besser als gar nichts. Also muss demnächst die Sat- Anlage hier hin.

2. Weihnachtstag noch ein Ausruhtag. Heute ging’s nach einem gemütlichen und engen Frühstück mit den Eltern im Container nach Berlin. Ich hatte mir ein Bad bei Petra bestellt, Eltern waren im Anhalterbahnhof – Bunker. Nach dem ausgiebigen Bad bin ich dann mit Willi noch unter den Linden lang und wollte mich dann mit den Eltern im Alt Berlin treffen, doch hatte geschlossen. So ging's zurück zum Auto um die Eltern abzufangen und anschließend Richtung O-Burg zur fahren und dort bei Eisbein-Otto einzukehren. Nach dem guten Mahl brachten Willi und ich die Eltern noch zu Ihrer Pension und wir dann wieder zurück zum Auto und heim in den Container. So verlebte ich ein unspektakuläres Weihnachtsfest 2002 in O-Burg. Der 27. stand dann im Zeichen der Arbeit und Besorgungen. Frühstück wurde wieder im Container eingenommen. Eltern fingen dann an im Haus für Ordnung zu sorgen und ich kümmerte mich um Material für Willis provisorischen Zwinger. Nach dem dann alles da war ging's an das zusammenbauen. Da ja nicht viel am Tag dran ist, es schnell dunkel wird, konnte die Tür noch nicht fertiggestellt werden. Auch musste ich die Nacht noch mal drüber schlafen. Ein kurzer Besuch beim Nachbarn wegen des Stromaggregates und einer Idee die wir hatten, und zwar wollten wir ein Zelt im Haus aufstellen. Mit dem Aggregat ging klar, doch mit dem Zelt nicht, da es nicht für Feierlichkeiten ausgeliehen wird. Samstag hatte ich dann die Lösung für das Zwinger-Problem. Versuche noch ein Zelt zu organisieren schlugen fehl. Drinnen wurde es langsam ordentlicher und Samstagabend hingen dann schon die ersten Planen. Das Mobiliar ist dann auch noch gekommen. Sonntag stand weiter im Zeichen von Besen, Schippe, Schubkarre usw. Die ersten Stellversuche wurden unternommen, bis eine gute Aufteilung gefunden wurde. Abend besuchten wir das Lieschen. Ein gemütliches Lokal wo man gut essen kann. Zum Abschluss noch ein bissi Gassi mit Willi und um 24.01 Uhr Susi noch zum Geburtstag gratuliert.

Montag, der Countdown fängt an zu laufen. Die letzten Besorgungen, oder vielleicht vorletzten werden getätigt. Ein spätes Frühstück und dann wird es ernst mit der Dekoration. Zwischenzeitlich noch Getränke besorgt und abends ist das Gröbste geschafft. Würstchen steht als Abendbrot auf dem Programm. Der Silvestertag steht an. Es ist wieder kalt geworden. Der Feierraum wird aber schön warm. Mutter ist fleißig am Ordnung schaffen im Container. Leute sollen dort auf die Toilette gehen. Der Generator vom THW kommt auch pünktlich und nachdem alles angeschlossen ist, wird er in Gang gesetzt. Der Diesel wird gar nicht richtig warm, bei dem bisschen was an Strom verbraucht wird. Gegen 14.30 treffen die ersten Gäste ein. Unrau´s und Dombrove´s. Dann kommt Uri mit Begleitung um die Ecke. Nach den letzten Vorbereitungen, bringe ich die Leute zu Ihren Quartieren. Uwe mit Ines und Anne treffen auch ein. Musik ist somit auch da. Auch der Künstler kommt an. Kurze Absprache und dann wird er zur Unterkunft gebracht. Iba´s zwischenzeitlich eingetroffen kommen auch mit. Dann das Büffet aus Schmachtenhagen geholt, Generator aufgetankt ,dann schnell umgezogen. Nun kann die Party beginnen. Petra aus Berlin, Ines und Anne sorgen für die flüssige Versorgung. Klappt hervorragend mit den Dreien. Ich mach eine kleine Ansprache und eröffne das Büffet. Uwe lässt die Musik im Hintergrund laufen und der Tanzabend wird mit einem Walzer für Anne und Shukri – 38jähriger Hochzeitstag – eröffnet. Sune Petersen verblüfft mit seine Einlagen ein ums andere Mal das Publikum. Er ist nicht gerade billig, aber wer arbeitet schon gerne Silvester. Vater gibt zwei Reimeinlagen zum Besten. Und schon ist das Jahr 2002 zu Ende. Ein kleines Feuer wird draußen entfacht und das neue Jahr begrüßt. So wird in ausgelassener Runde bis in die Morgenstunden gefeiert. Um 4.00 Uhr ziehe ich mir die Bettdecke über den Kopf. Ach so- Willi hat sich den Abend super verhalten, trotz seines eingeengten Zwingers. - 9.00 Uhr zeit zum Aufstehen. Vorbereitung fürs Frühstück müssen getroffen werden. Eltern verschlafen, Also kann ich erst weg und U und D holen, als Petra eintrifft. So gegen 11.30 sind dann alle da und lassen sich die Reste vom Büffet nochmals schmecken. Langsam brechen dann die einen und anderen auf in Richtung Heimat. Eltern, Petra mit Freund und Ich machen uns auf aufräumen. Gegen 16.00 Uhr ist dann alles soweit im Lot, das Petra mit Anhang zur S-Bahn gebracht wird und ich mich auf ein schönes Bad im Turm freue. 3 Stunden Wasser um mich rum. Eltern vergnügen sich noch ein bissi mit Willi beim Gassi gehen und ich fahre zum TURM. Doch der hat geschlossen. Was nun? Nach einigen Telefonaten entschließe ich mich zur Tante Anne nach Berlin zu fahren. Brauche unbedingt eine warme Dusche. Die tut auch richtig gut. Auch mal kurz im Internet gesurft und dann wieder Richtung Bernauer Straße 147. Eltern schlafen auch heute mit im Container.

Nach einer warmen Nacht, Vater hatte alles verrammelt, wurden dann am 2. Januar die verschiedene Sachen wieder weggebracht. Um 11.00 Uhr haben sich die Eltern wieder Richtung Heimat gemacht um dort noch ein paar Vorbereitungen für mich zu tätigen im Bezug auf meine alte Firma. Nachmittags will ich dann mein Auto ummelden, nach 2,5 Std. Wartezeit hab ich sogar mein Wunschkennzeichen OHV WD 307. Willi war auch sehr tapfer, musste ja solange alleine aufs Grundstück aufpassen. Abends bin ich dann noch mit Cousine Magi im Quatsch Comedy Club gewesen. Eigentlich sollte ja Birgit mitkommen, doch Sie war so geschafft von der Rückfahrt von Usedom. War ein geiles Programm. Gegen 24.00 Uhr bin ich dann zu Hause eingetrudelt und wurde von Willi freudig begrüßt. Langsam bekomme ich es auch in Griff, dass er einen nicht andauernd anspringt. Freitag wurde Willi dann zur Hundesteuer angemeldet und hat jetzt auch ne Hundesteuermarke. Dann haben wir seine alte Heimat besucht, das Tierheim Berlin. Was für eine Freude bei Willi und den Pflegerinnen. Ein paar Tipps zur Erziehung von Willi geholt und noch mal beim Tierarzt reingeguckt. Alles in Ordnung. Zuhause bin ich dann mit Schubkarre, Willi und Altglas noch zum Altglascontainer marschiert. Willi kriegt es langsam hin mit dem parieren. Abends dem TT-Sport bei den TT-Freunden in Hennigsdorf gefrönt.

Samstag morgen gegen 9.00 aufgestanden, mit Willi Brötchen holen gegangen, gemütlich gefrühstückt und am Tagebuch geschrieben. Wasser, für Toilette im See geholt. Den Silvestersaal weiter aufgeräumt. Um 17.00 Uhr mit Birgit und Phine in Helle Mitte zum Kino getroffen. "Sweet Home Alabama" hieß der Film. Anschließend ging´s wieder zurück zum Container. Freudige Begrüßung von Willi.

Sonntag, 05.01.03, ein Tag ohne besondere Vorkommnisse, außer dass es noch recht kalt ist.

Montag, kalt, Brötchen holen, Frühstücken, ein bissi dies und das. Abends noch die Tische und Stühle weggebracht.

Dienstag, Fotos geholt, beim OGA vorbei – mit Frau Voigt gesprochen – wollen noch ein Artikel schreiben, mit Fotos. Nachmittags dann noch Aufräumungsarbeiten von Silvester.

Die Abende verbringe ich mit lesen von "Ayla und der Stein des Feuers" schön bei Kerzenlicht. Mittwoch, 08.01.03; Vorbereitungen für die Fahrt in die alte Heimat werden getroffen. Zwischendurch noch schnell der Fototermin mit der OGA. Dann Vater vom Zug abholen und dann geht´s langsam nach Hessen. Nach gut 3.45 Std. stelle ich dann fest, das mein Schlüssel in O-Burg ist, aber Mutter ja Gott sei Dank zu Hause ist. Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag vergehen dort unten wie im Flug, wobei der Sonntag mit den Hessischen Meisterschaften auch nicht so pralle verläuft. Zwei Punkte mehr und ich wäre ein Runde weitergekommen. Nachts wieder Richtung neue Heimat. Gegen 1.00 Uhr freut sich Willi mich wieder zu sehen. Vater wird aus dem Schlaf geklopft. Montag, 7.45 Uhr ,es sind fast 10 cm Schnee gefallen, Vater fährt wieder mit dem Zug nach Hause. Ich begebe mich aufs Arbeitsamt und gebe meinen Antrag ab. Hab natürlich was vergessen, wird nachgereicht. Anschl. Brötchen holen und den Tag mit einem gemütlichen Frühstück beginnen. Der Artikel über mich ist am letzten Samstag erschienen, und die ersten Reaktionen lassen natürlich nicht lange auf sich warten. Besuche verschiedener Leute am Zaun sind die Folge. Die bestellte Nebeneingangstür hole ich im Globus-Markt ab. Die mitgebrachte Sat- Schüssel wird angebracht, aber heute noch kein Empfang. Muss mir einen Sat- Finder organisieren.

Dienstag, nach dem obligatorischen Frühstück, führt mich mein erster Weg zur Bank. Auch hier ist der Artikel schon in meine Unterlagen gewandert. Hoffentlich ein gutes Ohmen. Weitere Besorgungen stehen an. Die Hundeleine hole ich ab, besorge mir den Sat- Finder, Kabel und Verbindungsteile. Nach einer halben Stunde Einstellarbeiten, kann ich einen Ausschlag auf dem Finder registrieren und somit auch fast Schneefreie Bilder auf dem TV-Gerät. Es ist mittlerweile auch deutlich über Null Grad geworden. Das läst hoffen auf Strom und Wasser.

Mittwoch, 15.01, fahre mit dem Fahrrad zum Brötchen holen, ohne Willi. Nach dem Frühstück beginne ich mit dem Sauber machen des Fußweges zum See. Sind doch noch einige Platten da. Dann breche ich die alte Tür im Keller heraus und stelle fest, das ich mich total vermessen habe.

Zwischenzeitlich wird ein kleiner Gang mit Willi an den See gemacht. Dort ist gerade ein kleiner Eisbrecher am Fahrrinne machen.

Der Ausschnitt ist doch größer als gemessen. Verschiedene Möglichkeiten werden durchgespielt, ich entschließe mich, die Tür trotzdem einzubauen und die Luft rechts und links irgendwie zu schließen. Stelle dann noch fest, das die Decke im Keller sich senkt, also die Tür nicht so aufgeht wie ich mit das vorgestellt habe. Also ist kürzen der Tür angesagt. Klappt auch gut. Holzschutzgrund noch auftragen und dann ist der Tag gelaufen.

Abends wird bei Szecnis noch eine Dusche genommen.

Donnerstag, steht im Zeichen von Willi. Hundeschule ist angesagt. Momentan hat er eine Macke in Bezug auf Autofahren. Ist die erste viertel Std. am Jaulen und Unfugmachen. Vorher fahre ich noch bei den Stadtwerken vorbei und höre mal wann die Grabenlöffel in die Bernauer Straße 147 greifen. Montag will man damit beginnen, so die Aussage von Herrn Witte. Dann geht es weiter nach Hohenschönhausen zur Hundeschule. Klappt soweit recht ordentlich, aber er fängt viel an, die Leine zu beißen. Petra steht als nächstes auf dem Programm. Mal im Internet gucken und ein bissi schwätzen. Abends mach ich dann noch einen Termin mit Birgit zum Internet einrichten. Klappt aber leider nicht so ganz, so dass ich nächste Woche noch mal vorbei kommen muss. Gegen 23.00 Uhr beschließe ich den Tag.

Freitag, 17. Januar 2003 werde ich dann beim gemütlichen Aufstehen gestört. Ein Herr Dietmar Pehlke stellt sich vor. Er hat früher hier geturnt und gespielt. Möchte mit seiner Werbeagentur in Geschäft kommen. Wasser aus dem See holen, Morgentoilette, Hund versorgen, Frühstücken, Tagebuch schreiben und noch ein paar Angebote ausarbeiten. Im Keller angefangen aufzuräumen. Raum 1 ist sauber, Raum 2 auch, im Dritten angefangen. Dann noch ein bisschen Weg freigeräumt, damit die Gäste am Wochenende halbwegs sauberen Fußes zum Kiosk kommen können.

Samstag 18.01., heute wird der erste Tag Ruinen-Museums Eröffnung sein. Vorbereitungen werden getroffen und ab 14.00 Uhr ist dann Eröffnung. Das Fazit vom Tag: 5 Besucher, kein Umsatz, aber viele interessierte, die auf das Plakat geschaut haben. Das lässt hoffen auf den Sonntag. Auch Willi hat sich prima verhalten. Abends wollte ich mir dann noch was gutes Tun und mir das O-burger Kino reinziehen. Aber mein Film den ich gucken wollte, lief nicht und es war verdammt voll.

Sonntag bin ich mit Willi, dem Fahrrad und leerem Benzinkanister zur Tankstelle gefahren. Wenn Willi nicht immer so ziehen würde, könnte man richtig entspannt Fahrrad fahren mit Ihm. Das kriegen wir noch hin. Sonntag lief der Museumsbetrieb schon besser, 6 € Umsatz sind nicht die Welt, aber besser als gar nichts und ein Anfang ist gemacht.

Montag, 20. Januar 2003, als erstes Brötchen mit Willi und Rad geholt. Gemütlich gefrühstückt und dann langsam Vorbereitung für den "ersten Schultag" bei der WfO. Um 8.30 geht´s los. Viel Präsentation und vor die Klasse stellen ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber ist ein gutes Umfeld und da macht es Spaß miteinander zu arbeiten. Gegen 15.00 Uhr ist Ende. Von Parkplatzproblemen bin ich befreit, da ich mit dem Fahrrad unterwegs war. Gegen 15.30 bin ich wieder zu Hause. Willi freut sich schon. Er musste im Zwinger bleiben. Gassi gehen und was zu Essen machen und schon ist der Tag gelaufen. Gegen 19.00 ziehe ich mir die Bettdecke über den Kopf.

Dienstag, der zweite Tag Seminar steht auf dem Programm. Viel neues und altbekanntes wird behandelt. Neue Ansätze werden behandelt. Ich werde mich entschließen, mein Konzept neu zu erarbeiten. evtl. auch mit einem reduzierten Finanzbedarf. Gegen 15.30 ist Schluss für diese Woche. Als nächstes geht’s zum Steueramt der Stadt um die Vergnügungssteuer abzuwiegeln, was mir auch gelingt, da es ja eine private Silvesterveranstaltung war. Willi kommt anschließend auch zu seinem Recht, es geht mit Fahrrad Gassi. Nach dem Essen wird der Tag noch ein bissi Revue gegangen.

Mittwoch morgen, bellt Willi etwas außerhalb der Umzäunung. Ich hatte schon die ganze Zeit ein ungutes Gefühl. Nachdem ich das vermeintliche Loch in der Umzäunung mit der Taschenlampe ausfindig gemacht hatte, und Willi sich wieder in der Umzäunung befand, belehrte er mich doch eines anderen. Es gab doch ein anderes Loch. Eine halbe Stunde später war Willi zur Strafe im Zwinger, was Ihm gar nicht gefiel. Den Tag verbrachte ich dann mit der Sicherung des Zaunes. Dabei wurde auch ein Bereich vor dem Zaun wieder etwas kultivierter. Dann noch schnell ein Anhänger voll Gartenabfälle auf die Deponie nach Germendorf gebracht. Kost nix- das ist doch wunderbar. – Entlastet die Portokasse.

Donnerstag mit Willi zur Hundeschule, bei Petra reingeschaut und Wäsche waschen lassen. Freitag sind Aufräumungsarbeiten angesagt.

Samstag und Sonntag ist das zweite Wochenende mit Museumsbetrieb. Samstag sogar Umsatz.

Montag, 27. Januar, das Assesment geht weiter. Vorbereitungen für die Präsentation am Mittwoch werden aufgenommen. Dienstag, die Endphase wird eingeläutet. Abends wird dann noch an der Endfassung gebastelt. --- Es geht los mit dem Stromlegen – Nach dem Vorgespräch von Montag, wo der Hausanschluss hin soll, fängt die Firma an zu buddeln.

Mittwoch, die Aufregung kommt auf den Höhepunkt. Vormittags noch Einzelgespräche mit den Assesmentleitern. Um 13.00 Uhr geht es los. Ich bin als letzter dran. Halte mich an mein Konzept, mir zittern die Knie, aber ich glaube es läuft ganz gut. Hab einen kleinen Höhepunkt eingebaut- das Namenschild "Waldhaus" wird zu einem bestimmten Zeitpunk hochgeklappt. Die anschließende Diskussion verläuft prima, bekomme sogar Rückendeckung von Frau Krienke, die berichtet, das der Eingang der Gedenkstätte auf die Bernauer Straße verlegt werden soll. Positiv für mein Unternehmen.

Donnerstag, geht es wieder zur Hundeschule. Sat1 ist sogar anwesend. Es wird ein Film über Hundeschulen gedreht – Soll dann sogar im Frühstücksfernsehen Ende Februar gesendet werden. Willi ist wie immer etwas überdreht.

Petra wird anschließend bei Ihrem Neubezug in der neuen Wohnung geholfen. Muss kreativ werden. Es ist keine Leiter vorhanden. Also wird eine gebastelt. Einmal verliere ich das Gleichgewicht und falle spektakulär zu Boden. Aber alles in Ordnung.

Abends fahre ich noch zu Birgit und Phine um den Internetzugang einzurichten. Passt Ihnen nicht so ganz, aber nach erfolgreichem Einrichten mit Freenet, sind Sie alle beide glücklich.

Freitag, die Stromfirma sind immer noch am Rumlegen vom Stromkabel. Heute teilweise mit 4 Mann. Denen kann man heute richtig helfen. Also wird es dieses Wochenende auch nix mit Strom aus der Steckdose.

Samstag läuft das Museumsgeschäft eigentlich ganz gut. Die trinken mich fast trocken mit Glühwein. Also muss Sonntag teuer nachgekauft werden. Was ich eigentlich gar nicht brauche. Die Stammkundschaft hält den Sonntagsumsatz auf Samstagsniveau. Abends gönne ich mir ein 3 Stunden Bad im Turm und anschließend ein Menü beim Chinesen.

Montag hatte sich die Firma Lukes angesagt, aber Sie kommt erst am Dienstag, erst am Nachmittag. Ich mache derweil weiter mit den Aufräumungsarbeiten auf dem Grundstück. Bäume ausreisen usw.

Mittwoch, der 5. Februar, Termin mit dem Architekten, um die Unstimmigkeiten mit der Stadt auszuräumen. Wir verständigen uns auf ein gemeinsames Konzept und werden mit den Leuten auf der Stadt einen Termin vereinbaren. Nachmittags ist es dann soweit: Der Mann von den Stadtwerken schließt den Stromzähler (Baustrom) an. Der Luxus kann beginnen. Wahnsinn, nicht mehr den Generator anzuschmeißen, um Strom zu haben. Aber dann der nächste Schock. Willi kommt mit stark blutenden und klaffender Wunde an der rechten Vorderpfote mir entgegen. Gut das mir Frau Bagusche die Visitenkarte vom Tierarzt gegeben hat. Ein kurzer Anruf. Dann ein schneller Verband an Willis Vorderpfote, ab ins Auto und zum Tierarzt. Willi hat ganze Arbeit geleistet, sogar die Hautvene hat er sich durchtrennt. Tja und kommt es wie es kommen muss. Ich baue ab. Als letztes wo ich mich daran erinnern kann ist die Klinke zum WC. Wie ich wach werde, lieg ich auf dem Boden und der Tierarzt fragt ob alles klar ist. Es ist alles klar, nach einem Glas Wasser geht es wieder aufwärts. Eine halbe Stunde später wird Willi in Auto gelegt und es geht Richtung Heimat. Mit viel Mühe bekomme ich Willi in seine Hütte und zwei Stunden später kann er wieder Wasser trinken.

Donnerstag ist Tür einpassen angesagt. Willi bleibt im Zwinger, damit er nicht soviel rumläuft. Abends zum Tierarzt. Willi benimmt sich mal wieder daneben. Harte Hand ist gefordert. Dann läuft alles prima. Kurz noch ein paar Besorgungen und dann besuche ich noch Petra in Berlin in Ihrer neuen Wohnung. Ein bissi chaotisch ist noch bei Ihr. Aber das wird schon.

Freitag, neue Leuchte im Keller anbringen. Noch ein bissi verkabeln. Dann ist Containerputz angesagt. Wird auch Zeit. Ein paar feuchte Ecken gibt es. Die müssen abgestellt werden. Um 18.45 stehen die Oranienburger TT-Spieler vor der Tür. Habe meine ersten halboffiziellen Einsatz für meinen neuen Verein. Siegen in Leegebruch mit 10 : 2. Konnte alle meine Spiele gewinnen.

Samstag, ist wieder Museumstag. Vormittag Einkäufe, es soll ja ab heute auch Bockwürstchen geben. 3 Leute kurbeln den Glühweinumsatz an. Der Abend wird ganz ruhig im Container beim Fernsehen verbracht.

Sonntag wird das Tagebuch gepflegt und der Museumsbetrieb vorbereitet. Auch der Staubsauger kommt beim Autoreinemachen zum Einsatz. Wurde auch mal wieder Zeit. Das Wetter schlägt pünktlich zum Kioskbetrieb um, es wird bedeckt und kaum Menschen bevölkern den Wanderweg. Der Umsatz ist auch dementsprechend. Aber wir lassen uns ja nicht entmutigen. Der Abend verläuft auch sehr ruhig im Container. Man hat ja nun Strom und braucht ja nicht den Generator anzuschmeißen. Eine Dusche bei Nachbars steht noch auf dem Programm.

Am Montag, den 10. Februar, beschließe ich mich langsam im Keller weiter gütlich zu tun. Es sind ja noch einige Kilo Kohlenstaubreste im Keller. Der Hänger wird voll gemacht. Dann reiße ich noch die restlichen Bäume vor dem Anbau aus. Abends verschlägt mich mein Weg zu Petra, Wäsche holen und ein bissi klönen. Willi passt derweil auf Haus und Hof auf. Dienstag geht es dann richtig rund im Keller, 2 Anhänger voll werden nach Teschendorf gebracht. Und dann ist auch der vordere Keller sauber. Schon werden Pläne gemacht, was später aus Ihm werden soll. Ein kleines Büro mit angrenzendem Zimmer schwebt mir so vor. Mittwoch, verbrenne ich die ausgerissenen Bäume, abends schaue ich noch mal bei den TT-Leuten rein. Hauptgrund: Es gibt auch Duschen dort. Donnerstag, 13. Februar, der letzte Keller wird sauber gemacht und der Schutt weggebracht. Somit ist der Keller "fast" wohnlich.

Freitag machen wir einen auf Lau, ein paar Besorgungen und zwei Ständer für Museumswerbung werden gemacht. Bestelle auch Fenster für den Keller, beim Globus Baumarkt, sind 40 € billiger als im Praktiker. Abends die Dusche nach dem Training ist wunderbar. Strom ist schon was schönes. Fernsehen bis zum abwinken. Muss ja nachgeholt werden.

Samstag, schon wieder WE. Heute gibt es mal frische Brötchen. Vorbereitungen für den Museumsbetrieb werden getroffen und unerfreuliche Nachricht liegt im Briefkasten. Das Bauordnungsamt vermisst eine Baugenehmigung für meinen Wohncontainer. Das lässt meine Stimmung etwas dem Wetter anpassen. Aber "I think positive". Das Schiff wird auch geschaukelt. In meiner Freizeit wird das Tagebuch aktualisiert. Der Sonntag,16. Februar, zeigt sich von der besten Seite. Schönes Wetter und ein guter Besuch des Ruinenmuseums lassen meine Stimmung wieder etwas aufhellen. Nach dem Geschäftsschluss und dem Abräumen, mache ich mir was warmes zu Essen und lege dann meine Füße hoch.

Montag, 17. Februar: Natürlich heute stellt sich heraus, dass meine Abwasserleitung komplett eingefroren ist. Deswegen war in letzter Zeit auch in der Toilette so ein komischer Geruch. Nach 2 Stunden ist fast alles wieder im Lot. Toilettenraum sauber gemacht und Rohre vom Eise befreit. Dann wird Auto sauber gemacht und mit Dreckwäsche geladen. Es geht heute für fast ne Woche Richtung alter Heimat. Vater trudelt gegen 12.30 Uhr ein. Erkläre Ihm die Neuerungen. Und setze mich gegen 14.00 Uhr in Richtung Hessen in Bewegung. Nach guter und geruhsamer Fahrt bin ich um 18.00 Uhr in Holzhausen. Die Woche vergeht wie im Flug und schon ist wieder Sonntag und es zieht mich wieder in die Bernauer Straße 147. Gegen 20.30 freut sich Willi, mich wieder zu sehen. Vater ist die raue Luft hier oben wohl nicht so bekommen. Eine Erkältung hat ihn heimgesucht.

Er war auch recht fleißig. Hat an der Vorderfront, das Buschwerk abgesägt und den Zaun zur Straße hin behelfsmäßig wieder aufgerichtet.

Montag, der 24. Februar geht der Ernst des Lebens weiter. Herr Dr. Tost, Unternehmensberater im Gastgewerbe, kommt um 9.00 und begutachtet mein Grundstück. Anschließend geht es zu Ihm ins Büro und das Konzept Ausflugslokal mit Pension "Waldhaus am Lehnitzsee" wird überarbeitet und für die Banken Wasserdicht gemacht. Gegen 15.30 machen wir Schluss und ich fahre noch bei Petra vorbei, um Ihr noch ein paar Gardinenstangen an die Wand zu machen. Gegen 18.30 ist Schwanzwedeln bei Willi angesagt. Aber irgendwie ist was faul. Nachdem ich vergessen hatte, am Morgen das Waldhaus zu zumachen und Vater auch nicht mehr nachgeschaut hatte, wie er Heimgefahren ist, hat sich Willi den Tag über den Müllsack aus dem Getränkeverkauf vorgenommen.

Dienstag morgen, nach dem Frühstück, ging es dann ans aufräumen. Aber der Tag hatte es in sich. Die richtige Lust überkam mich nicht so, aber ich wollte ein paar Dinge in Bezug auf die Überarbeitung des Konzeptes klären. Bei der Gedenkstättenverwaltung nachfragen, ob ein zusätzlicher Zugang zur Gedenkstätte von der Bernauer Straße in Planung ist. Also schnappte ich mir mein Radel und setzte mich Richtung Gedenkstättenverwaltung in Bewegung. Es macht richtig Spaß, war ein super Wetter. Bei der Gedenkstättenverwaltung- im Finanzamt – war aber keine kompetente Person zugegen. Der Brief zum Bauordnungsamt musste dann noch zum Briefkasten und so entschloss ich mich, mir noch die neue CD von Vanessa Amarosi zu zulegen. Und auch mein Bike sollte mal eine Wäsche bekommen. Gesagt getan. Zuhause wieder angekommen: Ach du Schreck das Schlüsselbund mit Auto- und Containerschlüssel ist nicht mehr in meiner Jackentasche. Also den ganzen Weg noch mal zurück. Aber kein Glück. Beim Fundamt und beim OGA nachgefragt – Fehlanzeige. Tja jetzt muss erst mal der Schlüsseldienst ran – das wird wieder teuer -. Von Szecnis aus angerufen. Eine halbe Stunde später stand Herr Howe vor der Tür und eine dreiviertel Stunde ich wieder in meinem Container. Und von den Kosten war ich auch positiv überrascht. Zu Hause anrufen und Mutter bitten, mir den Ersatzautoschlüssel zu kommen zu lassen. Dieser geht dann Mittwoch von Hessen aus, auf Reisen. Mittwoch rufe ich noch mal beim Fundamt und beim OGA wegen dem Schlüssel an. Aber bis jetzt Fehlanzeige. Na ja so wird der Mittwoch auch mit Aufräumungsarbeiten und Arbeiten am Konzept verbracht. Den Termin am Donnerstag mit Herrn Tost verschiebe ich auf Freitag, da mein Autoschlüssel hoffentlich am Donnerstag eintrifft. Abends trainiere ich noch bei Empor Oranienburg TT. Donnerstag, 27. Februar verbringe ich mit Büroarbeiten und dem Warten auf die Post. Gegen 15.30 hab ich mein Handy schon in der Hand und wollte den Termin mit Herrn Tost absagen, da klappert endlich der Briefkasten. Hatte schon vorher bei Opel nach gefragt, was man tun kann wenn beide Schlüssel weg sind. Das hat sich ja Gott sei Dank erledigt. Fahre aber dann trotzdem zu Opel, weil, ich brauch ja nen Ersatzschlüssel. Wie nicht anders zu erwarten, gestaltet sich dieses auch wieder als äußerst schwierig. Normaler Weise steht im Fahrzeugbrief die Schließungsnummer, natürlich nur nicht bei mir nicht, also muss der Heckschließzylinder ausgebaut werden, um an die Schließungsnummer zu kommen. Das geht ja relativ flott. Dienstag soll der Schlüssel dann da sein.

Freitag geht es dann zum Herrn Tost. Es wird fleißig geackert, das neue Konzept nimmt immer weiter Formen an. Anschließend geht es noch zu Petra, ein paar Kleinigkeiten an die Wand bringen. Abend ist dann wieder TT angesagt. Es geht zum Serienspiel nach Gransee. Wir gewinnen recht deutlich mit 10 : 1.

Samstag und Sonntag wird dann das Museum Waldhaus wieder geöffnet.

Montag, 3. März, zweieinhalb Monate lebe ich nun schon hier oben. Man wie schnell die Zeit vergeht. Es wird weiter aufgeräumt draußen. Die Laubabfälle und sonstiges bringe ich nach Germendorf. Dort kost es ja nix.

Dienstag widme ich mich meinem Konzept. Es wird gerechnet und alles zu Papier gebracht. Und ruck zuck ist schon wieder Abend.

Am Mittwoch geht es dann wieder nach Karow zum Unternehmensberater. Heute wird die Finanzierung durchgesprochen. Und es ist erstaunlich: Trotz höherer Finanzierungskosten und verhaltener Umsatzprognose rechnet sich das Ganze. Meine Stimmung steigt. Nach der Sitzung bei Herrn Tost, bringe ich bei Petra noch die letzten Lampen und Bilder an, ebenso wird die Telefonanlage ordentlich versteckt. Auf dem Heimweg erwischt man mich beim etwas zu schnell Fahren. Jetzt weiß ich auch, dass man mit den Radarpistolen bis zu 1200 m die Geschwindigkeit kontrollieren kann. Eine halbe Stunde widme ich mich noch dem kleinen weißen Zelluloidball.

Donnerstag, der 6. März, ein Tag der Entscheidung steht an. Heute wird mit der Stadt über die Gestaltung vom Waldhaus geredet. In einem vernünftigem Gespräch mit Herrn Kiltschienski einigen wir uns darauf, die ehemalige alte Aufstockung im Neubau zu berücksichtigen. Das heißt, es wird ein Fachwerkimitat auf den neuen Baukörper aufgesetzt. Und im Bereich des alten Aufbaues das Dach so gedreht, wie es ursprünglich war.

Mittags trifft dann Vater mit Verspätung ein. Zum einen haben die Bahner gestreikt und in Oranienburg war Bombenalarm. Aber es hat alles geklappt.

Kurze Einweisung und dann setze ich mich mal wieder zu einem Kurzbesuch in meine alte Heimat in Bewegung.

Am Sonntagabend bin ich dann wieder zurück. Hatte bei der Rückfahrt Begleitung über den Internetdienst Mitfahrzentrale bekommen. So wird die Kasse auch ein wenig entlastet. Es stellte sich sogar heraus, dass eine Mitfahrerin sogar früher mal in Holzhausen gelebt hatte. Man was ist die Welt klein.

Montag, 10. März, es hat den Anschein als wird es doch langsam Frühling. So macht es draußen langsam Spaß aufzuräumen. Heute ist die Betonplatte dran. Von Laub und Dreck befreit, sieht es schon richtig manierlich aus.

Dienstag und Mittwoch steht "Erholung" auf dem Programm. Es geht mit Scharper nach Ulm zu einer Hausmesse. Neun Stunden Fahrt schlauchen ganz schön. Dort angekommen, schnell das Zimmer beziehen, dann wird zu Fuß eine geführte Stadtbegehung gemacht. Das Ulmer Münster ist schon beeindruckend. Es hat die höchste Kirchturmspitze in Europa mit 167 m. Wenn man sich vorstellt, dass die das früher ohne so einen technischen Schnick Schnack gebaut haben, wie heute, muss man doch davor den Hut ziehen. Bis zu 20.000 Menschen passen in diese Kirche. Schon ein starkes Stück. Aber auch die Altstadt von Ulm ist schön. Ein kleiner sauberer Fluss, die Blaue, fließt mitten durch die Altstadt. Ein besonderes Flair. Nach einem guten Abendessen in Neu-Ulm – liegt in Bayern, wobei Ulm in Baden-Württemberg liegt – die Donau ist die Grenze, wird Abends noch ein kleiner Kneipenbummel gemacht.

Der Mittwoch ist der Messetag. In den Donauhallen stellen Lieferanten der Firma Scharper ihr Sortiment dem interessierten Publikum vor. Schlemmen ohne Ende ist angesagt. Gegen 15.00 Uhr geht es wieder Richtung Oranienburg. Nach flotter Fahrt, freut sich Willi gegen 23.00 Uhr mich wieder zu sehen. Nachbar hat in während meiner Zeit gut versorgt.

Donnerstag liege ich ein wenig länger im Bett. Heute kommt Vater zur Verstärkung. Fleißig geht es ans Werk. Die Motorsäge muss heute mal wieder was tun. Von Vorne präsentiert sich das Waldhaus mittlerweile schon gut ausgeästet. Freier Blick auf die "Ruine" ist garantiert.

Abends besuchen wir den "Rosengarten", um dort ein Eisbein mit Molle und Korn zu verspeisen. Die Besitzerin habe ich auf der Fahrt nach Ulm kennen gelernt.

Freitag Vormittag stehen für mich Besorgungen auf dem Programm. Vater ist mit Gartenschere und Bügelsäge fleißig am Buschwerk killen. Nach meinen Besorgungen mache ich meinen ersten Raumeter Akazienholz – vom abgebrochenen Baum, der von den Ameisen hohl gebohrt wurde. Ja langsam nimmt das Gelände hinter dem Waldhaus ( Terrassen ) wieder alte Gestalt an.

Abends, bin eigentlich völlig platt, verstärke ich die Oranienburger 3. beim TT. 9 : 9 ist nach hartem Kampf der Endstand. Mit 4 Siegen konnte ich das Unentschieden sichern.

Total fertig kehre ich Heim und fallen in den wohlverdienten Schlaf.

Und schon ist wieder Wochenende. Samstag ist Containerdienst angesagt. Muss auch mal wieder sein.

Gegen 13.00 Uhr wird das Museum wieder geöffnet. Vater ist an diesem Tag ins Schweinemuseum nach Ruhldorf unterwegs. Abend besuchen wir noch – wobei ich etwas widerwillig, da auch etwas falsch gekleidet –eine Tanzveranstaltung im Meistersaal am Potsdamer Platz. Das dort spielenden Damentanzorchester Salome hat die Veranstaltung im Griff. Vielleicht auch mal was für das Waldhaus. Insofern war der Besuch schon in Ordnung.

Sonntag zeigt sich das Wetter mal wieder von seiner besten Seite. Sonne satt. Willi wird mit einer kleinen Radtour erst mal ein bissi platt gemacht. Um 11.00 Uhr öffnet der Betrieb. Es bleibt genug Zeit, dass Tagebuch auf Vordermann zu bringen. Der Besuch ist heute ganz ordentlich.

Montag, 16.03, bringe den alten Herrn wieder an den Zug. Anschließend fahre ich auf die Stadtwerke, um mal freundlich nach zu fragen, wer für meinen Wasseranschluss zuständig ist. Man gibt mir Telefonnummer und Adresse und schon bin ich auf dem Weg zum Unternehmer. Nach einem kurzen Gespräch wird ein Termin für 11.00 Uhr vor Ort festgelegt.

Pünktlich um 11.00 steht der Unternehmer vor der Tür. Man bespricht die Einzelheiten wo es mit dem Wasser ins Haus reingehen soll und auch dass die Abwasserleitung neu gemacht wird. Zu der Frage wann geht´s los: Erst mal Genehmigung beim Straßenbauamt in Eberswalde einholen, wegen Bundesstraße. Kann also noch ein bissi dauern. Max 4- 6 Wochen. Na dann Prosit. Hoffentlich klappt es bis zum 1. Mai.

Dienstag war wieder aufräumen auf dem Grundstück angesagt und weiteres Ausfeilen des Konzeptes.

Mittwoch ging es dann zur letzten Sitzung zum Unternehmensberater. Die letzten Unstimmigkeiten aus dem Konzept entfernt und noch eine Kalkulation durchgesprochen. Anschließend noch eine Stippvisite bei Petra in Berlin, meiner "Waschfrau". Abends wird dann bei Empor Oranienburg der kleine Zelluloidball geschmettert.

Am Donnerstag bin ich dann noch beim Vermessungsbüro Pavonet vorbei um mir eine Adresse eines Statikers geben zu lassen. Habe diesen dann auch gleich angerufen und für 13.00 Uhr einen Termin in Kaulsdorf gemacht. Das Auto wird auch wieder fahrfit gemacht, denn es geht mal wieder in die alte Heimat zum TT spielen. Der Termin beim Statiker gestaltet sich als angenehm. Bitte Ihn um ein Angebot, was er mir in den nächsten Tagen auch zusagt. Ich muss nun eigentlich durch ganz Berlin, weil ich Mitfahrer für die Heimat habe – ein kleines Zubrot, welches die Spritkasse ein wenig aufbessert. Die erste Mitfahrerin nehme ich an der Holzhauser Straße auf. Die nächsten beiden am Kaiserdamm und dann geht es ab Richtung Kassel. Die Fahrt vergeht wie im Flug.

Am Sonntag, den 22.03. nehme ich wieder Leute von Kassel nach Berlin mit. Das Auto ist voll. Einige Staus hindern am zügigen Vorankommen auf der A7. Aber ab Braunschweig ist alles wieder im Lot. Petra wird am Abend noch ein kurzer Besuch abgestattet. Die Wäsche ist ja fertig. J

Montag, Vater, war mit dem Auto hier oben fährt Richtung Heimat und ich zum Opel Händler. Meine Frontschreibe am Auto hat am Freitag einen Riss bekommen und nun muss ich die Frontscheibe austauschen lassen. Zum Glück übernimmt die Autoteilkasko die Kosten, außer die Selbstbeteiligung muss ich tragen. Durch die Verbundglasscheibe kann laut Auskunft des Opel-Händlers nichts passieren. Ein Termin für den Austausch wird für Mittwoch festgesetzt. Es wird weiter aufgeräumt. Am Dienstag fahre ich nach Berlin um bei diversen Sparkassen mein Konzept abzugeben. Bei der Landesbank Berlin und der Berliner Bank gebe ich die Konzepte ab. Nachmittags habe ich dann noch einen Termin bei der Berliner Volksbank in Oranienburg, aber wie ich es mir schon dachte, wird hier auch abgelehnt. Angeblich reichen die Sicherheiten nicht aus. Langsam komme ich ins Grübeln: "Wer hat denn nun recht – Unternehmensberater oder Bank ?" Das muss geklärt werden. Also ein Anruf bei der WfO um einen Termin mit Herrn Lorenz zu machen. Der ist ja fit in öffentlichen Darlehen. Mittwoch der 2.04. wird angesetzt.

Zur Frustbewältigung werden erst mal wieder Büsche ausgerissen. Langsam aber sicher arbeite ich mich Richtung Radwanderweg vor. Dieser ist mittlerweile auch im Endstadium. Mittwoch Abend ist dann TT wieder an der Reihe. Eine Std. sportliche Bewegung tut richtig gut und die Dusche danach erst. J Donnerstag und Freitag sind Büsche ausreißen angesagt, Laub zusammenharken, auf Anhänger laden und nach Germendorf fahren meine Hauptaufgaben. Samstag und Sonntag hat der Museumsbetrieb wieder Priorität. Einige Besucher folgen dem Weg vom See ans Haus. Schon wieder ist ne Woche rum.

Montag, der 31.03. läutet die 17. Woche in Oranienburg ein. Diese ist zu Anfang auch wieder mit Büsche und dem drumherum gespickt. Zwischenzeitlich kommen dann die Absagen der Berliner Bank und der Berliner Landesbank. Alle wollen zur Zeit keine Gastronomie finnanzieren bzw. glauben nicht an die Umsatzerwartungen. Eines schwöre ich mir zu diesem Zeitpunkt: Ich werde es auch ohne Banken schaffen und Sie eines besseren belehren. Mittwoch, es ist kein Aprilscherz, habe ich es dann geschafft. Der linke Terrassenbereich ist geräumt und stellt sich in einem sandigen Braunton dar.

Donnerstag, es ist der 3. April geht es erst mal für letzte in die alte Heimat. Am Freitag steht das letzte Serienspiel meiner alten Tischtennismannschaft auf dem Programm. Samstag wird ein alter Tischtenniskollege in Hannover besucht und von dort geht es Sonntag Vormittag dann wieder Richtung Oranienburg. Ein Besuch bei einer Bekannten, sie heißt auch Petra, schließt sich an, bevor es Abends noch in die Himmels Pagode in Hohen Neuendorf zum Essen geht.

Die nächsten zwei Wochen bleibt Vatern zur Unterstützung hier oben. Montag, 7.04.2003 steht die Berliner Kindl Brauerei auf dem Programm. Will über den aktuellen Stand informieren und mir Unterstützung für den Biergarten holen. Vater sucht derweil die Weber Bank in Berlin auf, um gegebenenfalls schon mal für die Finanzierung vorzufühlen. Ein kleiner Abstecher bei Petra und dann hat uns O-burg wieder. Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag steht weiter das Aufräumen auf dem Programm. Auch Bäume werden ausgeschnitten. Zumindestens so weit, wie der Hubwagen und ich reichen. Wackelt janz schön auf diesen Dingern. Donnerstag kommt dann noch die Absage von der Weber Bank. Ein bisschen Überraschend. Das Grundstück präsentiert sich schon richtig gut Samstag 12.04. ein Museumswochenende steht wieder an. Der Statiker hat sich für 10.00 Uhr angemeldet. Nach ca. 1 Std. sind alle Details geklärt. Ich besuche noch kurz die Eigenheimmesse in O-Burg. Einige interessante Details in Bezug auf den Holzaufbau werden dort auch vorgestellt. Angebot von den verschiedenen Firmen werde ich mir einholen. Der Nachmittag wird mit dem aktualisieren des Tagebuches verbracht. Gassi mit Willi und Rad runden den Tag ab.

Der Sonntag präsentiert sich von der sonnigen Seite. Viele Wanderer, Radfahrer nutzen den neuen Radwanderweg. Das lässt für die Zukunft hoffen, wenn die Außengastronomie installiert ist.

Montag, den 14.04. geht es los mit dem neu machen des Weges zum See. Zuerst werden die alten Platten aufgenommen. Material wird von der Firma Orba geliefert. Randsteine habe ich vom Globusbaumarkt in Germendorf. Vormittags kümmere mich um diverse Kleinigkeiten zu z. B. Betonmischer. Ein glücklicher Zufall ist es, dass am schwarzen Brett im Kaufland ein gebr. Betonmischer angeboten wird. Ich greife sofort zu, da meine Bemühungen am letzten Wochenende einen Betonmischer bei Ebay zu ersteigern, fehlgeschlagen waren. Dann kümmere ich mich um einen Minibagger bei HKL, kann diesen auch sofort mitnehmen. Auf dem Grundstück angekommen, geht es dann auch gleich los mit der Baggerei. Zuerst wird der Weg auf 30 bis 40 ausgebaggert. Der Aushub wird zum Einebnen des Grundstückes verwendet. Zig Schubkarren fährt Vater diesen Tag. Nachdem der Weg fertig ausgebaggert ist, geht es an die linke Seite der zwei Terrassen. Der Oberboden wird abgebaggert, so das es halbwegs eben ist. Der Boden wird ebenfalls zum Verfüllen auf dem Grundstück verwendet. Plötzlich stehen die Leitungsbauer der Telekom vor der Tür. Sie wollen das Telefonkabel legen. Kein Problem sag ich und zeige Ihnen wo es in Haus reingehen soll. Ist Ok und schon sind Sie am buddeln. Sie haben zwar etwas Probleme mit dem finden der Hauptleitung und finden diese auch erst nach Rücksprache mit den Verantwortlichen der Telekom am nächsten Tag. Dabei stellt sich auch heraus, dass Telekomkabel bei mir übers Grundstück laufen, ohne das ich davon was weiß.

Dienstag geht es weiter mit begradigen der linken Terrassen. Dann ziehe ich noch einen neuen Fundamentgraben für die unterste Terrasse, damit die Stützmauer neu gemacht werden kann. Zwischendurch muss ich dann noch entscheiden, wieder der Anschluss im Haus für Telefon aussehen soll. Ich entschließe mich, auf einfachen Weg in den Keller reinzugehen und schäume das Bohrloch selber aus. Kostensparen.

Anschließend wird der Minibagger noch saubergemacht, getankt und verladen, so dass ich ihn am Mittwochmorgen gleich wegbringen kann. Der Architekt ruft auch an und erklärt mir, dass die Stadt mit den neuen Entwürfen zufrieden ist, es evtl. Probleme bei den Stellplätzen von Seiten der Straßenverkehrsbehörde geben könnten und das der Behindertenbeauftragte auf sein behindertengerechtes Zimmer besteht. Also wird es unten eingeplant. Auch der Treppenaufgang soll durch eine separate Tür abgetrennt werden. Aber alles in allem scheint es nun langsam voranzugehen.

Mittwoch Morgen, 16.04. Nachdem ich den Bagger weggebracht habe, muss ich erst mal zu einer Informationsveranstaltung des Arbeitsamtes. Es geht um die Mobilität des Arbeitslosen. Wobei für mich als Existenzgründer, diese Veranstaltung nicht von belang gewesen wäre. Auf dem Nachhause weg will ich noch die restlichen Randsteine mitbringen, doch die sind ausverkauft. Sollen im laufe des Donnerstag wieder reinkommen. Bringe noch eine Gartenpumpe mit Zubehör mit, sodass wir jetzt auch Wasser aus dem See zum beregnen pumpen können. Nachmittags geht es dann los mit dem Randsteine setzen. Heute schaffe ich 28 Meter.

Donnerstag setze ich die 4 vorerst letzten Randsteine, (16 muss ich noch holen). Weitere Vorbereitungen zum Platten legen werden getroffen. Ein Ladung Betonrecycling wird angeliefert. Gegen 15.00 setze ich mich in Richtung Germendorf in Bewegung. Erst zur Kompostierungsanlage, Gartenabfälle weggebracht und auf dem Rückweg bei Globus reingeschaut ob Randsteine da. Und siehe da: Wieder welche zum verkaufen da. 16 Stück auf Wagen gepackt ( hat gekrächzt – waren bestimmt über 200 kg auf dem Wagen ) und dann fix zur Kasse und zu HKL noch eine Rüttelplatte holen (machen um 17.00 Uhr dicht – Freitag ist ja Feiertag). Hat auch alles super geklappt. Um 20.00 Uhr waren dann auch die restlichen 16 Randsteine gesetzt.

Karfreitag, es ist ganz schön kühl geworden, verteilen wir die fast 10 to Schotter in den Gehweg. Um Material zu sparen, zerschlagen wir den kaputten Grill und kaputte Gehwegplatten, damit uns der Schotter reicht. Es haut auch ganz genau hin. Kein Krume übrig.

Die Zaunlücke am Radwanderweg schließen wir auch noch und dann lassen wir den Feiertag Feiertag sein und gehen anschließend ins TURM zum duschen und relaxen. Der Abend wird dann mit einem guten Essen im "Rosengarten" beschlossen.

Am Samstag ist dann das Plattenlegen dran. Feiner Split wird als Ausgleich eingebracht, auf Höhe gebracht und dann anschließend die Platten draufgelegt. Nach 6 Stunden liegen alle Platten und dann wird noch Sand zum ausfugen verteilt, mit dem Besen eingekehrt und mit der Rüttelplatter nochmals verdichtet. Gegen 16.00 Uhr ist dann alles soweit komplett. Der Weg ist fertig und ich auch. Nach einem guten Abendmahl und bissi relaxen, ein kurzer Besuch im Internetcafe und dann noch ein Abstecher nach Lehnitz zum Osterfeuer. Die Henningsdorfer Blaskapelle ist schon durch. Es spielt nur noch Musi vom Band und der Besuch ist auch nicht so berauschend. Feuer hat wohl auch keins stattgefunden, wegen der momentanen Waldbrandgefahr. Ein kleiner Drink und dann auf die andere Seite vom See.

Ostersonntag, 20.04. das Wetter zeigt sich mal wieder von der besten Seite. Erst mal ein ausgiebiger Spaziergang mit Willi in den Klinkerhafen. Dann ist wieder Museumsbetrieb. Man merkt das Ostersonntag ist. Der Besucherandrang auf dem Radweg ist nicht so wie an den sonstigen Sonntagen. Aber das liegt halt am Ostersonntag. Das kann morgen schon wieder ganz anders aussehen. Abends noch ein kleiner Abstecher nach Berlin um mit Cousine Magi ein bissi Livemusik im Irish Pub zu lauschen.

Ostermontagmorgen bringe ich Vater zum Bahnhof. Der Betrieb auf dem Radweg schon bedeutend intensiver. Auch das Interesse am Museum ist entsprechend. Nach Museumsschluss gönn ich mir ein selbstgemachtes warmes Abendessen und wollte den Tag mit einem gemütlichen Fernsehabend beschließen, doch mit einmal steht Cousinchens Freund Matthias vor dem Zaun. Ein kleiner Rundgang übers Grundstück und ein kurzer Schnack, schnell dann noch ein Besuch im Internetcafe´ Computer Bunker und schon ist es kurz vor 22.00 Uhr. Bringe Matthias noch zum Zug und dann geht’s Heim. Morgen steht ein anstrengender Tag vor der Tür.

Dienstagmorgen geht es zeitig raus. Heute will ich mit der ersten Terrassenmauer anfangen. Vormittags bekomme ich einen Anruf aus der Zentrale der Berliner Volksbank eG. Man hat mein Schreiben zur Kenntnis genommen und will sich damit auseinander setzen. (Hatte mich über die Inkompetenz des Sachbearbeiters beschwert, wegen falscher Aussagen) Am Abend bin ich ganz schön geschafft. Steine schleppen (die entwendeten, müssen ja wieder ersetzt werden – Ich nehme sie mir vor der anderen Seite der Terrassen.), anhalten wie sie am besten passen, Beton anmischen, Steine setzen und das den ganzen Tag. Bin dem Ergebnis aber auch zufrieden. Heute Abend hab ich mir zur Belohnung den Grill angemacht und ein paar Grillwürstchen und Kammsteak aufgelegt und Willi davon überzeugen können, das die Grillsachen nicht für Ihn sind. Doch Mittwochmorgen hatte Ihn seine Gier übermannt und er hat den Grill umgeschmissen und den Grillrost sauber geleckt. Weiter geht’s mit dem Wiederaufbau der Terrassenmauer. Tante Anne mit Mann und Schwester schauen mal kurz vorbei und bestaunen was sich schon so alles getan hat. Etwas später kommt Matthias mit einem Bauunternehmer vorbei, der sich das Gebäude anschaut und auch ein Angebot abgeben möchte. Ich werde für das WE ein Leistungsverzeichnis aufstellen, damit er weiß was zu tun ist. Abend bin ich dann wieder fix und alle, aber die Mauer ist weiter gewachsen.

Donnerstag, es ist der 24.04. bereite ich das "Rasensprengen" vor und das auch Wasser für Betonmischen da ist. Gegen 10.00 Uhr findet sich die Frau Krüger vom Gesundheitsamt auf dem Grundstück ein. Wir besprechen meine Vorstellungen zwecks Eröffnung eines Biergartens mit Imbiss und auf was ich zu achten habe. Sie erklärt mir alles entsprechend und hält es auch schriftlich fest, so dass wir beide was in der Hand haben. Danach geht es mit der Mauer weiter. Zwischenzeitlich hol ich dann noch Vater vom Bahnhof ab. Er will mir wieder tatkräftig unter die Arme greifen. Bis Abends ist die Mauer dann auch ziemlich fertig. Rechts und links die Anschlüsse bzw. Abschlüsse müssen dann noch gemacht werden. Dazu muss die Treppe und der behindertengerechte Weg aber erst fertig sein.

Freitagvormittag stehen dann erst mal Besorgungen auf dem Plan. Diverse Kleinigkeiten müssen organisiert werden. Mittags geht’s es dann frischen Mutes dann an die Mauer Nummer Zwei. Sie muss nur zum Teil neu aufgebaut werden, da sie noch recht gut erhalten ist, und nicht soviel Steine entwendet worden sind. Aber auch dieses gestaltet sich recht aufwendig. Zeitig wird Feierabend gemacht, da ich heute Abend eine TT-Einsatz in der 4. Mannschaft habe. Kann meine 3 Einzel gewinnen, aber das alleine reicht leider nicht zu einem erfolgreichen Abscheiden der Mannschaft.

Samstag, 26.04. eine Anhänger Gartenabfälle gehen wieder nach Germendorf, auf dem Rückweg will ich eine lange Leiter, Erdkabel und eine Kabeltrommel mitbringen. Im Globusbaumarkt vergleiche ich die Preis. Das Erdkabel ist mir dort zu teuer. Ein 3teilige 12stufige Leiter kostet 129,00 €. Ich entschließe mich in den Praktiker zu fahren. Dort ist das 5adrige Erdkabel billiger, aber Sie haben keine 3teilige 12stufige Leitern. Also was nun: Erst mal das Erdkabel kaufen. Fahre ich jetzt noch mal nach Germendorf und hole mir dort die Leiter oder nicht. Bei meinem Glück, das kenn ich mittlerweile, ist Sie am Montag nicht mehr da, oder teurer, weil Sie in dieser Woche in der Werbung war. Ich fahre Leiter kaufen und nehme noch eine 40 m Kabeltrommel mit. An der Warenausgabe dauert es ein wenig. – Ist schon interessant, wie ungeduldig, unflexibel manche Menschen und Mitbürger sind. Nach etwas Geduld und Spucke bekomme ich meine Leiter. Beim herausholen der Spanngurte aus dem Auto, stelle ich fest, dass die Kabeltrommel ein paar Macken hat. Also noch mal vorne rein und umtauschen. Geht recht unkompliziert. Zuhause wieder angekommen, stürze ich mich wieder an die Mauer. Bis zum Abend sieht es schon ganz gut aus. Noch eine Reihe fehlt zum Glück, dann ist diese Mauer auch fertig. Grillen ist heute angesagt. Ein paar Regentropfen wollen uns das Vergnügen verderben, aber die "große Schauer" kommt erst nach dem wir fertig sind. Aber den erhofften ergiebigen Niederschlag bringt er auch nicht.

Sonntag unser Museumstag, gestern hatten wir wegen Arbeit nicht geöffnet – wird wohl auch demnächst wohl so bleiben – ist es aufgrund des so lala Wetters nicht so rege auf dem Rad- und Wanderweg.

Montag, der 28. April, das Wetter bringt ein bissi Niederschlag, was man gleich an der Natur merkt. Man kann fast sagen, es wird stündlich grüner. Heute ist die letzte Reihe der 2. Terrassenmauer dran. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Für einen ungeübten "Feldsteinmauerbauer" bin ich doch recht zufrieden mit mir. Um keine Zeit zu verlieren, geht es dann auch gleich weiter mit der 3. Mauer. Heute passiert was, was in der ganzen Zeit, in der ich hier oben bin, noch nicht passiert ist, aufgehört wegen Regen. Abends wird dann der TURM aufgesucht, um sich den märkischen Sand aus den Poren zu waschen.

Dienstag, steht Beton, Steine usw. auf dem Programm. Mit TT-Freund Andreas kümmere ich um ein paar tote Äste im meinem reichlichen Baumbestand. Um 15.00 Uhr hab ich einen Termin in Schmachtenhagen. Es geht um eine zusätzliche Geldeinnahme. Hört sich auch ganz lukrativ an. Interesse meinerseits ist vorhanden, doch muss ich mich erst noch absichern, damit ich mir mit meiner Existenzgründung nicht in die Quere komme. In dieser Zeit geht auch eine mächtige Schauer runter. Wasser für das ausgedörrte Land . Einen Anhänger voll Gartenabfälle wird noch für Germendorf geladen.

Am nächsten Morgen geht’s nach Germendorf um den Anhänger zu entladen. Zuhause angekommen, stürze ich mich gleich wieder an die Terrassenmauer. Durch eine kräftige Regenschauer werde ich wieder zum aufhören verdammt. Diesen nutze ich dann um mich fürs TT zu rüsten. Wasser mitbringen und ne warme Dusche bilden dann den Abschluss des Tages und des Aprils.

Der 1. Mai ein Donnerstag und Feiertag gestaltet sich recht wechselhaft. Vormittags bis in den frühen Nachmittag wechseln sich Regenwolken mit Sonnenstrahlen ab. Für die zwei Musiker, die mein Vater für diesen Tag eingeladen hat, um den Museumstag ein bisschen musikalisch zu untermalen. Vor zu Anfangs leeren später doch etwas gefüllten Reihen machten die beiden Ihre Sache gut. Ein weiteres Angagement für später ist Ihnen somit sicher. Der weitere Nachmittag verwöhnte dann auch mit fast Sonne pur. Zum Abschluss des Tages gab es noch ein paar Sachen vom Grill und dann ging's mit Will noch ein bissi Gassi.

Der Freitag zeigte sich so, wie der Donnerstag sich neigte. Sonnig und warm. Ideal fürs Mauersetzten. Tja hätte der Nachschub geklappt mit dem Betonkies, wär's heute noch ein Stück weitergegangen. Zwischenzeitlich wird auf der Bundesstraße fast vorm Haus eine Ampelanlage installiert. Ob die wohl für mich ist ? Die Fachfirma, die die Ampelanlage installiert, weiß auch nicht so richtig für was. Man vermutet für den Radweg Berlin -Kopenhagen. So haben wir (Vater war ja noch da), die Grube ausgehoben, die die Standfläche für den Imbisswagen werden soll. Die Erde wird zum Verfüllen der Terrassen verwendet. Bei einem Anruf beim Baustoffhändler, stellt sich heraus, dass er mich vergessen hat. Er verspricht für Samstag eine Lösung. Gegen 18.30 Uhr geht’s zum Zelluloid Ball schlagen. Zwischendurch versuche ich noch ein Autogenschweißgerät zu ersteigern, werde doch 4 sek. vor Auktionsende noch überboten. Na ja was soll's. Beim nächsten klappt es bestimmt. Nach einem ruhigen Trainingsabend, er wird mit coachen und schnuddeln verbracht, geht es wieder heim in den Container.

Samstag, verdammt frisch geworden draußen, muss doch tatsächlich langen Pulli und Weste anziehen, soll der Endspurt um die 3. Terrassenmauer stattfinden. Aber erst muss ich mich um den Betonkies kümmern. Fahre mit dem Rad zum Baustoffhändler und will mal nachhaken. Er sagt mir für Mittag zu. Frage Ihn ob ich mit seinem Auto nicht den Betonkies selbst holen könnte. Er stimmt freudig zu und so setze ich mich Richtung Germendorf zur Grube Essholz in Bewegung. 40 Minuten später liegen 4,5 to auf dem Hof und der Samstag ist gesichert. Fast hätte der Regen mein Tagesziel zunichte gemacht, aber er hat es sich anders überlegt. Einige Stunden und Betonkarren später ist es vollbracht, die 3. Mauer ist fertig. Ich aber auch. Heute Abend geht’s aber noch mit TT-Freund Thorsten auf die 1. Oranienburger Musikmeile. 5 Bands spielen in 5 "Kneipen". Die Musikrichtung ist von Oldies bis Rock-Pop. Die 4 Bands, die wir gehört haben, waren allesamt sehr gut. Lässt sich bestimmt später gut mit werben. Erfolgreich bin ich auch beim Ersteigern von 2 Gasflaschen. 41.10 € und in Pohlheim bei Gießen abzuholen. Gegen 1.20 Uhr falle ich tot müde in mein Hochbett.

Sonntag, 4. Mai 2003: Vater fährt heute heim. Nach einer Runde mit Willi zur Schweinebucht, besucht mich der Herr Blettermann, seines Zeichens Stadtverordneter und Vorstandsmitglied der Stadtwerke Oranienburg. Mein Vater hatte in Freitag nach einem Zeitungsartikel telefonisch kontaktiert und Ihn auf meine Probleme mit der Wasserversorgung hingewiesen. Nachdem wir uns fast eine Std. unterhalten haben, versprach er mir das Problem auf der morgigen Vorstandssitzung zu klären. Der Besuch im Museum war heute recht mau, auch der Verkehr auf dem Radweg war recht ruhig. Es wird Zeit, das der Biergartenbetrieb mit Imbiss seine Dienste anbietet. Vielleicht sind wir morgen schon ein großes Stück weiter.

Montag, es ist der 5. Mai, schlägt dann die Stunde der Wahrheit. Ich informier mich bei den Stadtwerken in der Lehnitzstraße, wer in Eberswalde für die Bundesstraße zuständig. Nachdem ich die Telefonnummer bekommen habe, rufe ich bei dem zuständigen Bearbeiter in Eberswalde an und bekomme dort zu hören, das für die Wasser und Abwassergeschichte noch keine Genehmigungen beantragt sind. Auf diese Hiobsbotschaft hab ich ja gerade noch gewartet. Mit ein bissi Wut im Bauch suche ich die Lehnitzstraße noch mal auf. Nachdem sich doch nun scheinbar ein kompetenter Ansprechpartner gefunden hat und es auch in der Klagenfuhrter Straße wohl ein bissi geraucht hat, verspricht man ein schnelle Lösung zu finden. Einen kleinen Schuh zieh ich mir natürlich auch an. Wenn ich vielleicht in der Klagenfuhrter Straße mich früher mal gemeldet hätte, wäre vielleicht schon früher was passiert. Aber ....  

Nach ein paar Besorgungen bewaffne ich mich mit Spaten und Schaufel und beginne mit dem Ausgraben für das Verlegen der Grundleitungen für den Imbiss und den Pavillon. In dem Sandboden lässt sich, wenn keine Wurzeln und andere Kleinigkeiten einem den Weg versperren, gut buddeln. Aber von Wurzeln und anderen Kleinigkeiten hab ich ja genug. So schippe ich mich bis Ende der Woche durch einen Teil meines Grundstückes um Abwasser, Frischwasser und Strom an die zwei Punkte zu legen. Muskelkater plagt mich, Grundmauer im freien Feld, bremsen mich zwar, aber halten mich nicht auf. Ab Mitte der Woche organisiere ich mir bei der Baustelle um die Ecke noch Gehwegplatten. Sogar Samstagmorgen mach ich das und prompt hält ein Polizeiauto und fragt was ich hier tue. Gab ihm bereitwillig Auskunft, das ich dieses mit Erlaubnis der bauausführenden Firma tue.

Am Ende der Woche sieht man von den Buddelarbeiten nicht mehr viel. Es kündigt sogar unerwartet Besuch an. Rudolf Häring, Schachfreund meines Vaters aus Volkmarsen (Hessen), besucht mich mit einem Bekannten. Ist sehr überrascht was hier schon so alles passiert ist.

Der Museumssonntag ist recht mau.

Die neue Woche beginnt mit Überlegungen mir einen neuen Anhänger zuzulegen. Mein altes Schätzchen von Anhänger hat doch so langsam Alterserscheinungen. Ist ja schließlich Baujahr 1962. Bei mir macht sich das Alter wohl auch langsam bemerkbar. Die letzte Woche hat mächtig rein gehauen. Die Hände fangen an zu kribbeln, also steht nächste Woche ein Arztbesuch an.

Also wird Montag morgen erst mal ein Hausarzt aus dem Telefonbuch ausgesucht und gleich aufgesucht. Das Wartezimmer ist recht voll, aber trotzdem geht es recht flott von statten. Er schickt mich noch zum röntgen und nächsten Tag wird das Ergebnis in der Sprechstunde besprochen. Aber das wichtigste ist, am Montagmorgen dem 12.05., steht die Firma Neidick vor der Tür und fängt mit dem Verlegen der Frischwasserleitung an. Auch die Gasleitung wird in diesem Zuge mit verlegt. Flott geht das von der Hand. Am Abend sind beide Hausanschlüsse fertig im Haus installiert. Am Dienstag setzen die Stadtwerke noch die Wasseruhr und die Telekom schalten meinen ISDN Anschluss. Man könnte jetzt sagen, jetzt bin ich auf der Höhe der Zeit. Jetzt wird noch schnell Material bei Elgora besorgt, damit auch der Luxus im Container beginnen kann. Zwischenzeitlich noch derArzttermin, wo er mir noch Manuelle Therapie verschreibt. Lasse mir auch gleich noch Termine bei der KG Praxis Kietzmann geben. Am Abend ist es dann soweit: Das erste frische Wasser fließt seit dem 16.12.2002 durch die Leitungen im Container. Und Festnetztelefonieren. Das entlastet die D2 Rechnung. Eine warme Dusche zum Abschluss dieses erfolgreichen Tages lässt mich an diesem Abend genüsslich einschlummern.

Mittwoch, 14.05, als erstes KG, steht eine kurze Stippvisite in der Heimat an. Nachbar Szecni füttert Nachmittags und nächsten Morgen Willi und Vater ist Donnerstag ja auch wieder im Lande.

Der eigene PC muss hochgeholt werden und ein neuer Anhänger soll in meinen Besitz wechseln. Die Fahrt geht wieder über Berlin, habe wieder zwei Mitfahrer. Fahrt Richtung Heimat verläuft ohne Probleme.

Donnerstag morgen fahre ich nach Arolsen, um mir dort einen neuen Anhänger zuzulegen. Ein schöner Kipper soll es sein. Bin das Abladen mit der Hand leid. Werde schnell Handelseinig. Ein kurzer Abstecher noch bei meiner Patentante und dann wieder nach Holzhausen. Meinen alten Chef besucht und dann schon langsam den Anhänger beladen, weil Freitag geht’s zeitig wieder nach O-burg. Hab Abends ja noch einen TT-Termin. Zwei Mitfahrer verkürzen die Zeit. Pünktlich um 19.00 stehe ich dann am TT-Tisch und punkte fleißig für Empor.

Samstag, wird dann erst mal der Anhänger entladen. Und Aufräumungsarbeiten.

Sonntag, Museumstag, das Interesse hat merklich nachgelassen. Aber es wird Werbung für Herrentag gemacht, denn dann soll es endlich draußen losgehen, wenn alle behördlichen Genehmigungen da sind. Also muss es die nächste Woche richtig krachen.

Montag, 19.05.,wird dann als erstes der Anhänger angemeldet und dann geht’s zur ersten Kippung nach Germendorf. Gartenabfälle auf die Deponie und Betonrecycling wieder mit zurück. Die erste Fuhre war ganz schön heftig. Weiteres Material findet diesen Tag auf den Anhänger den Weg in die Bernauer Straße 147. Am Abend habe ich dann noch ca. 10m Randsteine gesetzt.

Am Dienstag ging es mit Randsteine setzten weiter. Betonrecycling wird geholt und schon verteilt. Auch die oberste Treppe wird neu gemacht. Die erste Stufe ist heute dran. Abends wird dann noch die Wasserleitung im Keller verlegt.

Mittwoch, die zweite Treppenstufe und abends wird die Wasserleitung fertig gemacht. Donnerstag die Dritte Stufe und Freitag die letzte Stufe. Eine Wasserprobe wird heute gezogen. Martin Glake, seines Zeichens mein ehemaliger TT-Abteilungsleiter, stattete mir einen Besuch ab. Die Flächen wurden abgerüttelt und Kies auf den Terrassen verteilt.

Samstag ging es dann los mit dem Verlegen der Platten. Die Fläche des Imbiss schaffe ich fast.

Sonntagfrüh werden noch Platten verlegt - die Auffahrten für Kinderwagen und Rollstühle- , und der Getränkepavillon aufgestellt, Petra mit Tochter gehen mir dabei zur Hand. Zum Museumsopening ist etwas Ruhe angesagt.

Montag, schon wieder eine Woche rum, es ist der 26.05., die Brandheiße Phase beginnt. Platten legen, abrütteln, Imbisswagen anmieten, Toiletten organisieren. Der Tag vergeht wie im Flug. Es gerät ja fast schon zur Nebensache. Heute beginnt die Firma Neidick mit den Arbeiten für die Neuverlegung des Abwassers. Ein bisschen Stoffelig find ich schon, dass niemand sich so richtig mal meldet, vernünftig ´Guten Morgen` sagt. Scheinbar ist das hier so üblich.

Und schon ist Dienstag, der Tag der Abnahme. Bis 11.00 hab ich noch alle Hände voll zu tun. Pünktlich steht Frau Siewert vom Gewerbeamt vor dem Zaun und ist ganz überrascht, über das was sich hier schon alles getan hat. Noch ein paar Hinweise und dann gibt es grünes Licht vom Gewerbeamt. 1. Hürde geschafft. Dann doch was unerfreuliches. In der Post lagt das Ergebnis der Wasseruntersuchung. Verunreinigung im Trinkwasser. Na mal sehen was die Lebensmittelkontrolleurin Frau Krüger dazu sagt. Sie hat sich gegen 15.00 Uhr angemeldet. Bis dahin stelle ich noch den Imbisswagen an seinen vorbestimmten Ort und noch diverse andere Kleinigkeiten. Um 15.00 Uhr ist es dann soweit. Die letzte Hürde steht vor dem Zaun. Aber auch hier geht alles seinen geregelten Gang, ein paar Anmerkungen und noch eine Rücksprache mit dem Gesundheitsamt wegen dem Trinkwasser – es wird aber noch mal eine Kontrolle für den nächsten Tag anberaumt , und dann gibt es grünes Licht. Ein dicker Stein fällt mir vom Herzen. Glaube den Aufprall hat man in ganz Deutschland gehört. Meinen Helfern sag ich bescheid - Herrentag kann kommen. Die letzen Schönheitsarbeiten werden noch gemacht. Am Abend fall ich dann erleichtert ins Bett.

Mittwoch ist Streß hoch drei angesagt: Tische und Stühle müssen besorgt werden, da mein Getränkelieferant mir die georderten Garnituren nicht mangels Masse nicht liefern kann. Also mussten eine vernünftige Bestuhlung beschafft werden. War gar nicht so einfach. Sollte ja auch vernünftig aussehen und die Kasse nicht zu stark belasten. Die Entscheidung fiel auf grüne Kunststoffstühle und entsprechende Tische. Aber diese in der Menge zu bekommen gestaltete sich etwas schwierig. Drei Firmen wurden angefahren, um die gewünschte Menge zu bekommen, dabei musste auch noch ein Kompromiss gemacht werden, da nicht genügend grüne Tische zur Verfügung standen. Also wird es später eine grüne und blaue Terrasse geben. Fleisch, Brot, Getränke und dies und das standen dann ebenfalls noch auf dem Programm. Abends hoffte ich dann, an alles gedacht zu haben.

Donnerstag – Himmelfahrt oder "Herrentag" – startete das Unternehmen Biergarten / Imbiss Waldhaus.

Mit Unterstützung von Petra und Tochter und später dann auch von meinen Eltern wurden die Herrentagsbesucher entsprechend ihren Wünschen bedient. Der Andrang war teilweise so groß, das Juliane doch nach Verstärkung bat. Also stürzte ich mich ins Gedränge und bediente die Gäste. Zwischendurch verwöhnte das Duo Matt / Frischling die anwesenden Gäste mit Livemusik. Am Abend war die ganze Belegschaft glücklich und zufrieden über den Verlauf des Tages. Alle Gäste waren erstaunt und zufrieden, welches schöne Fleckchen Erde hier wieder entstanden ist. Einige "drohten" sogar mit Wiederkehr, was natürlich uns erfreute.

Zu folgenden Öffnungszeiten haben wir uns dann entschieden: Montags legen wir einen Ruhetag ein. Dienstag bis Freitag von 16.30 bis 23.00 Uhr. Samstags von 14.00 bis 23.00 Uhr und Sonntags von 10.00 bis 21.00 Uhr.

Freitag, der Tag nach der Eröffnung, wurde dazu genutzt um ein bissi klar Schiff zu machen, ein Geschäftskonto zu eröffnen – was sich als nicht so ganz einfach erwies -, Einkäufe tätigen und den zweiten Öffnungstag vorzubereiten. Einen Gast konnten wir am Abend begrüßen.

Samstag lief das Nachmittagsgeschäft gut, da man bedenken muss, das zu diesem Zeitpunkt noch so gut wie keine Werbung draußen ist. Am Abend war es dann wieder mau. Sonntag ließ dann wieder erkennen, dass das schöne Flecken Erde gerne angenommen wird.

Montag, es ist der 2. Juni, Ruhetag- ist auch dringend nötig. Die letzte Woche war doch recht anstrengend. Einfach nur relaxen und die letzten Tage revue passieren lassen. Ein bisschen dies und das noch und schon ist der Tag wieder rum.

Dienstag, Einkäufe tätigen, Vorbereitungen für die abendliche Öffnung. Ein paar Gäste finden auch den Weg ins Gartenlokal und genießen die Atmosphäre.

Auch am Mittwoch ist es so. Gegen 22.00 erhalte ich noch einen Notruf. " Es werden noch ein paar Buletten ( Frikadellen) für einen hungrigen Gast gebraucht" erklingt die Stimme von Nachbarin Szecni am Telefon. `Kein Problem´ sag ich, `wenn der letzte Gast gegangen ist kommt der BBD prompt zu Ihnen´. Um 22.45 sind die Buletten geliefert. Es stellt sich heraus, das die Nachbarin Geburtstag hatte und es zu einer spontanen Feier gekommen ist. Ein bisschen feiere ich noch mit, und dann fallen mir doch die Augen zu und ich entschließe zum Aufbruch in mein Hochbett.

Donnerstag, das Interesse am Gartenlokal nimmt langsam zu, zu mindestens wird die Preistafel draußen immer häufiger zur Kenntnis genommen und sogar eine Geburtstagsgesellschaft hat sich angekündigt. Leider spielt an diesem Abend das Wetter einen kleinen Streich und lässt es schauerweiße Regnen. Aber wir sind ja flexibel. Ruck Zuck ziehen wir die Gesellschaft in den Ruinensaal um. Die Leute finden das in Ordnung und bleiben fröhlich bis zum Ende.

Der Freitag, entpuppt sich als recht träger Abend. Hier muss langsam mit Werbung das junge Publikum herangezogen werden.

Samstag Nachmittag ist wieder gut besucht, am Abend stellt sich das selbe Problem wie am Freitag.

Und schon ist Pfingsten. Gut vorbereitet starten wir in 2 Feiertage. Obwohl Montag als Ruhetag ausgelegt ist, öffnen wir an einem Feiertag natürlich. Die zwei Tage laufen gut, Montag kommt sogar Gitti vom Rosengarten raus. Sie habe ich bei der Fahrt nach Ulm kennen gelernt. Sie hat mir bei auftretenden Problemen Hilfestellung angeboten. So was nen ich ein gesundes Miteinander.

Die Woche läuft verhalten, ich kümmere mich um die Einkäufe ansonsten lass ich es ruhig angehen, der Körper dank es mir mit wohlwollen.

Mit einer neuen Kraft im Imbiss geht es ins Wochenende. Bis jetzt können wir uns nicht über den Wettergott beklagen. Am Sonntagabend stimmt der Umsatz und alle sind zufrieden. Montag, 16. Juni., Ruhetag, relaxen ist angesagt. Ein älteres Ehepaar mit Freundin kommt auf Grundstück und erklärt mir, das Sie zu Kinderhortzeiten hier gearbeitet haben. Ein paar Stunden später kommen zwei Damen aufs Grundstück und stellen sich vom Bauordnungsamt vor. ´Na was hab ich nun wieder verbrochen ?` "Es fehlt die Nutzungsänderung für den Biergarten" wurde mir erklärt. Ich dachte das hängt mit dem Bauantrag zusammen, doch habe ich mich da eines anderen belehren lassen. Also war dann für die Woche organisieren für den Bauantrag angesagt. Am Mittwoch noch mal beim Bauordnungsamt vorbeigeschaut und die letzten Details besprochen, damit alles seine Richtigkeit hat. Im Wochenspiegel erscheint diese Woche ein Artikel über den Biergarten "Waldhaus am Lehnitzsee" wo der 20. Juni als offizieller Eröffnungstag angegeben ist. Kurz nach den Gespräch mit dem Reporter vom Wochenspiegel fiel uns auf, dass am 20. Juni ja Stadtfest ist in Oranienburg ist. Also entscheiden wir, den Termin zu verlegen und zwar auf den 1. Juli. Leider haben wir versäumt, diese Terminänderung dem Wochenspiegel mitzuteilen.

So trafen trotz schlechtem Wetter – der Wettergott hatte wohl Mitleid mit der Landwirtschaft – einige Interessierte ein, womit wir ja eigentlich nicht gerechnet hatten. Ich war noch dabei, den Rahmen für das neue Werbeschild "Biergarten geöffnet", ein zu betonieren. Half dann noch schnell, den Gästen eine trockene Bleibe zu bieten.

Fahre seit Freitag auch offiziell Werbung für den – Biergarten – Imbiss – Waldhaus am Lehnitzsee.

Samstag, der Wetter machte immer noch Kapriolen, trafen mit einmal 46 Radler im Biergarten ein um vor den kurz aufkommenden Regen Schutz zu suchen. Es geht nur ein kleiner Niesel runter. Da nur 2 Leute heute im Biergarten Dienst tun und nur eine Kaffeemaschine zur Verfügung steht, können nicht alle bedient werden.

Abends treff ich mich noch mit Nachbars Bagusche auf dem Stadtfest und bleibe bis zum Feuerwerk.

Sonntag, 22. Juni, der Wettergott ist wieder freudig gestimmt. Heute läuft Kaffee und Kuchen sehr gut. Hätten bestimmt noch ein bis zwei Kuchen verkaufen können, doch die Lagermöglichkeiten waren ausgereizt. Umsatz stimmt. So kann’s weiter gehen.

Montag, wieder Ruhetag, ein paar Besorgungen und ein langes Telefongespräch mit einer Existenzgründerin aus Stralsund bestimmen den Vormittag. Anschließend befestige ich die neuen Lichtschläuche auf den Terrassen, die ich letzte Woche bekommen habe. Dann widme ich mich dem neuen Übergang, muss aber öfters aufhören, weil es ein wenig Aprilwetter gibt mit Gewitter und Sturmböen und Schauern.

Dienstag, 24. Juni 2003, als erstes ein kleiner Gang über das Grundstück. Keine Schäden, paar kleine Äste liegen rum, aber nichts gravierendes. Anschließend ein paar Einkäufe und dann widme ich mich diesem Tagebuch, und mache es Internet fit. Um 15.30 Uhr sind die ersten Gäste im Biergarten. Es kommt sogar eine Frau Benn, die für Die Serienproduktion "Die Cleveren Schauplätze bzw. Drehorte sucht. Vielleicht wird’s ja was mit dem Saal im Waldhaus. Mittwoch treff ich mich mit einer Existenzgründerin auf Rügen. Ich bestärke Sie in Ihrem Vorhaben - Sie möchte ein Kinderhotel eröffnen - und gebe Ihr noch so ein paar Tipps für die Finanzierung. Es sind zwar nur 200 km von O-burg bis nach Rügen aber die ziehen sich. Es wird Zeit, daß die A20 fertig wird. Abends bin ich dann wieder daheim. Das Wetter treibt heute auch keinen so richtig vor die Tür.

Der Donnerstag beginnt mit Nieselregen. Vater fährt mit Connex zurück in die Heimat und ich laß den Tag ruhig angehen. Ein kleine Reparatur am Fernseher, damit wieder regelmäßig Ton aus diesem kommt.

Freitag, das Wochenende steht wieder vor der Tür. Besorgungen für den Biergarten, Leute zum Helfen organisieren, da sich Petra und Tochter für das Wochenende abgemeldet haben. Beruflich und Krankheitsbedingt. Wetter ist auch nicht so pralle für den Umsatz am Freitag.

Samstag, 28.06. Die letzten Einkäufe werden getätigt und dann geht’s mit Susi in den Biergarten. Das Wetter ist auch wieder etwas auf unserer Seite. Sonntag läuft vormittags schon ganz gut an. Über Mittag flaute und ab der Kaffeezeit geht der Kaffee und Kuchen wieder weg wie warme Semmeln.

Und schon wieder ist ne Woche rum und der Juni neigt sich dem Ende. Ein bissi relaxen und Vorbereitungen treffen für den morgigen "offiziellen" Eröffnungstag. Gegen Abend treffen dann die Eltern mit dem geborgten Wohnmobil ein und in kleiner Runde wird noch ein Pläuschlein gehalten. Dienstag, der 1. Juli, ein sonniger Tag kündigt sich an. Besorgungen und Vorbereitungen bestimmen den Tag. Ich hole dann noch die Musiker aus Berlin und schon kann gegen 18.30 Uhr der Abend beginnen. Als Besonderheit bietet der Imbiss heute Pfifferling mit Bratkartoffeln an. Dieses Angebot wird stark angenommen. Viele Gäste finden an diesem Abend den Weg in den Biergarten "Waldhaus". Leider muß ich feststellen, dass ein Großteil der "offiziellen" sich nicht für die neue Attraktion am Lehnitzsee interessiert. Auch die angeschrieben Banken glänzen mit Abwesenheit. Das bestärkt mich noch mehr, das ich es Ihnen zeigen werde, dass es hier draußen mit Gastronomie funktioniert. Der Abend ist ein großer Erfolg. Ich bringe dann noch spät nachts die Musiker heim nach Berlin und falle gegen 1.30 Uhr leicht erschöpft in mein Hochbett.

Mittwoch Vormittag setzen sich die Eltern dann wieder Richtung Heimat ab. Eine persönlich geschriebene Absage des Bürgermeisters Herrn Laesike findet sich im Briefkasten. Aufräumen und schon ist wieder Nachmittag. Der Biergarten öffnet. Der Rest der Woche vergeht wie im Flug. Das Wetter spielt auch soweit mit, so das die Umsätze im Biergarten zufriedenstellend sind.

Am Montag, 7. Juli treffe ich mich mit Petra von der Bahn, um mit Ihr den morgigen Umzug zu besprechen. Anschließend fahre ich dann noch zu Petra 1 (Waschfrau, etc.) Wir wollen dann noch zu einem Kumpel von Ihr, der mir dann ein paar Tips für den geplanten Cocktailabend gibt. Gegen 23.00 Uhr bin ich dann wieder in meinem Container. Dienstag, der 8. Juli. Es steht der kleine Umzug von Petra auf dem Programm. Möbel abholen ist ja kein Problem, dort gibt es einen Fahrstuhl vom 3. Stock bis ins Erdgeschoss. Petras Wohnung liegt aber im 4. Stock und hat keinen Fahrstuhl. Mit Freunden von Petra, Ihrem Sohn und mir gehen wir die Sache an. 3 Stunden später sind die neuen Möbel bei Ihr in der Wohnung, die alten bei den Freunden auf dem LKW und ich kann mit meinen Händen kaum noch was packen. Gegen spät Nachmittag bin ich dann wieder zu Hause und reibe meine Arme mit Franzbranntwein und Voltax ein. Eine Stunde später gehorchen meine Hände wieder so wie sie sollen. Mittwochabend findet sich ein Paar aus Lehnitz im Biergarten ein und kommen etwas später mit der Anfrage, ob wir uns vorstellen könnten, hier eine Hochzeit feiern zu können. Nach einer Bedenkzeit von einem Tag, sagen wir zu, da es ja auch unserem Betätigungsfeld entspricht und dem geplanten Cocktailabend bestimmt zu gute kommt. Das Wetter gönnt uns eine weitere trockene Woche, so daß der Biergarten einen guten Umsatz bringt. Um ein bisschen Wetterunabhängiger zu sein, überlegen wir derzeit, wie man den Biergarten bei schlechterem Wetter entsprechend überdachen kann. Die Überlegung dieses mit Partyzelten zu tun, wird schnell at akta gelegt, weil man hier nicht entsprechend schnell reagieren kann. Der Aufbau eines Zeltes nimmt schon einige Zeit in Anspruch und alleine schwer zu bewerkstelligen. Also tüfteln wir an einer Version mit einer mit einem schiebbaren Zeltdach. Ein Sattler aus Zehdenik ist auch schon mit involviert. Nun müssen wir nur noch eine entsprechende Befestigung erarbeiten und dann kann es los gehen. Der Versuch eines Comedyabends am Samstag trägt auch seine Früchte. Der Besuch ist zwar nicht so ganz wie erhofft - was auch ein bisschen an der wenigen Werbung liegt -, aber die Gäste die da sind, amüsieren sich. Sonntag ist zur Kaffeezeit wieder ordentlich Betrieb auf den Terrassen.

Montag, 14 Juli. Die Sonne scheint, warm ist es in Brandenburg. Heute wird versuchsweise auch geöffnet, der Ferien wegen. Ein Ansturm von 22 Sportlerinnen läßt einen ganz schön ins Schwitzen kommen. Aber mit Ruhe und Freundlichkeit werden alle Damen bedient. Dienstag beginne ich mit dem Bau einer Holztreppe von Terrasse 1 auf 2, damit die Gäste die in den hinteren Reihen sitzen nicht als bis nach vorne laufen müssen und dann den weg auf Terrasse 1 wieder zurück laufen. Abend zieht es wieder einige Gäste auf die Terrassen vom Biergarten des Waldhauses. Zwischenzeitlich bin ich dann noch im Internet erfolgreich beim ersteigern eines Mischpultes.

Mittwoch vormittag ist plötzlich der Strom weg. Erinnert mich ja fast an meine erste Zeit hier oben. Beim Störungsdienst der Stadtwerke ist auch dauernd besetzt. Also fange ich mit der Handsäge an die Bohlen für die Treppenstufen zu sägen. Der erste Schnitt ist ja auch ganz gut gelungen. fast winkelig und gerade. Beim zweiten Schnitt läuft mir die Säge weg. Bevor ich mich da jetzt noch weiter reinreite mit dem schief sägen warte ich lieber bis der Strom wieder da ist. Wollte mich schon für verschiedene Besorgungen fit machen, da kommt doch plötzlich wieder Mukke aus dem Radio. Also wird die Treppe soweit fertig gemacht, bis auf das Handgeländer. Dazu muß ich dann erst in die Stadt und Material besorgen. Ruck Zuck ist schon wieder Öffnungszeit. Eine Reporterinder MAZ möchte an diesem Abend auch einige Dinge über das Waldhaus und die geplante Zukunft wissen. Es wird Ihr bereitwillig Auskunft gegeben. An diesem Abend lege ich auch noch die schriftliche Form meiner Idee, so wie Sie im Internet veröffentlicht ist - in den Speisekarten aus. Sie wird auch mit Interesse von den Gästen gelesen. Donnerstag kommt mein Vater wieder hoch und bringt einen befreundeten Unternehmensberater mit, der das Konzept, was ja in seiner momentanen Fassung keinen Erfolg bei den Banken hatte, nochmals bereinigen will, so daß es bei den Banken anklang findet. Freitag, nach einem Umfassenden Gespräch, läuten wir dann wieder die heiße Phase Hochzeit am Samstag ein. Ich besorge noch verschiede Sitzmöglichkeiten, was sich ja wieder als etwas schwierig gestaltet, da es nur noch Restposten bei den verschieden Märkten gibt. Und es soll ja zu dem Vorhandenen ja auch passen. Aber ich bekommen das schon hin.

Samstagmorgen, geht es dann zeitig ans Werk. Einkaufen - es ist ja auch gleichzeitig Cocktailabend -, Tische und Stühle stellen. Theken-personal vom Bahnhof holen und schon stehen die ersten Gäste vor der Tür. Auch teilweise angelockt, durch die Veröffentlichung in der MAZ. Gegen 16.30 Uhr trifft dann auch die Hochzeitsgesellschaft ein. Von jetzt an gibt es viel zu tun. Ca. 50 Erwachsene und 15 Kinder wollen zufrieden gestellt werden, was wir, denke ich auch ganz gut hinbekommen haben. Ab 20.00 Uhr beginnt dann der Cocktailabend. 12 alkoholische und zwei ohne Alkohol werden angeboten. Als Renner erweisen sich der Caipi und der Monkey Kick. Wer jetzt wissen möchte was das letztere ist, der darf sich dann auf den nächsten Cocktailabend freuen. Gegen 3.00 Uhr sind dann die letzten Hochzeitsgäste auch von dannen und ich kann dann das Thekenpersonal nach Berlin bringen. Die paar Stunden Dunkelheit verbringe ich dann in Berlin, um dann Petra 1 wieder mit nach O-Burg zu nehmen. Der Sonntag Morgen ist dann erst mal mit Aufräumen und alles klar Schiff machen drann. Und nach der Öffnung geht es dann auch entsprechend Schlag auf Schlag. Gegen 21.00 Uhr sind wir alle geschafft, und zum guten Gelingen des Wochenendes gehen wir dann noch gemeinsam in den Rosengarten um ein gemütliches Mal einzunehmen.

Montag, 21.07., die letzten Wehen der Hochzeitsfeierlichkeiten verschwinden. Der Sport und Spielrasen wird von Vatern wieder gepflegt. Einkäufe getätigt, das Getränkelager hatte mächtig gelitten. Mußte sogar am Sonntag noch Wasser organisieren. Heute hatte der liebe Gott wohl ein einsehen, und hat es gegen frühen Abend regnen lassen, damit wir uns ein bissi ruhen konnten.

Der Dienstag wird mit dem aktualisieren des Tagebuches, Buchführung und dem Reinigen des Autos verbracht. Auch ist das ersteigerte Mischpult heute angekommen. Wird gleich ausprobiert.

Mittwoch, versuche vergeblich einen gebrauchten Verstärker zu ersteigern, bzw. in Oranienburg bei einem An und Verkauf mir einen anzuschauen. Hat immer geschlossen wenn ich am Laden stehe. Einkäufe, Bank usw. stehen ebenfalls auf dem Programm. Langsam kribbelt es auch in den Fingern, am WE ist ja Dance-Night im Waldhaus angesagt und ich habe immer noch keine Musikanlage. Ich brauche ja eine zweite. Eine für draußen und eine für drinnen. Dann fällt mir Ingo, ein Bekannter von Theken-Petra, ein. Ich kontaktiere Ihn und frage Ihn ob er mir bei der Beschaffung eines Verstärkers und entsprechenden Box behilflich sein kann. Er will schon mal ein paar Kontakte knüpfen. Wir vereinbaren für Freitag, den Termin um uns in Berlin zu treffen und verschiedene Läden abzuklappern.

Desweiteren wird der Discofloor hergerichtet. Der Saal – schon Sylvester erprobt, wird wieder abgehangen und mit Spiegelkugel und Nebelmaschine in ein entsprechendes Ambiente versetzt. Dabei geht der Donnerstag auch entsprechend drauf.

Freitag, 25.07., zeitig geht es Richtung Berlin. Treffe mich dort mit Ingo und Pepe, um mich mit Ihnen nach einem gebrauchten Verstärker und entsprechenden Boxen zu schauen. Zuerst geht es zu Conrad-Electronik in Kreuzberg – Hermannsplatz. Dort kaufe ich ein paar neue Discofähige Boxen. Die dort angebotenen neuen Verstärker sind mir erst mal zu teuer. Falls ich keine finde, würde ich darauf zurückgreifen. Anschließend fahren wir verschieden Gebrauchthändler an. Lerne so wieder etwas mehr Berlin kennen. Und wir werden doch noch fündig. Ein gut erhaltener Universum – Quelle macht´s möglich – wechselt den Besitzer. Nun geht es schnell noch bei Petra vorbei, ein paar Sachen mitnehmen und dann nach O-burg zurück. Nun geht’s es ans ausprobieren, ob auch alles funktioniert. Zuerst kommt alles nur kein vernüftiger Ton, werde schon langsam sauer. So viele Schalter und Knöpfe an dem Verstärker, aber nachdem ich die Anschlüsse hinten nochmal getauscht habe, hat dann alles so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe. Der Samstag kann kommen. Er kommt auch, mit Regen. Beim Einkaufen regnet es. Ein schöner Landregen lässt der liebe Gott über O-burg nieder. `Na das wird dann wohl ein Reinfall heute Abend bei der Disco-Night´ denke ich so bei mir. Aber wie kann es anders sein, fast pünktlich zur Biergarten-Öffnung, klart der Himmel auf, und die ersten Gäste kommen ins Waldhaus. Ein paar kleine Schauern halten die Gäste nicht davon ab, auf Ihren Plätzen sitzen zu bleiben und mit dem aufgespannten Regenschirm Ihre Bockwurst weiterzuessen und Ihr Bier zu trinken. Und ab 17.00 lachte die Sonne vom Himmel und schwupp war der Biergarten sehr gut besucht. Zwar hatten noch einige Gäste noch nicht so die Tanzlaune, aber zu späterer Stunde war die Tanzfläche nicht mehr so ganz leer und DJ Ingo und Pete waren zufrieden, genauso wie die Gäste.

Sonntag, ließ der liebe Gott die Sonne scheinen, bis er am frühen Abend ein kühle Brise mit etwas Regen über den See jagte und uns ein wenig Erleichterung brachte.

Montag, 28.07. ich treffe so langsam Vorbereitungen für die nächste Aktion am Waldhaus. Die Abwasserleitung soll vom Schacht bis zum Haus geführt werden. Und heute öffnen wir auch wieder den Biergarten. Also müssen auch die Einkäufe erledigt werden.

Dienstag, 29.07. der Minibagger wird bei der Firma HKL im Industriegebiet geholt. und dann geht es los. Am Zaun angefangen, was sich als Fehler herausstellt. Also fange ich am Schacht an. Auch um mir hier die Höhe zu holen. Das Wasser soll ja auch ablaufen nicht im Haus stehen bleiben. Nun muss sich die vor ein paar Monaten erworbene Laserwasserwaage bewähren. Sie ist ein gutes Hilfsmittel. Mit dem baggern komm ich gut voran. Nur der Anschluss an den Schacht bereitet mit etwas Kopfzerbrechen, aber das bekomm ich auch hin. Schaff es sogar die erste Telefonleitung nicht zu kappen. Die ersten Rohre werden gelegt. Das Gefälle ist sogar in die richtige Richtung. Aber am späten Nachmittag ist es dann doch soweit. Die Telefonleitung quert ein zweites Mal den Graben und jetzt erwisch ich Sie prompt. Obwohl ich wusste, dass Sie dort verläuft. Aber die vielen Wurzeln, die gibt es auf dem Grundstück ja im Massen, haben mich ein wenig desorientiert. Zwei Stunden später war der Schaden behoben.

Mittwoch, ich vollendete das 38. Lebensjahr, ging's mit der baggerei weiter. Schaffe für den heutigen Tag fast mein Ziel. Der Kontrollschacht wird noch eingebaut. Eine Rückstauklappe besorge ich ebenfalls. Abends kommen dann Nachbars, Thorsten vom TT und sogar Brökers, wobei eher zufällig werden dazugesellt, Petra von der Bahn, mit Sohnemann lässt sich auch blicken und Gitti und Jürgen vom Rosengarten kommen auch zum gratulieren. In gemütlicher Runde wird geplauscht und gemütlich beisammengesessen.

Donnerstag, die letzten Baggerarbeiten werden in Angriff genommen. Die Grube für die Hebeanlage wird ausgehoben und der Abflussstrang vom Imbiss und Pavillion entsprechend verlängert. Eine kleine Betonplatte für die Rückstauklappe gegossen und diese dann später eingebaut. Rohre verlegt und verfüllt. Abends ist das Pensum geschafft.

Freitag Morgen wird der Bagger weggebracht und anschließend Klinkersteine bei ORBA geholt. Damit will ich einen Schacht um die Rückstauklappe mauern, damit für Später ein einfacher Zugang gewährleistet ist. Bin mit meinen Maurerkünsten soweit zufrieden, musste zwar mehrmals Steine nachholen, zum Feierabend ist das Werk vollbracht. Abends sind dann noch Vorbereitungen für einen kleinen Geburtstag zu treffen, aber das ja mittlerweile recht gut von der Hand. Die Gesellschaft ist zufrieden und der Wettergott ist ja schon länger auf unserer Seite.

Samstag, der 2. August heute kommt Mutter zum eigenen Geburtstagfeiern ins Waldhaus. Doch die erste Zeit verbringt Sie mit Freunden im Stau und trifft erst so gegen 12.30 Uhr in der Bernauer Straße 147 ein. Die Fam. Kirschning ist ganz begeistert vom Grundstück. Peter K. fragt schon an, wo er mit helfen kann bei der Bauerei. Zuerst muss Baugenehmigung da sein, und ein bissi Geld und dann kann es losgehen. Nachmittags gehen Eltern dann mit Freunden den Lehnitzsee erkunden und gegen Abend wird dann gemütlich im Biergarten gesessen..

Sonntag, ist dann ordentlich Andrang im Biergarten. Gegen 16.00 Uhr verlassen dann Eltern mit Kirschning´s Oranienburg und machen sich auf den Heimweg. Ich bewältige das Aufkommen mit meinen zwei Hilfen soverän.

Montag heißt es die Lager wieder auffüllen, den Tag ruhig angehen. Ein bisschen relaxen und Nachmittags den Biergarten betreuen. Heute ist es ruhig. Der Ferienmontag hat sich noch nicht so richtig rumgesprochen. Aber es waren wieder neue Gesichter da. Bis heute hat der Architekt noch keine neuen Ansichtszeichnungen zu kommen lassen. Obwohl seit fast zwei Monaten die Zeichnungen schon auf dem Landratsamt liegen. Eine richtig gute Arbeitsweise.

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bestehen aus etwas länger schlafen, Einkaufen und Biergarten. Donnerstag Abend bringt der Connex dann wieder Verstärkung in Form meines Vaters. Aufgrund der momentanen sonnigen und warmen Witterung stehen die Maßnahmen am Gebäude etwas zurück. Der Biergarten hat momentan Vorrang. Durch den guten Besuch in der Woche und am Wochenende merkt man doch, dass wir hier ein kleines schönes Erholsames und Preiswürdiges Plätzchen geschaffen haben. Am Wochenende ist auch der Comedyabend – Programm Jürgen von der Lippe von CD – gut besucht. Und Sonntag morgen stehen um 10.00 Uhr die ersten Gäste vor der Tür. Also es geht aufwärts. Und wenn man so Nachmittags auf den See rausschaut und dann die vielen Schiffe auf dem See vorrüber fahren sieht, dann reift die Vorstellung, was sich vom See her noch für ein Potenzial an Gästen bieten kann. Aber dazu brauchen wir einen Steg und das nötige Kleingeld.

Dienstag, 12. August, es herrscht mal wieder Bobenalarm in Oranienburg. Die Innenstadt ist fast wie ausgestorben. Kümmere mich heute um die neuen Hinweisschilder. Dazu hat der Tourismusverein Oranienburg eine Aktion mit der Stadtverwaltung gestartet, für die Gestaltung einheitlicher Schilder. Nun geht es um die Standorte. Da nur 5 Schilder pro Betrieb genehmigt sind, fällt die Wahl der Standorte schwer. Man könnte sich ja überall präsentieren. Aber ich denke, dass meine Wahl in Ordnung ist.

Mittwoch, fahre ich mal wieder in die Große Stadt. Beim Statiker in Kaulsdorf gebe ich das Geologische Gutachten ab, anschließend geht es zu Conrad Electronic, muss mich um einen neuen Farbwechslermotor kümmern, da sich meiner wohl festgefressen hat. Da es aber diesen Motor mal wieder nicht einzeln gibt, muss ich einen kompletten Spott kaufen. Dazu nehme ich gleich noch ein Nebelmaschinenreiniger mit. Dann schaue ich noch bei einem An und Verkauf rein, um mir evtl. einen zweiten CD-Player zu zulegen. Doch das Angebot ist mir zu dürftig. Anschließend geht’s noch bei Waschfrau Petra vorbei um danach den Heimweg wieder anzutreten. Nach Essenzubereitung und Ruhepause vergnügen wir uns wieder im Biergarten. Abends beschließe ich noch mal im Internet zu gucken, wegen einem gebrauchten CD-Player. Bei E-bay ist die Auswahl recht ansprechend. Wähle mehrere zur Beobachtung aus.

Donnerstag, Frühstücken, ein bissi relaxen, einkaufen und schon ist der Biergarten wieder an der Reihe. Das Spendenkonto wird rege nachgefragt, auch Gäste "spenden" so den einen oder anderen Euro anonym. Freitag, es ist etwas kühler geworden, aber immer noch angenehm warm. Heute bin ich erfolgreich beim ersteigern eines gebr. CD-Player. Er soll den DVD-Player ablösen in der Anlage. Er hat zu lange Reaktionszeiten und zeigt mir nicht die Gesamtspieldauer einer CD an.

Samstag, das Wetter hier oben ist ja schon fast unheimlich, bis jetzt hatten wir noch keinen Totalausfall wegen schlechten Wetters, geht es erst mal zum auffüllen der Cocktailbar. Heute ist ja wieder Cocktailabend. Der Samstag verläuft eigentlich recht ruhig, auch am Abend ist das Cocktailaufkommen nicht so dolle. Hatte es nicht rechtzeitig geschafft die Aufsteller fertig zu stellen, da mir auch erst heute eine passende Lösung dazu eingefallen ist.. Sind mit dem Umsatz zufrieden.

Sonntag, die Sonne lacht übern Lehnitzsee, ist Frühschoppen mit Livemusik angesagt, M. Ulak aus Lehnitz unterhält mit Keyboard und Quetschkomode. Nachmittags wollte sich noch Besuch aus Hessen unter die Gäste mischen, doch K.-P. Wirth und seine Frau wurden von mir frühzeitig erkannt. Da zu diesem Zeitpunkt großer Andrang im Biergarten herrschte, konnten wir uns nur begrenzt austauschen.

Das generelle Fazit an diesem Tag lautete - eine gute Bedienung fehlt hier noch im Waldhaus. Also die Augen weiter offen halten.

Montag, 18.08., wieder alleine, Vater schaut in Hessen wieder nach dem Rechten, wird ganz ruhig verbracht.. Am Spätnachmittag mach ich noch eine Stippvisite bei Waschfrau Petra, ein kleiner Einkauf schließt sich an. Abends esse ich noch gemütlich im Restaurant "Zur Jannowitzbrücke" in Berlin Mitte. Dort stürmt es zu diesem Zeitpunkt recht heftig auch ein paar Tropfen Regen fallen. In O-burg ist alles ruhig zu diesem Zeitpunkt.

Dienstag es ist der 19.08.03, mein ehemaliger Lehrherr hat heute Geburtstag. Nach dem gratulieren durch Telefon, geht’s zum einkaufen. Anschließend Laub zusammen harken bzw. blasen. Habe einen Laubsauger angeschafft. Arbeitet recht ordentlich. Die Kastanie hat schon fast keine Blätter mehr, ebenso wie die Pappeln vorm Haus. Das Wetter ist bis zur Öffnung ganz ordentlich, doch dann mach der Liebe Gott Feierabend und der Himmel zieht sich zu. Mein ehemaliger TT- Kollege A. Stenzel aus Baunatal / Rengershausen macht mit Frau und Kind und Verwandtschaft einen Kurzbesuch im Waldhaus. Sie sind wie alle anderen Gäste auch von der Lokalität sehr beeindruckt. Durch den verhangenen Himmel verlaufen sich heute abend recht wenig Gäste ins Waldhaus.

Mittwochmorgen werde ich durch einen Anruf aus der Heimat zeitig geweckt. Habe an meine alte Adresse Post vom Bauordnungsamt bekommen. Dachte schon die Baugenehmigung ist da, doch weit gefehlt. In diesem Schreiben werde ich aufgefordert, die fehlenden Unterlagen aus den Schreiben vom 23.01. und 18.02 innerhalb von 2 Wochen nach zu reichen, ansonsten wird der Antrag kostenpflichtig zurückgewiesen. Kann mir gar nicht vorstellen, was noch für Unterlagen fehlen sollten. Habe die Anforderungen aus den damaligen Schreiben mit dem Architekten eigentlich alles zum gegebenen Zeitpunkt abgearbeitet.

Also mache ich mich auf den Weg zum Bauordungsamt. Nach dem Gespräch mit dem zuständigen Bearbeiter, stellt sich heraus, das noch keine Unterlagen die ich mit dem Architekten entsprechend vorbereitet hatte, beim BOA eingegangen sind,

Das anschließende Telefonat mit meinem Architekten brachte mich doch ganz schön aus der Fassung. Mit der Argumentation, daß bei meinem Vorhaben die Finanzierung noch nicht gesichert sei und ich mich ja auch längere Zeit nicht bei Ihm gemeldet habe, hat er sich gedacht ich würde von dem Projekt abstand nehmen. Doch eine bodenlose Frechheit. Er hat von mir den Auftrag bekommen, den Umbau entsprechend meinen Vorgaben und Wünschen zu planen und einen Bauantrag auszuarbeiten, der ohne große Probleme durch geht. Dafür hat er sein Geld bekommen, was mich ja auch noch am meisten ärgert. Man bedenkt bitte, das er im Mai 2002 den Auftrag dafür bekommen hat. Wenn ich so arbeiten würde, wäre ich nach 2 Monaten meinen Job los gewesen.

Donnerstag spreche ich diese Thema noch mit einem anderen Architekten durch und findet das Verhalten meines Architekten auch nicht in Ordnung. Also werde ich schriftlich aktiv, und setze dem Architekten eine Frist. Bis zu diesem Zeitpunkt hat er die entsprechenden Unterlagen beim Bauamt einzureichen, ansonsten überlege ich mir entsprechende Konsequenzen. Ich bin über diese Aktion des Architekten immer noch sehr erbost, mit was für einer Lässigkeit er diese Projekt voran treibt.

Der Biergarten läuft schleppend, was zum einen am Wetter liegt und zum anderen am Ferienende in Brandenburg. Das Geld ist im Urlaub verprasst worden. Spreche den Abend einen Gast an ( Landschaftsbau ), ob er die Möglichkeit hat, mir 2 Schachtringe in die Grube zu setzen. Er verspricht , sich darum zu kümmern.

Freitag, 22. August, stehen seine Männer schon vorm Tor und begutachten die Grube und sagen mir, das der Radius der Grube noch etwas größer sein müßte. Termin fürs setzen der Ringe ist der nächste Dienstag. Vater ist wieder vor Ort und so nehme ich am Abend die Gelegenheit war, mal wieder dem kleinen Zelluloidball zu frönen. Sogar der Wettergott macht Pause und läßt es Schauerweise regnen. Der erste Totalausfall seit dem 29.05.2003.

Freitag, der 29.08., der Architekt klingelt mich aus dem Bett. ´Die Unterlagen sind zusammen, ich müsste sie nur noch unterschreiben. Nach verschiedenen Terminvorschlägen fällt Ihm ein, dass er eine Vollmacht von mir hat und die Unterlagen selbst unterschreiben kann. Abends werde ich dann zum erstenmal offiziell Aktiv für die Zweite TT-Mannschaft von Empor Oranienburg. Für mich ist es ja auch Neuland, da ich noch keinen meiner Gegner kenne. Auch ist die Spielweise hier in Brandenburg etwas anders als in Hessen. Bad Freienwalde ist Gast in der Waldschulhalle. Am Ende heißt es 2 : 10 gegen uns.

Samstag wird der Vormittag mit gemütlichem Frühstück und anschließendem auffüllen der Vorräte verbracht. Nachmittags wird am Waldhaus geblitzt. Nicht zu schnellfahrende Auto, nein Schach in schneller Form wird gespielt. 10 Schachspieler stellen sich dem Vergleich und nach ca. 2 Stunden steht der Sieger fest. Der Besuch sonst ist durchschnittlich.

Sonntag lacht die Sonne, im Biergarten herrscht Betrieb und abends melde ich mich mal 3 Tage ab, um in der alten Heimat ein bissi auszuspannen. Einen Mitfahrer habe ich bis nach Göttingen. Das mit der Mitfahrzentrale ist schon ein tolle Sache, vor allem wenn man bedenkt, dass ich die Fahrt auch erst Sonntagnachmittag ins Internet gesetzt habe. Nach einer ruhigen Fahrt falle ich gegen 1.00 Uhr Nachts auf mein Soffie und freue mich auf die kommenden Tage.

Montag Vormittag besuche ich meinen Ex-Chef und den Steuerberater. Ein Problem mit dem Computer beschäftigt meinen Ex-Chef. Ich will mir das Problem ansehen und hoffe auf eine schnelle Lösung, doch weit gefehlt. 2 Tage verbringe ich mit dem Problem, was eigentlich keines ist – normalerweise - und muss schließlich passen. Bei den Neuinstallationen passieren Dinge, die ich so in dieser Form noch nie erlebt habe, einfach nicht nachvollziehbar.

Die restlichen paar Stunden in der alten Heimat, die ich nicht vor dem PC sitze, treffe ich mich mit Ines und Susi, meine treuesten Freunde aus Kasseler Tagen.

Ruck Zuck ist Mittwoch. Von Erholung keine Spur, aber se geht wieder zurück nach O-burg. Gegen 13.00 Uhr bin ich in Göttingen lade 3 Mitfahrer ein und dann geht es nach Berlin. 4 Stunden später, Mitfahrer am Funkturm ausgeladen, stehe ich bei Petra vor der Tür, um noch meine restlichen gewaschenen Sachen bei Ihr abzuholen. Nach kurzen Gedankenaustausch fahr ich dann wieder zu Hund, Grundstück und Container.

Der Besuch im Biergarten ist recht mau. Das Wetter lädt momentan auch nicht dazu ein. Außerdem wird es jetzt auch immer früher dunkel und frisch.

Donnerstag, 04.09. Der Architekt kommt vorbei, um die Zeichnungen endlich unterzeichnen zu lassen, weil das BOA, laut Aussage Architekt, möchte das ich die Unterlagen unterschreibe. Bei der späteren Durchsicht der Unterlagen stellte ich fest, das letzten Freitag noch nicht alle Unterlagen komplett waren, da ein Schriftstück auf den 02.09. datiert war. Also eigentlich nicht fristgerecht. Biergartenbetrieb mehr schlecht als recht.

Freitag wird das Wetter wieder besser, die Sonne scheint öfters und es wird auch ein bissi wärmer. Einkaufen und dies und das steht auf dem Plan, so schlendert sich der Tag hin. Was uns jetzt fehlt ist die InnenGastronomie. Abends wird fleißig TT trainiert.

Samstag, ein kleines Highlight steht auf dem Programm. Der Männerchor Schmachtenhagen "Gute Freunde" gibt am Nachmittag ein kleines Stelldichein im Waldhaus. Auch der Liebe Gott will sich das anschauen, an den Klängen ergötzen und beschenkt uns mit einem schönen Samstagnachmittag Spätsommer Wetter. Die Sangesstunde kommt gut an. Ab 20.00 Uhr ist dann tote Hose im Biergarten und wir entschließen uns für heute Schicht zu machen. So wie es wettermäßig am Samstag aufhörte so geht es Sonntag weiter. Aufgrund dieser Tatsache haben wir im Biergarten auch gut zu tun. Ich bekomme heute sogar Resonanz auf eine Kontaktanzeige, auf die per Email geantwortet hatte. Das lässt hoffen. Will ja nicht andauernd alleine bleiben, auch wenn mein Ambiente momentan für Frauenbesuch weniger geeignet ist. So wie es sich gehört, wird natürlich auf diese Email geantwortet.

Montag, 08.09. Heute hat's mich erwischt. Die sich am WE angekündigte Erkältung schlägt durch. Aber bin ja auch selbst schuld daran. Nach dem Freitagstraining frisch geduscht und dann mit dem Fahrrad, bei den frischen Temperaturen nicht warm genug angezogen, nach Hause gefahren. Wird mir hoffentlich eine Lehre sein. Den Tag verbringe ich hauptsächlich im Liegen.

Dienstag: Die Erkältung , vielleicht auch ne Grippe, hat nichts an ihrer Intensität verloren. Ich fahre trotzdem Einkaufen, da ja für heute Abend `Die Gute alte Zeit ´ mit Bratkartoffeln und Pfifferlingen angekündigt ist. Das Einkaufen wird auch dafür benutzt, um mich mit diversen Erkältungstees und Salben einzudecken., die Linderung versprechen. Mittags entschließe ich mich heute nicht aufzumachen. der Wettergott sieht es genauso und läßt es pünktlich zur normalen Öffnungszeit regnen. Die Erkältungstees und Salben fangen langsam an zu wirken.

Mittwoch, der 10.09. Da ich heute auch noch ne Ruhepause im Biergarten einlege, mache ich abends noch einen kurzen Abstecher in den Rosengarten.

Donnerstag, heute ist eine Probewanderung der BZ- Redakteure angesagt. Da wir 4. Stempelstelle am BZ-Wandertag am 12.10.2003 sind, bereiten wir heute den Redakteuren unser Angebot Waffeln mit heißen Himbeeren mit einem heißen Getränk. Das Arrangement kommt gut an. Ansonsten ist der Besuch im Biergarten mau, bzw. der Regenmacher schlägt zu..

Am Freitag laß ich es noch ruhig angehen. Ein bissi einkaufen, Büroarbeiten. Abends versuche ich mich dann noch beim TT-Training. Samstag vormittag steht im Zeichen des Einkaufens. Der Nachmittag verläuft schleppend, obwohl das Wetter einigermaßen ist. Abends ist Comedyabend angesagt. doch mangels Masse lassen wir ihn ausfallen. Die Phudys geben ja heute abend ein Konzert im Oranienburger Schlosshof. Gehe mit Torsten und Petra dorthin. Als Vorgruppe geben Forecast und Hans die Geige, ihr musikalisches Stelldichein.. Gegen 21.00 Uhr fangen die Phudys an und verlassen gegen 22.40 endgültig die Bühne. Hatte mir eigentlich noch ein bissi mehr vorgestellt.

Sonntag war das 2. Serienspiel der 2. Mannschaft angesetzt. Gegen Fürstenberg wurden die Schläger gekreuzt. Empor 2 war komplett. Widererwarten führten wir recht schnell mit 5 : 1, was die Hoffnung aufkommen ließ, heute hier einen Sieg einzufahren. Zwischenzeitlich wurde es noch mal knapp, aber zum Schluß konnten wir den Gegner mit 10 : 6 niederhalten.

Nachmittag war es wieder gut gefüllt im Biergarten. Der Umsatz stimmte. Und schon ist wieder eine Woche rum.

Montag, 15.09. Heute lege ich noch mal eine Ruhepause ein. Die Erkältung ist noch etwas hartnäckig..

Dienstag, das Wetter entwickelt sich noch mal recht positiv - Altweibersommer. Vormittag ist das obligatorische Einkaufen angesagt, anschließend bespreche ich noch mit der Rosengartenwirtin ein paar Details für Büfetts. Abends ist die "Gute Alte Zeit" angesagt. Zu Schlagern aus den 30er und 40er Jahren wird Bratkartoffel mit Pfifferlingen serviert. Susi greift heute ein bissi tief in die Pfefferkiste, doch die Gäste sind zufrieden. Und somit sind auch wir zufrieden. Der Rest der Woche verläuft recht ruhig. Das Wochenende bringt wieder ordentlich Umsatz in die Kasse.

Die kommende Woche läßt den Herbst langsam einkehren. Der Besuch wird in der Woche weniger, was auch daran liegt, dass es jetzt auch schon früher dunkel wird. Mittwoch sorge ich für ein wenig Licht im Keller, damit für die nächsten Aufgaben im Keller nicht im Dunkeln vonstatten gehen. Donnerstag, 25.09., treff ich mich mit Petra und Tochter Jule um einen Riesenkürbis bei Ihrer Stiefmutter abzuholen und anschließend eine Liegewiese für Jule bei Roller in Marzahn zu besorgen. Freitag beginne ich mit dem einsetzen des zweiten Kellerfensters. Für die Stürze müssen Lagerungen gestemmt werden, dann eingepaßt und eingemauert werden. Samstag Vormittag wird das Fenster eingesetzt, verschraubt und eingeschäumt. Paßt, Wackelt und hat Luft. Sonntag Morgen steht als erstes TT auf dem Programm. Es geht mit voller Kapelle zum 3. Serienspiel zu den TT-Freunden nach Hohen Neuendorf. Nach spannenden Spielen unterlagen wir knapp mit 7 : 10. Im Biergarten ist der Sonntag gut besucht. Der Wettergott läßt die Sonne scheinen

Montag, 29.09., fahren wir zu einer kurzen Stippvisite in die alte Heimat. doch bevor es auf die Piste geht setze ich noch das letzte Fenster im Keller ein. Jetzt wo man so in Übung ist, könnte man andauern Fenster einsetzen. Am Dienstag feiert mein Patenonkel seinen 70. Geburtstag. Mittwoch geht es mit Mitfahrern wieder nach Brandenburg. Meinen Dank an dieser Stelle Petra und Andreas, die in meiner Abwesenheit den wilden Willi und Haus und Hof betreut haben.

Wir entschließen uns ab 1. Oktober nur noch am Wochenende zu öffnen, da sich der Aufwand in der Woche nicht mehr lohnt und auch das Wetter nicht mehr zu einem Biergartenbesuch abends einlädt. Das Wochenende läßt sich langsam an.

Die nächste Woche beginnt damit, das ich beginne, im Keller, die alte Heizungsanlage zu demontieren. Zuerst die Heizungsrohre, dann den alten Heizkessel. der ist Gott sei Dank in Modulbauweise ausgeführt, so daß ich ihn entsprechend auseinander nehmen kann. Als härtester Brocken entpuppt sich der Wasserkessel. Wie ich feststellen mußte, war der Kessel noch voll mit Wasser. Dieses ließ ich Pö a Pö über 4 Stunden ab. ca. 200 Liter. Am Mittwoch machte ich mich dann daran, den Kessel in 3 Teile zu schneiden, um diesen dann besser aus dem Keller zu bugsieren. 800 kg Guß und Eisen fanden den Weg zum Schrotthändler. Mukelkater war programmiert. Der Rest der Woche steht dann im Zeichen des "BZ Wandertages" mit einkaufen und organisieren.Freitag setzt mir die Firma Petzold noch die restlichen Schachtringe. Auch an dieser Stelle herzlichen Dank für die prompte Bedienung. Samstag Vormittag steht aber erst noch das 4. Serienspiel der 2. Mannschaft auf dem Programm. Es geht nach Eberswalde. Mannschaftkamerad Arno kommt direkt aus der Nachtschicht und kann sich natürlich nicht so fit präsentieren wie sonst. Verständlicherweise. Auch ich komme nicht so richtig mit dem Hallenverhältnissen klar und dann wird noch mit meinen "Lieblingsbällen" gespielt. - Gelbe TT-Bälle -. So fuhren wir mit einer 3 : 10 Niederlage wieder nach Hause. Nachmittags trifft dann meine Mutter mit einer Bekannten in O-Burg ein, um uns am Sonntag beim großen "BZ Wandertag" entsprechend zu unterstützen.

Dann ist Sonntag, der 12.10.2003. Zwei neue Bedienungen haben heute Ihre Bewährungsprobe. Und dann geht es auch schon Schlag auf Schlag. Gegen 11.30 Uhr treffen die ersten Schnellwanderer am Waldhaus ein. Bis 16.00 Uhr kommen und gehen ca. 400 Wanderer im Waldhaus aus und ein. Die Kaffeemaschinen laufen ununterbrochen, der Samowar wird nicht kalt und die Waffeln verkaufen sich sehr gut. Mit dem Tag können wir sehr zufrieden sein, auch wenn uns die ein oder andere Schwachstelle für so einen Tag bewußt geworden ist. Eine Bedienung schlägt gut ein. Sie arbeitet so, wie ich mir das vorstelle. Abend bringt Vater Mutter und Ihre Bekannte an den Oranienburger Bahnhof. Sie wollen von dort mit dem Regio-Express nach Berlin um dort vom Bahnhof Zoomit dem ICE nach Kassel zu fahren. Eine halbe Std. später klingelt das Telefon. Der Regio-Express hat mind. 10 min Verspätung. Dadurch ist der Anschluß in Berlin recht eng. Ich entschließe mich die beiden nach Berlin zu fahren. Nach Problemloser Fahrt bin ich gegen 21.30 Uhr am Bahnhof Zoo und sehe wie die beiden Frauen gegen 21.41 mit dem ICE die Hauptstadt verlassen. Der Regio-Express ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Bahnhof Zoo eingetroffen.

Die neue Woche beginnt damit, dass der Imbiss saubergemacht wird. Wir wollen ja zum Ende der Woche von drinnen die Gäste bewirten. Dienstag Mittag glänzt der Imbiss und ich bringe ihn noch gleich nach Hohen Neuendorf zur Firma Vosch, wo ich ihn angemietet hatte. Anschließend machen wir uns daran, die Hütte von innen hübsch zu machen.

Wasser, Strom und Abwasser müssen gelegt werden. Der Getränkepavillion wandert von draußen in den Nebenraum. Freitagabend wird noch ein Freundschaftsspiel bei Rotation Berlin abgehalten. 7 : 13 unterliegen wir. Aber gegenüber dem Hinspiel eine starke Resultatsverbesserung. Samstag Nachmittag gegen 16.00 Uhr ist alles soweit fertig, daß wir die ersten Gäste empfangen können. Der Besuch ist heute noch recht bescheiden. Heute ist auch Tanzabend angesagt. Doch mangels Masse findet er nicht statt. Habe es nicht mehr geschafft, durch die Umbauerei, entsprechend Werbung zu machen.

Sonntag, 19.10. spiele ich vormittags Ersatz in der 1. Mannschaft. Sie muß nach Gransee, um dort gegen die 2. anzutreten. Entgegen den Granseer Erwartungen werden Sie mit 10 : 5 von der Platte geputzt. Das Gästeaufkommen im Waldhaus ist heute schon recht ordentlich. Wenn es sich so weiter entwickelt, ist es in Ordnung. Schwupp ist schon wieder ein Woche rum.

Montag, bin ich auf der Suche nach einem gebrauchten Küchenhänger, damit noch ein bissi mehr Ordnung im Waldhaus herrscht. Doch das Angebot ist nicht so berauschend. Ein kurzer Abstecher nach Selgros und zu Petra 1 und der Montag ist rum.

Dienstag kümmere ich mich um einen sauberen Abschluß in der Küchenzeile. Mit Holz und PVC Boden wird ein Fliesenspiegel hergestellt, was richtig gut aussieht. Heute bekomme ich auch Post vom Architekten. Die Bearbeitungsgebühr für den großen Bauantrag wird fällig. Also sieht es so aus, als ob es dann doch was wird mit der Baugenehmigung.

Mittwoch baue ich ein Gestell für die Musikanlage, damit Sie aus dem Raum verschwindet und auch bei den Tanzabenden nicht stört. Die Hörprobe entzückt mich. Ist doch fast schon Discofeeling hier. Nach dem TT-Training bringe ich noch den Norwegenfisch den Petra 2 in Lehnitz deponiert hat, zu Ihr. Bei gemütlichem Abendbrot erzählt Sie mir von Ihrem Norwegentrip.

Donnerstag ist Termin beim Notar. Es geht noch immer um die Teilung des Grundstückes und die abschließende Eintragung ins Grundbuch. Seit Juni letzten Jahres ist der Vertrag geschlossen aber noch nicht umgesetzt. Zum einen der deutschen Bürokratie und zum anderen der Nachlässigkeit des Notariates zu verdanken. Nun hoffe ich aber, dass das mein letzter Gang war. Anschließend ist Termin bei der Bank. Es werden noch Fragen geklärt, bezüglich des Kreditantrages und was noch für Unterlagen nachgereicht werden müssen. Fahre anschließend noch bei Frau Krienke von der WfO vorbei. Ein kurzes Gespräch in Ihrem neuen Büro folgt. Bei der IHK werde ich auch noch vorstellig. Geht auch hier um die Vervollständigung der Unterlagen für die Bank. Zum Architekten nach Lehnitz bringe ich auch noch Unterlagen, damit der kleine Bauantrag auch vervollständigt wird. Nachmittags wird noch ein bissi Laub gefegt.

Freitagmorgen, 24.10, es war ganz schön kalt heut nacht. Das Wasser zum Container war eingefroren. Heute vervollständige ich die Unterlagen für die Bank. Eigentlich war dies ja auch die Aufgabe des letzten Unternehmensberater für das Gründungskonzept entsprechende Unterlagen anzufertigen. Aber Hauptsache "die" verdienen Ihr Geld. Nach dem Freitagabendlichem TT-Training treff' ich mich mit Petra 2 und einer Freundin von Ihr und wir besuchen die Halloween Party der Villa Pelikan in Hellersdorf.

Samstag ist einkaufen und öffnen der "Ruinenbar" angesagt. Der Besuch ist null. Was wohl auch am Wetter liegen mag. Sonntag morgen fröhne ich wieder dem TT-Sport. Heute sind die Spieler aus Writzen zu Gast. Nach spannenden Spielen behalten wir die zwei Punkte in Oranienburg. Bevor ich an die TT-Platte gegangen bin, habe ich natürlich meine Kreuze bei der Kommunalwahl gemacht. Das Wetter ist heute besch..... . Doch einige Gäste verlaufen sich in das Waldhaus. Es ist nicht berauschend, aber besser wie keine.

Tja der Oktober neigt sich dem Ende. Montag halten mich Kopfschmerzen in der waagerechten, außerdem ist das Wasser wieder eingefroren. Also habe ich auch kein schlechtes Gewissen, dass ich heute was verpasse. Abends schreibe ich noch eine Bewerbung für eine Stelle als Lagerarbeiter und fahre mit der Rosengartenwirtin zu Bekannten nach Neuruppin, die wir auf der Scharper- Fahrt nach Ulm kennen gelernt haben. Sie betreiben dort eine Pizzeria, die ganz guten Zuspruch hat.

Dienstag, bringe ich als erstes einen Anhänger voll Laub auf die Deponie nach Germendorf. Anschließend fahre ich nach Beetz zur dortigen Beetzer Landwirtschaftsgesellschaft um mich persönlich auf die Stellenausschreibung eines mitarbeitenden Meisters zu bewerben. Wieder zu Hause angekommen, stelle ich Unterlagen zusammen für eine schriftliche Bewerbung und bringe anschließend noch einen Lichtschlauch am Waldhaus an, damit die Gäste abends wissen, hier ist noch was los.

Mittwoch war Kopieren angesagt, Unterlagen bei der Bank vorbei bringen, Entwürfe für Silvester anfertigen - Plakate, Eintrittskarten usw. Am Spätnachmittag noch dem Zelluloidball nachjagen.

Donnerstag, es regnet fast den ganzen Tag. Buschwerk findet den Weg nach Germendorf. Dann reift in mir der Entschluß, zwei provisorische Toiletten im Haus zu errichten, damit wir den Gästen nicht länger zumuten müssen bei der Kälte auf die Dixis zu gehen. Also wird entsprechendes Material besorgt. Abends bespreche ich dann noch mit dem Rosengarten das Silvester Buffet.

Freitag, Feiertag in Brandenburg. Heute ist mal Bürotag und pflegen des Tagebuches angesagt. Nebenbei haben wir auch geöffnet.

Uns schon beginnt der November. Samstag und Sonntag ist der Besuch im Waldhaus ganz ansprechend. Montag, 3.11., heute geht es mit den Aufräumungsarbeiten für die Toiletten los. Der alte Toilettenraum wird vom Gerümpel befreit, welches dann den Weg nach Teschendorf findet. Dienstag lege ich dann noch einen neuen Hausanschluß ins Haus, der auch für Später dienen soll. Auch die Abwasserleitungen im Haus werden neu provisorisch verlegt. Bei Elgora hole ich dann Toiletten und Waschbecken, die ich die Woche über einbaue. Das wichtigste für den heutigen Dienstag - die Baugenehmigung flattert ins Haus. Sie ist zwar noch mit ein paar Auflagen verbunden, aber der Hauptteil ist ja schon mal geschafft.

Am Donnerstag mache ich einen Abstecher nach Berlin. Will mir mal den Weg anschauen, wenn ich die Stelle als Lagerarbeiter bekommen sollte. Anschließend fahre ich noch zu einer Bekannten und versuche mein Glück bei der Reparatur des Geschirrspülers. Am Wochenende ist der Besuch nicht so pralle. Liegt wohl auch ein bissi am Wetter. Der Himmel weint teilweise recht kräftig. Mit Empor II geht es heute zum Nachbarschaftsderby nach Hennigdorf. Nach hartem Kampf entführen wir 2 Punkte aus der Motor-Sporthalle. Montag, 10.11. reagiere ich telefonisch auf eine Stellenanzeige. Es werden Servicekräfte für Theke in einem neu zu eröffnetem Restaurant gesucht. Für Dienstag um 9.30 wird ein Vorstellungsgespräch vereinbart. Den Rest des Montages verbringe ich mit den fast fertigstellen der Toiletten. Dienstag pünktlich um halb 10 stehe ich vor dem Geschäftsführer des Mexicalli. Eine halbe Stunde später habe ich den Job als Thekenmitarbeiter. So schnell kann es gehen. Auf dem Rückweg nach Hause besuche ich noch zwei ehemalige Assesmentbesucher vom Januar diesen Jahres, die sich mittlerweile auch selbstständig gemacht haben. Bei Hornbach kaufe ich auch noch ein für die Fertigstellung der Toiletten.

Mittwoch der 12.11.2003 ist mein erster Arbeitstag. Heute wird aufgeräumt und eingeräumt. Die Mitarbeiter bekommen eine Einweisung im Cocktail mixen. Gegen 20.00 Uhr ist der erste Tag geschafft. Am Donnerstag ist die inoffizielle Eröffnung des Mexicalli. Es sind die Handwerker und Lieferanten und Betreiber eingeladen. Ein Mexikanisches Buffet wird angeboten. Gegen 1.00 ist der Arbeitstag beendet. An die neue Arbeitszeit muß ich mich ja jetzt erst mal gewöhnen und auch an den Schlafrythmus. Die Arbeitszeit ist von 16.00 bis 24.00 - 1.00. Freitag erst mal ausschlafen und dann schon wieder vorbereiten auf die Arbeit. Heute ist Eröffnung vor der Eröffnung. Der Besuch ist in Ordnung, dafür das es eigentlich nur Zufallsgäste sind. Um 1.30 Uhr ziehen wir von dannen. Samstag, 8.11. ist am späten Vormittag einkaufen angesagt. Um 14.00 Uhr geht es dann für Empor II auf Punktejagd. Motor Eberswalde tritt zum Kampf um die Punkte an die heimischen Platten. Zum Schluß gewinnen wir ein bisschen überraschend mit 10 : 8 diese Begegnung, wobei ich diesen Tag unter Zeitdruck spiele, da ich ab 17.00 Uhr hinter der Theke des Mexicalli stehen muß. Diesen Abend ist das Restaurant sehr gut besucht. Dagegen ist der Tanzabend im Waldhaus tot. Keiner fand den Weg in die Bernauer Straße 147. Gegen 3 Uhr falle ich erschöpft in die Federn.

Sonntag ist nicht ausschlafen angesagt. Um 10.00 habe ich meinen Einsatz in der Ersten Mannschaft. Es gibt ein deutliche 1 : 10 Klatsche, kann aber für den Ehrenpunkt sorgen. Nach ein bissi Ausruhen, geht es dann wieder zur Arbeit. Der Sonntag im Waldhaus entwickelt sich langsam. Es muß sich rum sprechen, das die Fassade nicht mit dem inneren zu vergleichen ist. Heute bin ich mal etwas früher zuhause. Die Uhr schlägt 1.00 als die Bettdecke mich entpfängt. Montag ist erst mal ausschlafen und ruhen angesagt, bevor ich mit der Büroarbeit beginne. Und dann schon wieder ab zum Zapfhahn quälen nach Hennigsdorf. So verläuft die Woche bis Donnerstag. Heute beginne ich mit den letzten Schönheitsarbeiten in den Toiletten. Am Freitag ist Party angesagt und dann sollen sie das erstemal in Betrieb genommen werden. Freitag habe ich frei. Der Tag wird mit einkaufen, Toiletten saubermachen und vorbereiten auf die Party verbracht. Gegen 19.00 Uhr treffen die ersten Gäste ein. Ein wenig später bekomme ich tatkräftige Unterstützung von meiner Freundin. Gegen 3.30 ist die Fete zu Ende. Allen hat es Spaß gemacht. Der Samstag wird langsam angegangen. Ein spätes Frühstück, noch aufräumen und herrichten für die Waldhausöffnung und dann ist es auch schon wieder so weit, das die Arbeit ruft. Bis 2.00 Uhr ist angesagt. Wundere mich selber ein bissi, das ich das noch alles so gut wegstecke. Sonntagnachmittag bestreitet die 2. Mannschaft ihr letztes Hinrundenspiel gegen Tabellenführer Templin. 1 : 10 heißt es am Ende gegen uns. Für den Ehrenpunkt konnte ich sorgen. Nach dem Duschen ging es dann schwupp di wupp an die Schaffe. Gegen 0.45 Blickte ich auf mein Bett. Montagvormittag war mein erster Weg aufs Arbeitsamt, um mich dort wieder in Arbeit zu melden. Anschließend eine kleine Stippvisite noch in Hennigsdorf, hatte dort was vergessen, und dann war Büro angesagt. Abends ein Abstecher nach Biesdorf zur Freundin. Dienstag 25.11. wird mit Laubentsorgung verbracht. Die Deponie wird 3 mal angesteuert. Abend schaue ich mir im Kino noch "Findet Nemo" an. Ein klasse gemachter Film mit witzigen Dialogen. Leider werde ich den Film mir noch mal anschauen müssen, da ich ein paar schwache Phasen hatte und dem Film nicht so komplett folgen konnte.

Mittwoch, recht gut ausgeschlafen, geht es an die Aktualisierung dieses Tagebuches und weiterer Büroarbeiten. Ein Fahrt nach Germendorf zur Kompostanlage und dann ist nach 2 Tagen frei wieder arbeiten angesagt.

27.11. Donnerstag, entwickele mich doch langsam zum Nachtmenschen. Tagsüber müde und Nachts fit. Der Rest der Woche vergeht wie im Flug mit Arbeit. Das Waldhaus wird am Wochenende nicht so stark frequentiert. Mein nächster Tag frei, ist der 4. Dezember. Habe an diesem Abend eine Weihnachtsfeier im Waldhaus. Buffet kommt vom Rosengarten. 25 Personen waren angemeldet, über 30 werden es. Das Essen ist dann auch zum Schluss alle. Freundin steht mir wieder hilfreich zur Seite. Denke gegen 23.00 Uhr jetzt ist Schluß, die Gesellschaft (Bereitschaftspolizei) hängt ein bissi in den Seilen, doch dann legt einer die richtige Scheibe in den CD-Player und von da an geht es noch mal richtig rund. Gegen 3.00 Uhr verlassen die letzten Gäste das Waldhaus. Nach ein bissi aufräumen geht es dann in die Falle, um für den nächsten Tag Mexicalli fit zu sein. So werden die nächsten 4 Tage wieder mit Cocktails mixen, Bier zapfen Theke saubermachen verbracht. Am 9. und 10 Dezember locken dann 2 freie Tage. Anfang der Woche gibt es dann noch eine kleine Hiobsbotschaft. Die Stadt Oranienburg hat meinen Bauantrag für einen festen Imbiss abgelehnt. Das Verstehe mal einer der will. Auf der einen Seite will die Stadt das der Tourismus gefördert wird und wenn dann einer mal was macht, werden Steine in den Weg gelegt. Werde dagegen aber mit Hilfe meines neuen Architekten Widerspruch einlegen. Ansonsten verlaufen die nächsten Wochen recht ruhig, bis auf das es ja kühler wird und mir meine Wasserleitung ein zwei mal einfriert. Die freien Tag verbringe ich teilweise in Biesdorf zum anderen mit Fahrten zur Kompostierungsanlage nach Germendorf. - Ein großes Grundstück will auch von Laub befreit sein. - Vater hat hier ganze Arbeit geleistet. Am 20. Dezember habe ich meine Winterreifen aufgezogen. So spät war ich noch nie dran.. Das lag aber auch da dran, dass meine Winterreifen ja noch in Holzhausen lagerten und ich in letrzter Zeit nicht in meiner alten Heimat war. Vater mußte sie erst im Auto mitbringen. Bin bei E-bay erfolreich im ersteigern eines Heizbandes, was meine Wasserleitung vor dem einfrieren schützen soll. Der Heilige Abend steht Ruck Zuck vor der Tür. Nachdem Willi seinen Weihnachtsknochen bekommen hat, fahre ich nach Berlin um dort mit Freundin und Sohn Weihnachten zu verbringen. Als erstes geht es in die Kirche, anschließend wird noch ein bissi `Mensch Ärgere dich nicht´ gespielt und dann steht der Weihnachtsmann vor der Tür. Eigentlich bin ich ja nicht für solch ein Prozedere, aber ich fand der `Weihnachtsmann´ hat seine Arbeit an diesem Abend sehr gut gemacht. Am 1. Weihnachtstag geht es zeitig nach O-burg. Mein Haustier möchte auch frühstücken. Gegen Mittag kommt Conny mit Max und wir machen mit Willi einen ausgiebigen Spaziergang. Tut ihm richtig gut. Hat er auch lange nicht mehr gehabt. Gegen 16.00 Uhr ruft dann die Arbeit und es geht nach Hennigsdorf. Einige Gäste verlaufen sich zum Mexicalli. Gegen halb 2 schlage ich die Bettdecke über mir zu. Am 2. Weihnachtstag ist der Andrang schon etwas stärker. Auch am Waldhaus öffnen wir die Pforten. Doch hier ist die Resonanz sehr gering. Samstag ist auch im Mexicalli noch mal ordentlich was los. Halb 3 ist Matrazenhorchdienst angesagt. Sonntag und Montag, der 28. und 29. Dezember ist frei angesagt. Sonntag läuft auch im Waldhaus recht gut. Abends führt mich mein Weg nach Biesdorf. Montag starte ich von dort nach Lindenberg um noch ein paar Sachen für Silvester zu besorgen. Ich brauche noch zwei Chafing-Dish fürs Buffet an Silvester. Nach der Einkaufstour ist noch Hairdressin angesagt. Anschließend Regeneration. Abends wird dann nach über 6 Jahren wieder eine Bowlingkugel Richtung Pins geschoben. Der Arm lahmte aber ich war mit mir zufrieden. Dienstag morgen ging es zeitig Heimwärts. Die letzten beiden Anhänger Laub wurden nach Germendorf gebracht. Und Nachmittags war der letzte Arbeitstag im Mexicalli für das Jahr 2003 angesagt. Gegen 22.00 Uhr kamen meine Eltern noch mit Bekannten vorbei und beobachteten meine Arbeit hinter dem Tresen. Es wurde noch mal eine lange Nacht. Gegen 3.15 wurde es unter der Bettdecke langsam warm. Silvester - der letzte Tag im alten Jahr. Noch ein paar Besorgungen, die Chafing-Dish zum Rosengarten bringen, noch ein bissi dies und das und schon war es dunkel, die Gäste und Freundin kamen, das Essen wurde geholt und dann startete eine kleine gemütliche Silvesterparty im Waldhaus. Bei Kurzweil im Haus und Lagerfeuer vorm Haus, kam mit riesigen Schritten das neue Jahr uns entgegen. Pünktlich zum neuen Jahr wurde am Lagerfeuer mit Sekt angestoßen. Das neue Jahr fing dann mit einer Überraschung an. Susi mit Sohn und Freund trudelten gegen halb drei bei mir ein. Sie sind gegen 20.00 Uhr Silversterabend kurzentschlossen ins Auto gestiegen, um in Berlin das neue Jahr zubegrüßen. Anschließend haben sie dann noch mich besucht. Gegen halb fünf traten die Drei dann die Heimreise an. Kann nur sagen "spontan". Neujahr war dann mit ausgiebigen Reste Essen angesagt und anschließend aufräumen. Abends ging es dann noch mal nach Biesdorf. Am 2. Januar fängt dann eine harte Woche an. Werde 7 Tage am Stück arbeiten. Fahre nächstes Wochenende für 2,5 Tage in meine alte Heimat um mal bei meinen Freunden und Bekannten eine Stippvisite zu machen.

Das Wochenende 9 bis 11. Januar hat in der alten Heimat richtig Spaß gemacht, auch wenn es zu kurz war um allen gerecht zu werden. Einen schönen Tanzabend im alten Twilight, besuche bei Freunde und Bekannten und schon war Rückreise nach O-Burg angesagt, da Max ja Montag wieder in de Schule mußte, und ich ja wieder ins Mexicalli.

Das Wetter sportne mich in den nächsten Wochen auch nicht immer so richtig an, was zu tun. Die nächtlichen Arbeitszeiten im Mexi taten ein übriges. Hier nun eine kurze Zusammenfassung bis Ende März was sich so zwischen Arbeit, Schlafen und Freizeit auf dem Grundstück Bernauer Straße 147 bzw. von Amtswegen her ereignete.

Nach langem Hin und Her einigen wir uns mit der Stadt über entsprechende Auflagen für den Bau des festen Imbisses. Auch steht mittlerweile fest, daß das komplette Grundstück nach Munition abgesucht werden soll - ca. 1000 Bohrungen. Hoffe das es Anfang April damit losgeht und nichts gefunden wird, aber bei meinem Glück !! Schaun ma mal. Zwischenzeitlich sind Vater und ich auch im Keller aktiv geworden. Da Fundament unterfangen, da die Kellerhöhe ja nicht so toll ist. Dann die Sohle tieferlegen. Ca 8 cbm Sand haben wir mit Eimern ans Tageslicht befördert. Anschließend wieder 3 to Beton wieder als Sohle eingebaut. Diesmal aber mit einer Rutsche. War schon mühsam genug, den Fundament Beton mit Eimern runter zutragen. Habe dann damit angefangen, Mauern im Keller zu ziehen, für Heizungskeller, Bad und Büro, wo ich mich dann in nächster Zeit niederlassen kann um mich den Kosten der Container zu entlasten.

Mit Willi mußte ich auch mal außerplanmäßig zum Tierarzt. Da er ja alles in seine Schnauze nimmt was nicht Niet und Nagelfest ist, bzw. Schnauzengröße hat, wie sein Spielball, hat er diesen eines Abends im Februar verschluckt. Er hing so tief im Rachen, da ich ihn nicht zu fassen bekam. Also mußte Willi schlafen gelegt werden, damit der Tierarzt in Ruhe mit einer langen Zange den Ball aus seinem Rachen entfernen konnte. Danach durfte Willi bis zum aufwachen die wärme des Containers nutzen. Übrigens wurde der Ball beim Tierarzt noch entsorgt.

Mittlerweile präsentiert sich das Grundstück auch etwas gelichtet. An einem Tag haben wir mit Hilfe von einer 25 m Arbeitsbühne, die trockenen Äste aus den Bäumen ,rund um die Terrassen und das Haus, ausgeschnitten. Da ist einiges zusammengekommen an Holz.

Auch haben wir die Spielgerüste abgebaut und daraus Fahrradständer gebaut, damit in den warmen Tagen des Jahres die Radfahrer des Radweges ihre Räder entsprechend abstellen können, um im Waldhaus entsprechend einzukehren.

Mit dem Koch vom Mexicalli, war ich auf 2 Messen. Der Citti in Neubrandenburg und der Internorga in Hamburg. Beides waren für mich willkommene Gelegenheiten um ein paar Kontakte zu knüpfen, die sich für das Waldhaus als nützlich erweisen könnten. Auch meine Arbeit im Mexicali bringt mir viel. Man lernt doch einiges, um später die eigene Gastronomie erfolgreich zu führen.

So, das war erstmal ein kompakter Rückblick über die letzen 3 Monate. Werde versuchen in nächster Zeit wieder aktueller zu schreiben.

Am 1. April geht es dem alten Schornstein vom Waldhaus an den Kragen. Es geht recht flott mit dem abtragen, obwohl es ein doppelt gemauerter Schornstein ist. Gegen Abend ist das Loch im Dach abgedeckt, der Eicheneinschlag auch, sowie ein zweiter toter Schornstein, den wir bis unters Dach zurück gebaut haben. Der große Schornstein reicht jetzt bis zur Obergeschossdecke. Zum Abendbrot fahren wir zum Mexicali nach Hennigsdorf. Dort ist Buffettabend. Mit gut gefülltem Magen fallen wir dann ins Bett. Der Freitag ist mit Schuttaufräumen umd im Keller Putz von der Decke schlagen angesagt. Die Eisenträger werden entrostet und mit Rostschutzfarbe gestrichen.

Samstag, 3. April. treten wir - d.h. Empor Oranienburg II - zu unserem letzten TT- Serienspiel der Saison 2003/04 in Templin an. Am Ende heißt es 10 : 2 gegen uns. 2 Niederlagen und 1,5 Siege stehen bei zu Buche. Der Waldhausbiergarten war an diesem Samstag auch gut besucht. Auch am Sonntag war der Besuch dem Wetter entsprechend.

Montagmorgen ging es früh raus. Kalkmörtel mußte in Germendorf geholt werden, damit Putzer Berni Teile meines Kellers putzen konnte. Mit Gipsputz wurde die Kuppendecke verschönert. Der Kalkputz fand seine Bestimmung an den Wänden. Abends war die Sache schon gegessen. Hatte besser geklappt als Berni es gedacht hatte.

Zum Mexicali brauch ich auch nicht mehr. Wir haben unser Arbeitsverhältnis aufgelöst.

Zwischenzeitlich habe ich auch einen positiven Bescheid, das die Munitionssuche auf meinem Grundstück vom Land übernommen wird. Jetzt muß nur noch die Firma anrücken und losbohren. Mitte April soll ich mich noch mal mit der Firma Röhll in Verbindung setzten, wann es bei mir losgeht. Donnerstag geht’s mit Andreas wieder an den Schornstein. Heute schaffen wir es bis knapp unter die Erdgeschossdecke. Heute kommt auch Mutter mit , um die Fortschritte rund ums Waldhaus zu begutachten. Karfreitag widmet Sie sich meiner Unterkunft, die ich ehrlicherweise doch etwas vernachlässigt habe. Abends nach mehreren Stunden ist meine Bude wieder tip top. Ich gelobe Besserung, doch ist es verdammt schwer bei soviel drum rum. Sonntagmorgen fahre ich zeitig Richtung Usedom, um mit Conny und Max - sie sind schon knapp eine Woche dort oben - die Ostern dort zu verbringen. Komme gut durch, bin pünktlich um 9.00 Uhr in Bansin, um anschließend um 10.00 Uhr in den Ostergottesdienst zu gehen. Den Nachmittag verbringen wir dann am Strand, bei herrlichem aber doch auch kühlem Wetter. Abends wird gemeinschaftlich gekocht und anschließend bei Scrabble die Hirnwindungen angestrengt.

Ostermontag ist es bedeckt. Wir entscheiden uns zur Besichtigung der nahegelegenen Straußenfarm. Etwas besonderes ist es schon, Strauße in unseren Gefilden zu sehen. so faßt in freier Wildbahn. Danach schauen wir uns noch eine Bockmühle an, aber nur von außen, da heute keine Öffnungszeiten sind. Abends haben Conny und Ich in einer urigen Kneipe gegessen, nach dem Mal ein Eis auf die Faust, zur Seebrücke von Bansin geschlendert um mal auf der Ostsee zu stehen. Dann sind wir noch bis zur Ortsgrenze von Heringsdorf gebummelt und auf dem Rückweg in einer kleinen Pinten noch einen Absacker getrunken.

Am nächsten Morgen fühlte ich mich nach dem aufstehen wie ein 100 jähriger. Alle Knochen und Gliedmaßen schmerzten. Übelkeit tat noch sein übriges. Nach etwas Frühstück, verzog ich mich auf die Couch, obwohl ein strahlend blauer Himmel mit wohligen Temperaturen zu mehr einlud. Bis zum frühen Nachmittag versuchte ich die Mattigkeit raus zu schlafen. Dann nahm ich Anlauf und wollte mit Conny am Strand noch ein bissi Sonne tanken. Im Strandkorb döste ich so vor mich hin bis mich der Hunger überkam. Conny versorgte mich dann mit heißem Getränk und Bockwurst. Nachdem ich die Mahlzeit verdrückt hatte und mich gemütlich im Strandkorb zurück gelehnt hatte, fing mein Körper Achterbahn zu fahren. Conny versetzte mein weiße Gesichtsfarbe doch in Angst und Schrecken. Nachdem sich mein Kreislauf wieder etwas gefangen hatte, schnappte Sie mich und brachte mich zum nahegelegenem Arzt. Dort belegt ich die Arztliege bis ich dran war. Und kaum war ich beim Doc im Sprechzimmer, fühlte ich mich wieder relativ fit. Nach kurzer Untersuchung verschrieb er mir zwei Medikamente, die ich anschließend kaufte und dann ging es wieder in die FEWO. Den Abend wurde wieder fleißig Gescrabbelt.

Mittwoch stand dann für mich die Rückfahrt nach O-burg auf dem Programm. Nach guter und problemloser Fahrt begrüßte mich Willi Schwanzwedelnt am Zaun. Eine ausgiebige Streicheleinheit für Willi und dann ging es wieder in den Keller. Im sogenannten Heizungsraum, hab ich die Decken saubergemacht und die Wände ausgebessert mit Nachmauern. Für den nächsten Tag war ja putzen mit Berni angesagt, also verbrachte ich bis spät in den Abend damit, es alles soweit vorzubereiten.

Donnerstag, 15.04., früh aufstehen, Material zum putzen besorgen, Berni Hilfestellung geben, Kalkputz anmischen, aufräumen und schwups ist der Putz an Wand und Decke und der Tag wieder rum. Freitag wird als erstes die geputzten Wände und Decken unter die Lupe genommen. Keine Risse - alles bestens. Aufräumen und noch ein bissi regenerieren vom Kurzurlaub.

Am Wochenende bist dann wieder Waldhaus angesagt. Das Wetter spielt mit und es ist wieder ein guter Umsatz.

Am Montag, 19.04 führe ich ein Gespräch mit dem Veterinäramt und dem Ordnungsamt wegen unserer 1. Mai Eröffnung. Meine Vorstellungen kann ich so umsetzen, wie ich mir das gedacht habe. Büroarbeiten und Bewerbungen schreiben, damit verbringe ich den Montag. Dienstag kümmern sich Andreas und Ich um den restlichen Schornstein, der bis zum Abend keinen Bestand mehr hat..

Mittwoch, 21.04, ist Großkampftag angesagt. Heute hole ich im Globusbaumarkt in Germendorf eine Holzhütte, die in der Übergangszeit als Grill dienen soll, bis die geplante Ausschankhütte fertig ist. Nachdem ich mit dem Einkauf fertig bin und im Waldhaus angekommen bin, geht es gleich los mit dem aufbauen. Nachmittag kommt noch Conny vorbei und begutachtet mein Werk. Abends schmeißen wir dann noch den Grill an.

Donnerstag wird die Hütte fertiggebaut. Freitagmorgen fahre ich zum Stahlhandel nach Velten um mir dort 2 Edelstahlbleche zu holen, die ich als abwaschbare Flächen in die Hütte einbaue. Heute fahren wir dann noch zu Conny nach Berlin um dort alte Küchenmöbel aus Ihrem Keller zu holen, einen Kühlschrank bei Mediamarkt zu kaufen, einen Gasgrill bei der Metro und bei Selgros noch eine Doppelkochplatte. Freitag nimmt dann die Inneneinrichtung in der Hütte Gestalt an.

Samstag, 24.04, werden noch sämtliche Aldi Läden abgefahren um noch ein paar Tische aus dem Wochenangebot zu ergattern. Auch besorge ich noch in Berlin entsprechende Kaffeepötte, damit wir ab 1. Mai ordentlich Kaffee und Kuchen verkaufen können. Der Umsatz am WE im Waldhaus läßt auch schon wieder aufhorchen. Am Montag werden noch die restlichen Arbeiten an der Imbisshütte getätigt. Heute rückt auch die Firma Röhll an. Die Firma, die die Munitionssuche auf meinem Grundstück durchführt. Wir sprechen die weitere Vorgehensweise für die nächsten Tage ab, da wir ja ab 1. Mai offiziell auch Tags über öffnen. 4 - 5 Wochen ist die Munitionssuche geplant. 1 Woche Pause nicht mitgerechnet. Damit die Firma auch auf das komplette Grundstück kann, muß ich noch eine Rampe schieben, die es dann ermöglicht auch auf den unteren Teil des Grundstückes zu kommen. Somit organisiere ich noch einen kleinen Radlader und schiebe am westlichen Teil meines Grundstückes ein entsprechende Auffahrt. Ab Dienstag, dem 27.04. wird dann fleißig auf meinem Grundstück gebohrt. 6,5 m tiel und im Raster vom 2 x 2 m. Heute ist auch noch Termin von Ordnungsamt und Veterinäramt vor Ort um die entsprechenden Veränderungen abnehmen zu lassen. Hat alles seine Richtigkeit. Weitere Besorgungen, wie das heranholen einer Eistruhe usw. stehen auf dem Programm. Auch die restlichen Arbeiten in der Grillhütte werden erledigt.

Mittwoch stehen noch die ein oder andere Erledigung ins Haus. Auch trudeln so die letzten Werbegeschenke der Brauerei ein. Nachmittag kommen Conny und Max und helfen noch ein bissi bei den Vorbereitungen. Sie bleiben die Nacht über in Oranienburg. Max hat am Donnerstag frei und unterstützt mich noch bei den Malerarbeiten in der Grillhütte. Am Nachmittag schnappen wir unsere Räder uns Willi und machen ein ausgiebige Radtour durch O-burg. Freitag stehen dann die Großeinkäufe auf dem Programm, damit ab 1. Mai auch alles glatt läuft.

1. Mai, heute ist Großkampftag, die ersten Gäste trudeln so gegen kurz nach 10. Uhr ein. Alle haben wir an diesem Tag gut zu tun und der Umsatz ist auch dementsprechend. Am 2. Mai meint es der Wettergott nicht so mit uns. Trübe und kälter läßt den Umsatz und die Gäste nicht so reichlich sprudeln. Auch die Woche über ist es sehr wechselhaft, meist trocken aber doch recht kühl und da ja auch gebohrt wird sind die Besuche nicht so üppig. In dieser Woche schafft es die Firma Röhll auch den Bereich zu sondieren, wo die geplante Ausschank- und Imbisshütte entstehen soll. Eine Teilfreigabe wird erreicht. Auch das WE ist recht mager in Besuch und Umsatz. In der Woche vom 10 - 14 Mai setzen die Munitionssucher aus. Unsere neuen Öffnungszeiten sind noch nicht so bekannt, das wir sie gegenüber dem Vorjahr auch geändert haben. In der Woche von Montag bis Freitag von 14.00 bis Sonnenuntergang, Samstag von 10.00 Uhr bis SU und Sonntag von 10.00 bis 21.00 Uhr. An diesem WE fahren Conny und ich zur Hochzeit meines ehemaligen TT-Kumpels Andreas Uredat und seiner bis dato Freundin Corinna Süske. Äußerst pünktlich erscheinen wir zu Trauung, da ich mich bei der Abfahrt etwas verhaspelt habe. Nach einer sehr schönen Trauung geht es dann erstmal zum einchecken ins Hotel, um dann zu den Hochzeitsfeierlichkeiten überzugehen. Nach ordentlich Tam Tam geht es gegen 3.00 Uhr zurück in Hotel. Sonntag, gegen 9.00 Uhr Frühstück um dann wieder Richtung O-burg zu düsen, damit wir dort wieder unseren Mann bzw. Frau stehen können. Es ist trotz Sonnenschein doch recht kühl und somit auch ein recht ruhiger Sonntag.

Die kommende Woche steht ganz im Zeichen des Herrentages und es wird weiter gebohrt. Wir hoffen auf gutes Wetter. Ein positiven Aspekt gibt es diese Woche ja schon, nach langem hin und her, habe ich endlich die Baugenehmigung für die Ausschank- und Imbisshütte. Nach Rücksprache mit dem Architekten reiche ich die Bauanzeige beim Bauamt ein. So daß wir Anfang Juni mit den Baumaßnahmen loslegen können. Herrentag, 20. Mai, es tanzt der Bär im Waldhaus, gegen 16.00 Uhr ist unser Faßbier alle - kleine Fehleinschätzung meinerseits - müssen wir dann auf Flaschenbier umsteigen. Aber es ist ein sehr erfolgreicher Tag. Gegenüber der Eröffnung vom letzten Jahr und diesem Jahr waren wir doppelt so erfolgreich. Ich glaube das spricht für unser Konzept. Auch das Wetter hatte ein einsehen mit uns. Besuch aus Hessen hatte sich auch angekündigt. Die Familien Mülders und Fehling starteten in O-Burg ihre Radwanderung Richtung Kopenhagen. Mitbringsel meiner Mutter hatten Sie auch dabei. Da um 11.00 Uhr der Biergarten so voll war, hatte ich leider keine Zeit mit Ihnen ein paar Worte zu wechseln. Und im vollsten Trubel steht dann mit einmal der Uri mit seiner Corinna vor mir. Hat mich sehr gefreut, wobei ich Ihm am letzten WE - seiner Hochzeit - schon zugesagt hatte, wir sehen uns am Herrentag in O-burg. Leider hatten wir erst gegen Abend, als es ruhiger wurde im Waldhaus, etwas Zeit ein bissi zu quatschen.

Aber kaum ist der Herrentag vorbei schlägt das Wetter wieder um. Am WE ist Drachenbootrennen auf dem Lehnitzsee.

Der Samstag geht ja noch fast vom Wetter her. Die Verpflegung der THW-ler übernimmt das Waldhaus. Von Frühstück über Aufwärmkaffee bis hin zum zünftigen Abendmahl sorgen wir für das wohlbefinden. Der Sonntag haut ja voll daneben. Es ist Popokalt, regnet wie aus Kübeln, so richtig ein Sauwetter wo man eigentliche keinen Hund vor die Tür jagt. Doch ich bin mit Willi mal zum Rennplatz gegangen. Mich fröstelte es schon bei dem Gedanken, bei diesem Wetter in ein Boot zu steigen, geschweige denn ich einem sommerlichen Outfit. Habe die Mannschaft richtig bedauert. Auch Willi hielt nicht viel von diesem Wetter, erließ richtig die Ohren hängen, um mir zu zeigen, laß uns heimgehen, ich will in meine Hütte. Abends fuhren Vater und ich noch zum Treffpunkt Berlin um uns an einem Eisbein zu laben.

Das Wetter der kommenden Woche, war nicht so pralle, so daß wir im Waldhaus doch so einige Wochentage Ruhetag hatten. Es kündigt sich Besuch an. Am Dienstag den 25.05. kommen Susi und Kai, die schon Silvester -Neujahr überraschend mich besuchten, zu einer Stippvisite nach O-burg. 2 Tage verweilen Sie hier oben. Einen Krankenbesuch mach ich auch noch diese Woche. Conny hat es voll erwischt - bei diesem Wetter ja auch kein Wunder. Kaum ist der eine Besuch weg, kommt der nächste. Am Freitag, 28.05. kehren die Familien Hoffmann und Hollmann, auch auf kleiner Brandenburg Radrundfahrt, im Waldhaus ein. Sie sind auch sehr begeistert von dem, was wir bis jetzt so geschaffen haben hier. Abends kommt auch noch Bernd Fink, langjähriger Doppelpartner und Mannschaftkamerad aus alten Holzhäuser TT- Zeiten mit seiner Freundin bei mir vorbei. Sie wollen sich zwei Tage Berlin anschauen. Auch einige Vereinskameraden von Empor stoßen noch nach dem Training auf ein Bier im Waldhaus an. Das Wetter bessert sich wieder langsam. Pfingsten steht vor der Tür. Nach drei guten Tagen Samstag, Sonntag und Montag haben wir fast alles aufgebraucht. Aber es hat auch richtig Spaß Gemacht.

Dienstag, 01.06.2004, seit diesem Tag bin ich selbständig. Habe eine Ich-AG gegründet mit der Beschäftigungsfeld Dienstleistungen aller Art. Konnte auch schon einen Kunden an Land ziehen. Im Druckhaus habe ich die Pflege der Grünanlagen übernommen. So habe ich die Woche im Druckhaus zu tun. Der Biergarten läuft die Woche auch ganz gut. Das Wetter spielt mit. Am Freitag dem 4.06. sind die Munitionssucher fertig mit dem abbohren und dem abbaggern der Anomalien. Resultat: das Grundstück ist nicht belastet, keine Bomben oder ähnliches. Also haben wir die Munitionsfreigabe auf dem Grundstück. Freitagnachmittag und Samstag baggere ich einen Graben für die Verlegung einer Abwasserleitung. Welche ich dann auch verlege und den Graben wieder verfülle. Das am WE die EM in Portugal anfängt schlägt sich auch im Besuch nieder. Trotzdem sind wir mit dem Umsatz am WE zufrieden.

Montag, 07.06. heute wird es langsam ernst für die Baumaßnahme Ausschank- und Imbisshütte. Nach dem Herstellen des Schnurgerüstes, fange ich mit dem Ausschachten der Fundamentgräben per Hand an. Bodendielen werden am Dienstag für die Schalung vorbereitet. Dienstagabend bin ich mit den Fundamentgräben, der Abwasserleitung und Wasser, sowie Leerrohre für Strom und Gas legen fertig. Abends fahre ich noch nach Berlin. Wir schauen uns zu dritt Harry Potter und der Gefangene von ... an. Mittwoch, nach meiner Rückkehr nach O-burg steht das Einschalen auf dem Programm. Abends ist alles erledigt, so daß am Donnerstag, 10. Juni mit dem Betonieren begonnen werden kann. Am Donnerstag schaffen wir die Fundamente und einen Anfang der Bodenplatte. Nachmittags haben sich die Seifenkistler aus Holzhausen angesagt, sie haben am WE Rennen in Berlin. Nach ein paar Stunden Aufenthalt im Waldhaus zogen sie sich dann zurück in Ihre Unterkunft um sich für Rennen fit zu machen und ich nach dem Reinmachen der Grillhütte schlagkaputt ins Bett. Hatte mir für Freitag ja auch so einiges vorgenommen. Vater fuhr gegen 8.00 Uhr zurück nach Holzhausen und kurz danach setzte ich den Betonmischer in Gang. Gegen 21.00 Uhr stellte ich ihn dann wieder aus und war mit meinem Ergebnis voll zufrieden. Die Bodenplatte 6 x 3 m und 20 cm stark lag fertig vor mir.

Fix und Foxi fiel ich dann in einen gesunden Schlaf. Das WE war durchwachsen. Sonntagabend ging es dann noch nach Berlin, hatte Conny versprochen sie am Montagmorgen noch zum Zug zu begleiten, wenn Sie mit Ihrer Klasse in zur Klassenfahrt nach Usedom aufbricht. Danach ging es ins Druckhaus. Das Wetter, leider, momentan eines der Hauptthemen, schlägt weiter Kapriolen. Aber wir lassen uns davon nicht unterkriegen. Die Woche wurden relativ wenig gemacht. Ein bissi Waldhaus und ein bissi hier und dort. Montag, 21. Juni, arbeiten im Druckhaus. Nach Arbeitende ist einkaufen angesagt. Hole das bestellte Erdkabel ab. Ist für den Imbiss bestimmt, damit auch dort der Strom fließen kann. Beschäftige mich dann anschließend noch mit dem einziehen des Erdkabels in das Leerrohr was in der Betonsohle des Imbisses liegt. Die Biegung des Leerrohres ist ein bisschen heftig, aber mit den Kräften von Andreas gelingt es uns schließlich, das eine Ende des Kabels aus dem Rohr zu ziehen.

Dienstag, ein angenehmer Tag zum arbeiten. Buddle einen Graben von der Betonplatte zum Waldhaus und lege die Erdleitung bis ins Haus. Am Abend ist von der Aktion nicht mehr viel zu sehen – das Kabel liegt in der Erde. Mittwochvormittag steht ein Termin mit einem Versicherungsmakler an. Es geht um Krankenversicherung. Da ich ja selbstständig bin, muss ich mich ja selbst versichern. Anschließend geht es nach Berlin, um dort einen Termin bei einem Finanzberater wahrzunehmen. Vielleicht klappt es ja mit der Finanzierung. Der Tag schließt mit Regen – ein Omen ? Wir werden sehen. Abends fahre ich bei Conni und Max gucken, ob alles in Ordnung ist. Donnerstag, 24.06, das Wetter – bzw. der Sommer lässt noch immer auf sich warten, steht mit Vorbereitung für das WE an. Am Freitag kommt eine Abordnung der Rengershäuser TT- Abteilung zu einer Stippvisite nach O-burg. Abends gibt es zur Versorgung ein kleines Grillbuffett. Nach ein paar gemütlichen Gesprächen, geht es ins Jugendhotel Lehnitz, von wo Sie dann am nächsten Morgen Richtung Berlin starten, um dort den Tag zu verbringen. Abends kommen Sie zum Abschluss wieder ins Waldhaus um dort den Tag ausklingen zu lassen. Am nächsten Morgen steht dann ein Vergleichskampf im TT an. 2 Mannschaften stellt Empor. Die erste kann den Gast aus Rengershausen knapp mit 10 : 8 schlagen. Die 2. verkauft sich ebenfall mit 6 : 10 recht teuer. Anschließend wird im kleinen Kreis noch ein bissi zusammengessen, wobei eine Einladung der Rengershäuser zum Rückkampf ausgesprochen wird. Danach geht es für die Nordhessen wieder zurück in die Heimat. Und ich vergnüge mich im Waldhaus.

Der Sommer lässt ja immer noch auf sich warten. So sind die Umsätze in der Woche noch recht mau. Auch das WE ist recht bescheiden.

Die Woche vom 28.06 bis 03.07 ist Dienst im Druckhaus. Montag bin ich "erfolgreich" im ersteigern eines LKW´s im Internet. Muss aber feststellen, dass das Fahrzeug doch nicht so meinen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Das Wochenende ist wieder durchwachsen.

Am Montag, den 06.07. liegt das Angebot für den Imbiss auf den Tisch. Der Rohbau soll aus sogenannten TEK- Elementen erstellt werden – OSB-Platten mit PU Schäumung in der Mitte – so werden In Canada Häuser und Hotels gebaut. Das Angebot sagt mir zu. Lieferzeit ca. 2 Wochen. Das Wetter wird auch besser, der Sommer gibt sich die Ehre. Am Donnerstag fahre ich mit Micha in die Nähe der polnischen Grenze, um dort meinen ersteigerten LKW abzuholen. Kurz nachdem ich auf dem Rückweg bin, stoppt mich eine Polizeikelle. Fahrtenschreiberkontrolle. Da ich keine dabei habe, droht mir ein Bußgeld von 150 €. Doch habe ich Nachsicht der Polizisten und kann meine Fahrt ohne Strafe fortsetzen. Nach gut 1,5 Std. steht der LKW auf meinem Grundstück. Nach einer kleinen Fotosession, stelle ich ihn wieder ins Internet zum verkaufen.

Sommer in Deutschland. Langsam entwickelt sich das Waldhaus als Treff in der Woche. Montag, 12.07., die Woche ist Druckhaus angesagt. Heute hat mein LKW seinen ersten Einsatz. Ein Kleintransporter ist gegenüber meines Grundstückes in den Graben gefahren und kommt von alleine nicht mehr heraus. Sogar Freund und Helfer (Polizei) sichern kurzzeitig die Straße, damit ich den Kleintransporter aus den Graben ziehen kann. Ein freundliches Dankeschön und alle können Ihre Fahrt fortsetzen.

Die Versteigerung des LKW verläuft bei hood.de nicht so wie erhofft. Er wird nochmal bei E-bay eingestellt. Einige E-Mail Anfragen lassen doch hoffen, das ich den LKW zu einem entsprechenden Preis verkaufen kann. Am WE schaut sich ein Interessent den , LKW persönlich an. Der Tanzabend kommt gut an. Eine laue Samstag nacht begünstigt diese.

Ein Finanzierungsangebot liegt mittlerweile auch vor. Wenn das so hinhaut, könnte man sagen, das lange warten hat sich gelohnt.

Die Woche vom 19. – 23. Juli ist ebenfalls Druckhaus angesagt. Montag morgen konnte ich auch erfolgreich den LKW versteigern. Am 21. und 22. nehme ich eine kleine Auszeit, um mal in meiner alten Heimat nach dem rechten zu sehen. Ein paar Besuche bei alten Freunden, Bekannten. Und dann will ich noch ein paar Möbel mitnehmen, die dann bei Conni in der neuen Wohnung in Lehnitz Verwendung finden sollen. Es waren schöne und stressige 2 Tage, aber es ist alles gut gelaufen, auch die Rückfahrt. Freitag beschließe ich dann die Woche im Druckhaus.

Sonntag, den 25. Juli ist Gauklertag im Waldhaus. Das Wetter spielt mit, und auch die Gruppe Fist, die ich engagiert habe gibt sich mühe – sind ja Amateure -, doch leider ist das Publikum ein bissi träge, was aber mehr am Ambiente des Waldhauses liegt als an den Gästen. Wir stellen fest, das diese Veranstaltung am Abend besser angekommen wäre. Für nächste Mal wissen wir nun bescheid und werden es besser machen.

Die letzte Juliwoche bricht an. Noch eine Woche Druckhaus. Nach langem Hin und Her wird am Mittwoch, 28.07., nun endlich der Kiosk in Einzelteilen geliefert. Zuverlässigkeit ist nicht eine Tugend der Lieferfirma. Donnerstag, nach Druckhaus befassen wir uns dann mit dem Aufbau. Nach Architektenrat und blick in den Plan, lassen wir Bohrer und Säge rotieren, um die Grundbohlen auf den Beton zu bekommen. Man kann schon langsam erahnen, was es werden soll.

Freitag – Jubeltag. Heute kommt mein ehemaliger Chef mit Frau zu Besuch. Zum Grundstück gucken und Geburtstag- feiern. Das Wetter ist mir hold und wir können schön lange draußen sitzen und feiern..

Samstag gehe ich mit Andreas dran, das Grundgerüst zu vervollständigen. Zwei Wandelemente stellen wir auch auf, als "Denkmal" fürs WE.

Das Wochenende läuft im Waldhaus auch ganz gut.

Montag, 02.08., Mutters Geburtstag, den Sie hier begeht. Andreas und ich sind fleißig beim aufstellen, bis uns auffällt das eine Wand zu kurz ist, es fehlen ca. 14 cm. Ein Anruf beim Architekten und selber noch mal Plan und Statik studieren. Fällt mir der Fehler auf. Ich habe beim Legen des Grundgerüstes den Wandaufbau von 6,5 cm nicht mitberücksichtigt. Also alles nochmal zurück. Wände abschlagen und das Grundgerüst wieder abschrauben. 6,5 cm einrücken und neu verdübeln. Schwerlastanker zu bekommen ist reichlich schwer. Nach ca. 1 Std. umherfahren, habe ich endlich die Passenden. Am Abend sind wir dann wieder soweit, wie wir am Morgen schon waren, nur jetzt mit den richtigen Maßen. Tja, Pläne müsste man lesen können.

Dienstag, 03. August, heute steht Conni´s Umzug von Berlin nach Lehnitz auf dem Programm. Um 7.00 Uhr hole ich den LKW bei der Vermietung in O-Burg ab und setzte mich in Richtung Berlin in Bewegung. Gegen 7.45 Uhr stehe ich bei Conni vor der Tür. Um 12.00 Uhr ist alles im LKW, dank Vater, Micha, Andreas und 2 Freunden von Conni. Um 13.00 Uhr beginnen wir mit dem Ausladen in Lehnitz. Zwischendurch hole ich den Anhänger mit meinen Möbeln.

17.00 ist der LKW leer, Schlafzimmer steht, Max Zimmer ist aufgebaut. Bringe den LKW wieder weg. Kurzer Imbiss im Waldhaus und schon geht es weiter mit Einräumen und aufstellen.

Mittwoch, kleines Frühstück im Waldhaus – Eltern fahren heute heim, wird der Vormittag mit dem Einrichten der Wohnung verbracht ehe ich mich dann nachmittags um den Biergarten kümmere. War ein richtig guter Tag im Waldhaus.

Donnerstag geht es dann mit dem Imbiss weiter. Die Wände werden weiter aufgestellt. Bis zur Öffnungszeit vom Waldhaus. Danach kümmere ich mich um den Küchenaufbau in Lehnitz. Freitag das selbe Spiel. Wir könnten es fast schaffen, die Wände komplett aufzustellen, doch ein Wandelement ist zu groß. Ein Anruf bei der Herstellerfirma sichert mir einen Termin am Montagmorgen zum zuschneiden.

Samstag und Sonntag ist das Waldhaus wieder dran. Es ist fast zu warm bzw. zu heiß. Die Leute liegen lieber an den Badeseen. Aber wir sind mit dem Umsatz zufrieden.

Montag, 09.08., geht es um 6.15 Uhr Richtung Klosterfelde zur Herstellerfirma meiner TEK Elemente. Fahre aus Unkenntnis die ausgeschilderte Umleitung, "fast bis an die polnische Grenze". Schließlich finde ich die Firma. Ruck Zuck wird zugeschnitten und schon bin ich wieder auf dem Rückweg. Jetzt aber auf dem Schleichweg. Gegen 8.30 sitzt das Wandteil an Ort und Stelle. Die letzte Zwischenwand eingesetzt und schon legen wir die erste Dachplatte. Am Nachmittag ist dann die Wohnung in Lehnitz wieder dran. Die Küche nähert sich der Fertigstellung. Da Sie anders zugeschnitten ist, als in Connis alter Wohnung, muss ich noch 2 Regale basteln. Ein Esstisch wird noch gebraucht. So fahren Conni und ich die Ortsansässigen Möbelläden an, um nach was passendem zu suchen. Bei einem Laden gefällt ein Tisch, doch Conni möchte auch noch mal in Berlin schauen. Abends falle ich dann geschafft in mein Bett.

Dienstag Morgen geht es früh ans Werk. Die restlichen Dachplatten sollen auf die Hütte gelegt werden, damit ich sie dann, wenn ich Zeit habe, legen kann. Vater, Berni, Andreas und ich wuchten die Platten aufs Haus. Dann geht es wieder ins Druckhaus. Nach dem Druckhaus Waldhaus und Conni´s Wohnung. Mittwoch Morgen 2 Dachteile legen, Druckhaus und schon ist der Tag wieder rum. Donnerstag morgen sind dann die letzten beiden Platten dran, und schon kann es nicht mehr in den Imbiss hineinregnen. Freitag morgen, bevor es ins Druckhaus geht, noch ein paar Kleinigkeiten in Conni´s Wohnung erledigen. Am Nachmittag ist einkaufen für´s WE. Samstag und Sonntag ist das Waldhaus wieder an erster Stelle. Sonntag ist knackevoll. Der Schmachtenhagener Männerchor singt uns die Hütte voll. Abends geht es mit Conni noch mal auf ne Pizza bei Ihr um die Ecke.

Montag, 16.08. Morgens noch ein bissi bei Conni in der Wohnung die restlichten Dinge befestigen. Anschließend einen Termin mit dem Architekten. Gibt noch ein paar Dinge am Imbiss zu klären. Das Ausschankfenster ist mir zu groß. Kläre mit Ihm die neue Größe, auch die Türhöhen reduzieren wir. Durch diese Veränderungen brauchen wir noch ein bissi Material, was er noch bestellt. Nachmittags besorge ich noch den Tisch in O-burg und baue ihn in Connis Wohnung auf. Gegen Abend fahre ich noch zu Globus und Hornbach und besorge mir noch Fenster und Elektrowerkzeuge bzw. Dachpappe. Die Tischkreissäge wird den Abend noch teilweise zusammengebaut. Dienstag geht es nach ein bissi Büroarbeit daran, die ersten Fenster einzubauen. Die Toilettenfenster sind als erstes dran. Bis zur Öffnung des Biergartens habe ich die beiden Fenster eingepasst. Abends fahre ich dann noch zum Praktiker und hole die Türen für den Imbiss. Sind im Angebot, da muss man zuschlagen. Mittwoch, baue ich das Fenster zu See ein. Danach kümmere ich mich um den Biergarten. Bin jetzt bis zum WE alleine. Vater schaut mal wieder zu Hause. Das Wetter ist uns noch hold, doch es wird langsam wieder kälter. Sehe schon unseren mexikanischen Abend ins Wasser fallen. Doch der wird ein voller Erfolg. Damit hatte ich nicht gerechnet, das es den Abend so voll wird. Zudem hatte ich noch ein bissi Personalsorgen, so dass einige Gäste etwas ungehalten waren. Kann mich an dieser Stelle nur entschuldigen und gelobe Besserung. Der Sonntag war dann recht ruhig. Die Kühle machte sich bemerkbar. Aber insgesamt sind wir mit dem WE sehr zufrieden. Auch die Resonanz auf unseren Mexikanischen Abend war überaus positiv.

Die letzte Woche im August bricht an. Es ist wieder Druckhaus Zeit. Nachmittag mache ich mich daran, das Imbissdach mit Dachpappe zu belegen, damit der kommende Regen dem Dach nichts anhaben kann. Dienstag Abend fängt es an zu regnen und zu Gewittern. Gott sei Dank ist die Pappe drauf. Das Wetter ist nun unbeständig und kühl, so dass der Biergarten den Rest der Woche geschlossen bleibt. Freitag, nach Druckhaus, gehe ich zum TT-Jugendtraining von Empor. Hatte mich auf der letzten Sitzung dazu bereit erklärt, im Jugendbereich ein bissi mitzumischen. Danach setze ich mich mit Conni in Richtung Hessen ab, um dort am Samstag den 40. Geburtstag von Jörg zu feiern. Es war eine schöne Feier, leider viel zu kurz. Sonntag geht es dann zurück, mein Fernsehsessel mit im Gepäck.

Montag, 30.08. Fünf Uhr ist die Nacht rum. Kurz vor 6 steig ich in die S-Bahn nach Berlin. Gegen 7.00 Uhr halt ich den Schlüssel des Miet LKW in den Händen. Damit geht es zu Petra, meiner ehemaligen Thekenkraft. Sie zieht heute von Berlin in die Nähe von Trier. Um 10.00 ist der LKW geladen, und wir setzten uns in Richtung Trier in Bewegung. 20.30, das Ziel ist erreicht, LKW ausladen, dazwischen Essen, weiter ausladen. Dann über die Grenze nach Luxemburg zum tanken, zurück nach Trier LKW abgeben, bei Petra und Markus – Ihrem Freund und neues Zuhause – einen Schlummertrunk nehmen und um 1.00 Uhr die Bettdecke über den Kopf ziehen. Der nächste Morgen beginnt um kurz nach acht mit Frühstücken, dann geht’s wieder nach Trier, LKW Abrechnung und ein Auto mieten damit ich wieder nach O-burg komme. Der Opel Corsa läuft für sein 45 PS sehr gut. Mache auf der Rücktour noch einen Abstecher bei einen Betrieb wo ich vor 20 Jahren mal Betriebshelfer gemacht habe. Danach geht es Richtung Kassel wo ich Ines überrasche und Ihr persönlich zum Geburtstag gratuliere. Um 15.30 bin ich wieder auf der Autobahn. 19.30 ist die Fahrt zu Ende. Habe meine Heimat erreicht. Bin froh das August nun rum ist. War ein anstrengender Monat. Hat aber alles gut geklappt. Mittwoch, 01.09. heute ist wieder der Imbiss dran. Die fehlenden Nagelreihen werden vervollständigt und die restlichen Bodenanker befestigt. Anschließend lässt das Wetter hoffen und ich öffne den Biergarten. Es bleibt recht ruhig. Gegen 21.30 Uhr kann ich mich zurückziehen und mich von den letzten Tagen ein bissi erholen. Donnerstag lass ich es ruhig angehen. Zuerst ein bissi Büroarbeiten, dann kurz zum Steuerberater, anschließend noch kurz auf dem Bauernmarkt, eine kleine Überraschung bei Conni hinterlegt und dann noch ein paar Kleinigkeiten am Imbiss getätigt und schon war wieder 14.00 Uhr. Biergartenöffnung. Auch heute war es trotz des guten Wetters recht ruhig im Waldhaus. So hatte ich Zeit dieses Tagebuch zu vervollständigen.

Sonntag, 5.09.2004. Es wird langsam Herbst und ruhiger im Waldhaus, was auch mit am Wetter liegt.

Die Woche vom 6. – 10.09. wird im Druckhaus verbracht. Durch den Vorteil dort zu arbeiten, - ich habe Zugriff auf Werbemittel die für die nächsten Wochen bestimmt sind, - kann ich Einkäufe bzw. Schnäppchen besser planen. So kann ich auch besser Preisvergleiche tätigen, z.B. für Fenster und Türen für den Imbiß. Nach dem Druckhaus wird dann noch ein bissi am Imbiß gewerkelt. Fenster einbauen usw.

Die WE sind aufgrund der durchwachsenen Witterung nicht mehr so gut besucht, aber wir sind zufrieden.

Tischtennis geht auch wieder los. Bin jetzt in der 1. Mannschaft von Empor aktiv. Das erste Spiel geht unentschieden aus, obwohl hier auch ein Sieg drin gewesen wäre. Zu mindestens 1 Punkt auf der Haben Seite.

So zieht sich der September mit Arbeit im Druckhaus, Imbiß und Biergarten. Der Saisonabschluß am 26. 09. fällt Buchstäblich ins Wasser. Dem Wettergott ist zum heulen. Die Kreditverhandlungen gedeihen auch noch nicht so, daß man sich beruhigt zurück lehnen kann. Also noch nichts neues.

Der Oktober gestaltet sich als Laubmonat. Im Sommer sind die Bäume Schattenspender, doch im Herbst schmeißen diese dann ihr Laub von sich und wir haben dann den Salat. Laub Laub Laub.

Tischtennis mäßig läuft es so La La. 2 Unentschieden, 2 knappe Niederlagen und 1 Sieg stehen bis Ende Oktober auf dem Empor Konto, wobei ich bei dem Sieg nicht bis zum Ende bei wohnen konnte. Ein Schulterverletzung zwang mich zu einer frühzeitigen Aufgabe.

Der Imbiß wird auch langsam fertiger! Die beiden Toiletten werden in Angriff genommen. Wasserleitungen legen, Abwasser installierten, Vorwandelemente montieren und anschließen. Rigipsplatten anbringen, verspachteln und anschließend schleifen, Fußbodendämmung einbauen, Estrich einbringen. Für Wandfliesen die Rigipsplatten grundieren, Fliesen legen, ausfugen, säubern. Den Fußboden grundieren, Elektrische Fußbodenheizung einbauen, Fliesen legen, ausfugen. Die Ecken mit Silikon ausspritzen, Keramik anbauen, Fußbodenheizung anschließen und schon könnten die WC´s genutzt werden. Aber erst mal muß Willi´s Zwinger umgestellt werden. Sonst lässt er keinen aufs WC.

Zwischendurch unternehmen wir – ( Conni, Max und ich ), noch eine Exkursion in unser Nachbarland Polen, zu den Polenmärkten. Aber so billig wie gepriesen, ist auch alles nicht mehr so. Und hart muß man bleiben, sonst ist die Geldbörse nach 20 Meter schon leer. Fahren anschließend auch noch übers Land. Hier besteht auch noch so der ein oder andere Nachholbedarf.

In unsere Kreditangelegenheit kommt auch so langsam Bewegung. Am 1. November ist es dann soweit. Der Vertrag wird unterschrieben. Jetzt muß noch das Geld fließen und dann können wir mit der Sanierung vom Waldhaus beginnen. Ein großer Stein fällt mir vom Herzen.

Der Imbiß bekommt seine Wärmedämmung. Für den Ausgabebereich hole ich noch Angebote rein. Ganz schöne Preise für so ein Schiebefenster. Ich entschließe mich zwei Normale Fenster einzubauen. Damit fahre ich günstiger und Sie erfüllen auch ihren Zweck.

Im Druckhaus ist auch Laub angesagt. Mit Motorkraft gehe ich diesem "Übel" an den Kragen.

Am Montag, den 15.11. hole ich eines der Fenster für den Imbiß. Das zweite wird bestellt. Dienstag morgen fange ich an, das Fenster im Imbiß einzubauen.

Zwei Wochen später kommt das zweite Fenster. Und schon bekommt der Imbiss ein neues Gesicht. Was hat sich noch getan. Der angekündigte Kredit ist geplatzt. War alles eine Finte.

Der Ausbau des Imbisses geht weiter voran. Die Toiletten werden fertig gestellt. In der Herren- Toilette wird es eng. aber alles ist möglich.

Kurz vor Weihnachten, wird der Estrich in den Imbissbereich eingebracht.

Weihnachten verbringen Eltern und Ich bei Conni und Max in Lehnitz. Ein schönes Fest. Auch die Christmesse ist etwas unkonventionell, aber schön im Gemeindehaus von Lehnitz.

Zu Silvester kommen Freunde auch Kassel. Kai, Susi, Max, Michael und Ruth feiern mit Conni, Max und mir ins neue Jahr. Im Waldhaus hatten wir kein Silvester geplant, da die Planungen anders angedacht waren.

Anfang Januar geht es mit dem Innenausbau im "Waldhäuschen" (Imbiss) weiter, Rigips und Elektro werden eingebaut. Das Druckhaus fordert auch seinen Mann. Zu den Brandenburger Winterferien nehmen Conni, Max und ich Reiß aus und fahren für eine Woche nach Süd- Kärnten zum Ski fahren. Es ist dort nicht so Schneereich, zum Ski fahren reicht es aber. Die Pisten sind größtenteils mit Kunstschnee präpariert. Hart aber herzlich. Neuschnee fällt auch Mitte der Woche. Insgesamt ein schöner Urlaub in einem kleinen überschaubaren Skigebiet. Einziger Nachteil, man ist mit dem Auto lange unterwegs. Fast 1000 Km eine Strecke.

Wieder in der Heimat angekommen, wird im Waldhäuschen weiter gewerkelt. Soweit es das Wetter zuläßt, wird Außendämmung angebracht. Im Druckhaus geht es im Wochenwechsel weiter. Mittlerweile wird in Ebay nach der Inneneinrichtung des Imbisses Ausschau gehalten.

So ist es Mitte März, daß der Besuch der Cebit zum Anlaß genommen wird, die ersten ersteigerten Einrichtungsgegenstände einzusammeln. Im Hotel Uri finde ich eine Bleibe für die Nacht. Auf der Cebit selbst, lege ich mein Augenmerk auf ein Funkkassensystem, damit bei Zeiten die Abwicklung im Biergarten schneller von statten geht.

Die letzten März WE locken mit angenehmen Wetter die Leute in unseren Biergarten. Nach Ostern fahre ich mit Conni für 2,5 Tage in die alte Heimat um alte freunde zu besuchen und eine Theke, ersteigert bei Ebay, in Hanau abzuholen.

Anfang April ist der Imbiss fertig gefliest. Die Stellprobe der Theke kann beginnen. Mit vereinten Kräften meine TT Kollegen und Micha hieven wir das gute Stück in der zweiten Aprilwoche in den Imbiss. Paßt. Nun steht die Grundreinigung der Theke auf dem Programm. Muß mal wieder feststellen, das so ein gutes Stück viele Ecken und Kanten hat. Die Gummidichtungen werden ausgetauscht. Dank Internet finde ich ein Firma, die die entsprechenden Dichtungen liefern kann. Bei Ebay bin ich weiter am Suchen, nach den noch fehlenden Einrichtungsgegenständen. Manch geglaubte erfolgreiche Ersteigerung, wird mir in letzter Sekunde vor der Nase weg geboten. Doch so Pö a Pö bin ich erfolgreich im ersteigern. Ein bekanntes Holzhäuser Fuhrunternehmen kann mir eine Fahrt nach Waiblingen abnehmen, wo ich einen kleinen Industriespüler ersteigert habe. Der ersteigerte 2 flammige Gasherd kommt per Paketdienst. Jetzt fehlen noch eine Wandhaube und eine Arbeitstisch für die Grillstrecke.

Die Außenanlagen um das "Waldhäuschen" nehmen auch langsam Gestalt an. Der Grundputz, für das spätere Fachwerkimitat, wird in der 16 KW auf die Außendämmung gebracht. So wie es jetzt aussieht, kann ich den Termin 1. Mai für die Inbetriebnahme des Waldhäuschens nicht einhalten. Die letze Aprilwoche wird auch noch mal hart. Die Stützmauer für die 3. Terasse wird angefangen. Ich ersteigere noch eine Wandhaube, die ich im Erzgebirge noch abhole. Die Außenanlagen ums Häuschen werden fertig gemacht. Die Toiletten sauber gemacht und für den Publikumsverkehr hergerichtet. Im Schacht vor dem Waldhaus, die Hebeanlage eingebaut, damit der Höhenunterschied beim Abwasser ausgeglichen werden kann. Nach langem Hin und Her bestelle ich noch die Steuereinheit, damit die Anlage entsprechend arbeiten kann.

Am 1. Mai findet die offizielle Saisoneröffnung statt. Ein gutes Wetter und Ruck Zuck ist der Biergarten gut besucht. Gegen Abend des 1. Mai bin ich noch erfolgreich bei Ebay. Einen passenden Arbeitstisch kann ich ersteigern. Am 3. Mai fahre ich nach dem Druckhaus noch schnell in den Südharz, um den Tisch dort abzuholen. Gegen 0.30 Uhr kann ich zu Hause die Bettdecke über mich ziehen. Der 4. Mai ist zur Fertigbauabnahme erklärt. Herr Häuser vom Bauamt ist zufrieden mit der Ausführung. Somit kann der Waldhäuschen genutzt werden.

Der 5. Mai Christi Himmelfahrt oder auch Herrentag. Das Wetter schlägt um. Es wird kälter. Doch Himmelfahrt hält es sich und das ein und andere Bier läuft in des Gästen Kehlen herunter. Am 7. Mai habe ich die Theke im Waldhäuschen so weit sauber und fertig, daß ich die Kühlung anstellen kann. Alles in Ordnung.

Nur das Wetter spielt an diesem Wochenende nicht so mit. Es wird unbeständig und kälter. Somit verlaufen sich wenig Gäste in das Waldhaus.

Montag, 09. Mai. Heute wird an der 3. Terrasse weitergemacht. Bis Mittag ist fast 2/3 der Mauer fertig. Bei Elgora ist das Steuergerät für die Pumpe abholbereit. Während Vater beim Schulschach in der Rungeschule ist. erledige ich ein paar Wege. AWO in Velten - größere Mülltonne, Hornbach Elektromaterial für die Pumpe und Gas. Bankgeschäfte erledigen und beim Steuerbüro die Buchführung abgeben. Dann wieder ins Waldhaus und mit dem Einbau der Steuerung beginnen. Gegen 19.00 Uhr beendige ich mein Wirken.

Dienstag geht es weiter mit Kabel ziehen und klemmen. Das trockene Wetter wird noch genutzt um die Mauer fertig zustellen. Kaum fertig öffnet der Himmel seine Pforten. Vater zum Zug bringen, Einkäufe erledigen. Steuerung fertig anklemmen und Probelauf durchführen. Funktioniert. Eine Sorge weniger.

Der Mitwoch ist ein Tag zum im Bett bleiben. Naßkalt. Die ersteigerte Hobelmaschine wird heute ausprobiert. Funktioniert fast einwandfrei, nur der Vorschub der Dickte streikt. Mit ein bisschen Geschick wird der Fehler zeitweise behoben. Doch ich entschließe mich bei Elektra Beckum das Teil neu zu bestellen. Auch nach langem Versuch kann ich Erkundigungen über Kunststoffbohlen einholen. Im Imbiss bringe ich noch ein paar Dreiecksleisten an die Decke. Zum Abschluß des Tages gibt es noch einen Besuch im Baumarkt, wo ich noch ein paar Teile für den nächsten Arbeitstag besorge.